#254 Wie wird aus einer Idee ein Hotel, Katharina Wimmer?

Shownotes

Wenn die Idee nicht mehr loslässt   Katharina Wimmer hat mitten in Bad Ischl ein Hotel geschaffen, das zugleich Unterkunft, Designwelt und Ausdruck ihrer Persönlichkeit ist.

Vor rund zehn Jahren hat die Designerin, Unternehmerin und dreifache Mama aus einem historischen Musikpavillon in Bad Ischl das Sissikuss gemacht. Jetzt denkt sie weiter: das Hotel Sissikuss, mitten in der Stadt, zwischen Kirche und Wochenmarkt. Es hat sechs Appartements, und keines gleicht dem anderen. Fast alles darin darf mit nach Hause, von der Tasse bis zum Sofa. (Wichtige Info: bitte nicht einfach abmontieren. vorher zu Kassa ;-)

Podcast-Host Susanna Winkelhofer trifft Katharina kurz vor der Eröffnung, zwischen frisch tapezierten Wänden und einer Baustelle im Erdgeschoss.

Das nehmt ihr aus dieser Folge mit:

  • welcher kleinste erste Schritt aus einer Vision ein echtes Projekt macht
  • warum es nicht Scheitern bedeutet, ein Konzept umzubauen
  • wie regionale Kooperationen ein Hotel in eine begehbare Markenwelt verwandeln
  • warum der Urlaub der beste Moment ist, sich in eine Matratze zu verlieben
  • wie man in einer kleinen Stadt mit Neid umgeht und was Gerede eigentlich über einen verrät

Diese Folge ist für alle, die eine Idee schon viel zu lange im Kopf herumtragen. Und für alle, die wissen wollen, warum ein Kaiserschmarrn-Rezept auf einem Unterarm steht.

Diese Folge enthält bezahlte Inhalte.

**MACH ES! versteht sich als Karriere- und Lifestyle-Podcast. Die Inhalte spiegeln die persönlichen Erfahrungen und Meinungen der Gesprächspartner wider.

Transkript anzeigen

00:00:06: Mach es!

00:00:07: Der Karriere- und Lifestyle-Podcast von Die Macher mit Menschen, die bewegen.

00:00:13: Heute als Dein Host Susanna Winkelhofer... Ich sitze

00:00:20: hier heute an einem für mich sehr magischen Ort weil ich habe schon vor längerer Zeit von diesem Ort erfahren aber da gab's ihn noch nicht in dieser Form sondern er war einfach mal nur im Kopf drinnen von Katharina Wimmer.

00:00:37: Vor rund zehn Jahren hat sie nämlich aus einem historischen Musik-Pavillon das Sissikus gemacht, das ist so eine Mischung aus Designladen, Kreativcafé, Eventlocation und mittlerweile eigenen Marke mit

00:00:51: Chinn

00:00:52: Bildern und einer sehr speziellen Interpretation der

00:00:57: Kaiserzeit!

00:00:58: Und jetzt

00:00:59: gibt es auch das Hotel Sissikus.

00:01:02: Und genau da sitzt man jetzt, liebe Katharina!

00:01:05: Ich freue mich so dass du mir da schon diese wahnsinnig schönen Appartements gezeigt hast.

00:01:10: und jetzt schon eigentlich... Es ist nun ja ganz fertig zu dem Zeitpunkt jetzt wo wir die Aufnahme machen.

00:01:15: aber wenn die Aufnahmen draußen sind dann empfängst du wahrscheinlich schon die ersten Gäste.

00:01:21: Also ja, das stimmt.

00:01:24: Wir sitzen hier in meinem Hotel, sie ist so groß und es ist wirklich noch sehr aufregend zu sagen weil es eben ganz neu ist.

00:01:30: Es ist noch nicht ganz fertig.

00:01:31: Du hast gesehen dass Erdgeschoss wird gerade noch fertig gemacht.

00:01:34: da kann deine Kasten nie rein oder eine schöne Bar usw.

00:01:39: Aber ja!

00:01:41: Das ist es, mein eigenes Hotel.

00:01:43: Und es geht heute in der Folge gar nicht nur darum wie so ein Hotelkonzept bei ganz anders sein kann.

00:01:50: Es geht auch darum, wie man wirklich aus einer Idee, die da mal im Kopf ist dann... Wie man es dieser Vision Wirklichkeit macht und auch darüber dass das nicht immer einfach ist am Weg dorthin.

00:02:02: Aber vorher fangen wir wieder an, dass man die Gedanken so im Kopf herum springen lassen.

00:02:08: Der Gedankensprung!

00:02:10: Wir springen kurz von einem zum nächsten Gedanken

00:02:16: Und der erste Eine gute Idee erkenne ich daran,

00:02:20: dass sie mich nicht mehr loslässt.

00:02:24: Was ischel ohne Kaiser und Kaiserin wäre?

00:02:28: Ganz sicher ein wunderschönes Städtchen immer noch sehr charmant aber mit einer ein bisschen weniger Geschichte einfach!

00:02:38: Eine Tradition die wir dringend erfinden sollten?

00:02:41: Irgendwann einmal im Jahr was Unvollständiges machen vielleicht.

00:02:44: Machst du das schon?

00:02:45: Ja

00:02:46: Sehr gut!

00:02:47: Wenn mein Leben ein Zimmer wäre, stünde darin.

00:02:50: Ganz sicher ein großer Tisch weil ich das sehr gern habe Gäste zu empfangen und weil jeder die ganze Familie immer sitzen haben mag und bekochen mag also und wahrscheinlich auch einen irgendeinen Flohmarktstück daneben.

00:03:05: Das

00:03:05: Unvernünftigste von dem hast du jetzt eh schon gesprochen dass sich als richtig erwiesen hat in deinem Leben?

00:03:11: Ganz sicher Sysikos Die Gründung dieser Marke oder dieses Hotspots hier in der Stadt.

00:03:19: Aber es hat mir einfach auch gezeigt, dass wenn man dran bleibt das trotzdem was werden kann raus.

00:03:25: Gelacht habe ich zuletzt?

00:03:26: Heute früh beim Frühstück!

00:03:28: Und ich sag's dir, du hättest noch einmal gelacht.

00:03:30: Wenn ich aus dem Auto gestiegen wäre und die gleiche Bluse angehabt hätte ... Ich hab sie nämlich auch!

00:03:36: Wollt ihr eigentlich heute anziehen?

00:03:37: Das nächste Mal sehen wir uns im Patenloch.

00:03:39: Ich freu mich drauf.

00:03:41: Geweihen habe ich zuletzt.

00:03:43: Auch heute beim Frühstück aber eher vor Glück weil es wirklich alles so in die Richtung geht wie ich mir das gerade vorstelle und sehr zufrieden bin.

00:04:02: Katharina, ich hab jetzt schon mal ein bisschen durchschauen dürfen Du hast das eh gemerkt, sofort geflasht.

00:04:09: Weil es... Das ist einfach kein normaler Ort!

00:04:13: Da steckt so viel Stilgefühl drin und so viele Ideen, die nicht einfach in einem Katalog sind sondern die setzen sich sicher aus ganz vielen Erlebnissen zusammen.

00:04:25: Beschreibe jetzt mal jemandem der noch nie da war was sieht man denn wenn man reingeht?

00:04:31: also wenn's dann fertig ist?

00:04:34: Ganz fertig.

00:04:35: Wenn man reingeht, wenn man ins Zimmer, ins Appartement reingehnt... Was sieht man da?

00:04:40: Also wenn man vor der Hotel-Eingangstür steht dann ist man eigentlich schon dort wo ich die Gäste haben möchte nämlich mitten in der Stadt.

00:04:49: und das ist so das Einzigartige daran weil dieser Standort dazwischen Kirche und Markt und einfach so wirklich im Zentrum.

00:04:58: das absolute Herz sind wir von Ischel Und das ist natürlich großartig, weil rundherum um das Hotel ist es sehr ruhig.

00:05:06: Aber es ist trotzdem eine pulsierende, umsichererum bewegende Stadt und das ist schon einmal sehr gut als erste Eindruck.

00:05:14: Dann betritt man das Hotel oder die Lobby oder was auch immer und hat einen netten Bar, einen kleinen Shop, einen Cisco-Shop im Erdgeschoss und man hat auch die Möglichkeit alles gleichzeitig zu nutzen.

00:05:27: Man kann shoppen, man kann Kastromisches angefunden nutzen usw.. ein Klassal Prosecco trinken oder mal einen Kaffee.

00:05:34: Dann kommt man da mal in Ruhe an und dann betritt man ein Design-Appartment, und ist so in einer Mischung aus natürlich nicht jetzt Kaiserzeit sondern einfach ganz neu interpretierter Bad Ischelwelt würde ich sagen weil du weißt, ich zieh da nichts durch den Kakao oder ich mach da nix Schlechtes draus, sondern ich suche immer diese... diese alte Zeit oder die alte Struktur, da war es auch immer in unserer Geschichte alles auftaucht und neu zu interpretieren.

00:06:06: Und das bietet mir alles mega viel Stoff für meine Einrichtung, für die Prints

00:06:13: usw.,

00:06:14: also das soll man erleben!

00:06:16: Und was ist wenn

00:06:17: man das

00:06:18: auch noch erlebt wie's mir gerade gegangen ist?

00:06:20: Dass man sich denkt, diese Base hätte ich gern dieses... Bildrette ich gern den

00:06:25: Stuhl,

00:06:26: den Tisch.

00:06:26: Den Couch-Tisch, das Sofa und die Lappe.

00:06:30: Weil so geht es mir ehrlich gesagt immer wieder mal wenn ich in einem wirklich schönen Hotel oder an einem schönen Ort bin

00:06:36: steckt

00:06:37: da vielleicht ein bisschen auch dein Konzept dahinter dass es einem so geht?

00:06:40: Ja!

00:06:41: Das ist sehr gut.

00:06:42: und jetzt freut mich dass es dir so geht weil noch einmal... Es ist noch gar nicht ganz fertig und trotzdem empfindest du das schon so.

00:06:49: Also das ist wirklich perfekt.

00:06:51: dann, weil man soll ab dem nächsten Jahr die Tapete kaufen können, die an der Wand klebt.

00:06:57: Man soll die Landen kaufen können

00:06:59: usw.,

00:07:00: natürlich nicht indem man es einfach runternimmt und mit nach Hause spaziert.

00:07:04: Wichtige Infos?

00:07:06: Nicht einfach abmontieren!

00:07:08: Sondern man kann's entweder wenn es größere Stücke sind wie die Couch zum Beispiel oder so einfach über meinen Online-Shot bestellen, indem man dann neben einem QR Code abscannt und das einfach gleich online gestellt oder mir an der Rezession oder Baden-Infen sagt, was ich gerne haben möchte.

00:07:25: Ich denke, dass man einfach einkauft!

00:07:27: Das ist ja das Großartigste sogar weil du als Gast hast dir die Möglichkeit da in diesem Bett zu schlafen oder?

00:07:35: In einem Shop oder in einem Einrichtungshaus liegt da mal fünf Minuten vielleicht auf einer Vertragzeit drauf.

00:07:40: Es sagt

00:07:40: nur nicht viel aus...

00:07:41: Aber es sagt nicht viel Aus Und hier kannst Du eben dieses Gefühl und dieses Stück Urlaub mit heimnehmen, das ist schon speziell finde ich.

00:07:52: Das heißt du sprichst damit mal auf jeden Fall Menschen an die sich gern mit schönem Design umgeben und vielleicht auch Inspirationen mit nach Hause nehmen?

00:08:01: Ist es so der typische Gast oder wie hast du dir das vorgestellt wer da gerne einchecken soll?

00:08:07: Also auf jeden fall mal du!

00:08:09: Und wir sind so die Paradefrauen die hier einschicken würden.

00:08:16: Es würden aber ganz sicher auch Familien hier einchecken, die gerne Sport machen und die die Umwelt, ja?

00:08:22: Die die Natur hier genießen wollen.

00:08:25: Und wie gesagt mit Rädern kommen sie vielleicht sogar oder irgendwie weil ihr habt ein großes sehr großen Kellerraum der nochmal für Skis oder irgendwelche größeren Sportgeräte einfach nochmal Platz bietet.

00:08:39: also mal dazu.

00:08:40: Aber ich glaube auch dass Achtundzwanzig-Währiger oder eine Acht und zwanzigjährige Frau, den gleichen Kaffee gerne trinkt wie jetzt deine sechsundfünftigjährigen Frau.

00:08:52: Oder auch gerne eben ewig du sagst dieses Design gerne nach Hause mitnehmen möchte oder eben hier gerne einkaufen möchte uns weiter.

00:09:01: also natürlich brauche ich eine definierte Zielgruppe für meinen Marketing aber als Gastgeberin würde ich schon gerne alle ansprechen.

00:09:09: Also Sportler Stylos Kulturgäste, also das ich glaube in so einem kleinen Haus unter anderem zeichnen muss man das jetzt gar nicht so spezifisch teilen.

00:09:22: Im Marketing schon aber als Gastgeber sind bitte alle gekommen.

00:09:26: Sechs Appartements hast

00:09:27: du

00:09:28: und jedes sieht anders aus?

00:09:30: Ja!

00:09:31: Ich habe mir die Betten auch angeschaut.

00:09:33: Die Beten, gerade wie wir in dem Zimmer waren wo eher so die blaue Farbe vorderkündig ist.

00:09:38: da hast du mir gesagt das Bett hast Du von einer Tischlerin oder vom Attersee machen lassen?

00:09:44: Genau,

00:09:45: genau.

00:09:45: Das ist die Anna Feuchnerschlager.

00:09:47: Die macht tatsächlich Möbelstücke in ihrer eigenen Tischlerei am Attersee und das ist ein Familienunternehmen und wir haben uns zusammengesetzt.

00:09:59: und in der Form hat sie irgendwelche Schabinen und da gibt es mehrere Ausführungen

00:10:05: usw.,

00:10:06: ich habe mir eine davon ausgesucht.

00:10:08: Nur in der Farbe sind sie tatsächlich alle unterschiedlich.

00:10:10: D.h.,

00:10:11: die Form der Betten ist immer gleich, aber im Gin-Elisa-Bett-Zimmer, Gin Elisa Bett mit Dover Tö am Schluss, ist ja Gold und Rosa so wie der Gin Elisabeth selbst.

00:10:26: Und in diesem Apartment wo wir gerade sind habe ich auch eine Alexandra Palla Kooperation.

00:10:34: Und da ist das Bett natürlich eher blau und rot, wenn die das ja so mit dem Karo Stoff so spielt.

00:10:41: Also Kooperationen sind auch ein wirklich wesentlicher Teil dieses Konzepts.

00:10:44: Auch regionale Kooperation?

00:10:46: Regionale Kooperation natürlich!

00:10:48: Und Betten-Ausstattung

00:10:51: usw.,

00:10:53: so dickmunder Kerarek... also so diese ganzen Kleinigkeiten und Details.

00:10:58: Das ist schon wichtig für mich, dass man hier die Produzenten oder die Unternehmen auch mit einwendet.

00:11:05: Weil miteinander, gerade in so einer kleinen Stadt ist es ja total wichtig dass man miteinander einen Konzept wachsen lasst.

00:11:10: das Gegner kann nicht anders.

00:11:11: Ja!

00:11:12: Das klingt jetzt eigentlich nach dem Konzept, dass nicht nur in dieser kleinen Stadt Bad Ischel funktionieren würde sondern eigentlich auch an vielen anderen Orten.

00:11:19: Ist das der Hintergedanke?

00:11:21: Das ist nicht nur der Hintergetanke tatsächlich, sondern das ist ein ganz wesentlicher Gedanke ... in der Konzeptionierung schon immer gewesen.

00:11:31: Also man dacht, ob ich mache aus der Marke Sisykos die ja alles sein kann also wirklich Wüt, Lifestyle, Gastronomie... Gastlichkeit!

00:11:42: Also wirklich alles, ja?

00:11:46: Bis hin zum Moodelabel kann es ja wirklich alles sein.

00:11:49: Habe ich mir gedacht das zu vereinen in einer Hotelmarke all diese Punkte die dahinein fließen und dass vielleicht In Wien, in Graz, in Salzburg.

00:12:01: Wo auf immer?

00:12:02: In Linz.

00:12:03: Wo auch immer!

00:12:05: Dieses Konzept zu spielen wäre natürlich das Schönste für mich weil ja ich muss nicht alles selbst betreiben alle Häuser selbst betreiten aber ein Sisikos Hotel überall dort hinzustellen wo es passt.

00:12:18: Das heißt, wenn sich jemand denkt, ich wollte immer schon mal ein Hotel betreiben.

00:12:23: Mir hat die Idee zum Konzept gefehlt.

00:12:25: Kann da

00:12:26: jetzt jemand auf dich zukommen und sagen, ich würde gerne in Linz?

00:12:30: Wo auch immer!

00:12:32: So ein Hotel eröffnet... Ja

00:12:34: bitte unbedingt gleich anrufen.

00:12:37: Es geht natürlich weil wir auch den nötigen Plattformen dafür haben.

00:12:43: Das fängt ja bei der Einrichtung oft einmal an, die Lieferanten zu suchen und da alles irgendwie zu organisieren ist für viele echt... Ich meine ich merke das selber.

00:12:54: Es ist echt aufwendig!

00:12:55: Und es ist auch das oft sehr unromantische an dieser ganzen Sache dass man ja in Finanzierungen, in irgendwelchen Mitmitverträgen sich herumschlägt usw.. Also man hat ja so viele Aufgaben dann zu erledigen wenn auch wenn es noch so klein ist, so ein Projekt starten möchte.

00:13:15: Dass das oft sehr aufwendig ist und dieses vorgefertigte Konzept Sissikus kann man einfach auch über jedes beliebige Haus drüber ziehen, wenn man das ... Wenn man das möchte ja klar!

00:13:27: Wann merkt denn der Gast spätestens dass dieses Konzept, dieses Hotelkonzept kein gewöhnliches ist?

00:13:34: Merkt ihr das schon beim Reingehen?

00:13:36: oder erst wenn er im apartment steht?

00:13:40: Man bucht ja Urlaub in Bad Ischel oder eine Reise nach Bad Ischl und ich glaube, man hat dann schon so ein bisschen Vorstellung von Ischl.

00:13:49: Aber wenn man hierher reinkommt, dann spürt man es immer noch bis sie, weil ich mich wirklich bemüht habe das mit Leib- und Seele und all meinen Ressourcen ganz unterschiedlich zu allen anderen Häusern einzurichten.

00:14:07: Also da ist jetzt nicht jemand Tagsessen der gesagt hat Die Zimmer sehen so aus, die Lichter sehen so auf.

00:14:13: Der Boden ist so und so und das kaufen wir pauschal und richten das ein.

00:14:18: Das war das Aufwendigste auch im Ganzen dass ich wirklich in jeder Ecke und an jeder Wand und jeder Vorhang und so weiter mich wirklich bemüht habe dass es das so kattiv immer mäßig aussieht oder sysikosmäßig aussieht.

00:14:31: Es spricht überall mein Herz!

00:14:33: Und das ist ganz richtig und das spürt man ganz sicher.

00:14:37: ja

00:14:37: Und du wirst ja auch da sein, oder?

00:14:39: Du hast ja hier auch dein Designbüro quasi.

00:14:42: Ja!

00:14:43: Und du hast mir schon erzählt... ...du hast doch eine Küche unten damit du das Frühstück machst.

00:14:47: Würdest du das dann wirklich selber machen?

00:14:48: oder wie funktioniert es?

00:14:49: Auch

00:14:50: genau.

00:14:50: also ich werde da ganz sicher... Ich meine das Konzept ist auch so angelegt dass jetzt keine großartige Schnitzelbratenküche herrscht sondern wirklich mehr so eine Vielleicht ein kleines Pasta-Gericht oder einen Salat, aber...

00:15:08: Aber an Kaiserschmarrn gibt es schon!

00:15:12: Das hast du ja immerhin

00:15:13: auf

00:15:13: der Hand, auf dem Arm.

00:15:15: Genau

00:15:16: also das ist natürlich der Kaiserschmarrnis ganz wichtig weil so wie Sisykus alles bedeuten kann.

00:15:21: Kaisenschmarrne sind nicht nur die fluffigste Milchspeise überhaupt sondern einfach so viel So viel von hier, also und dann kann man ja auch irgendwie immer neu definieren und interpretieren usw.

00:15:35: Also das kann dann auch durch viele verschiedene Toppings einfach daraus machen was man gerne hat.

00:15:40: Man muss es nicht immer so klassisch servieren.

00:15:42: Nur ein kleiner Ausritt!

00:15:46: Genau grundsätzlich möchte ich eine ganz kreative und umfangreiche Brunch- oder Frühstückskarte anbieten.

00:15:58: Das erste Frühstücksgericht soll heißen, ach du heilige Butter Gottes.

00:16:05: Weil wir auch so Kirchen nah sind und der Herr Pfarrer sich schon angemeldet hat um bei uns zu frühstücken usw.

00:16:14: Und er findet es ganz witzig das so zu machen.

00:16:17: also Du merkst schon wieder etwas was dem hier entspricht, aber trotzdem kreativ und neu interpretiert werden kann.

00:16:29: Und in Kooperation mit einer hiesigen Bäckerei, mit der Bäckerei Nama um genau zu sein werde ich diese Brotkultur einfach nochmal hochleben lassen oder feiern weil aus einer guten Scheibe Brot einfach alles machen kann.

00:16:45: also jetzt gar nicht so das belegte Brot sondern ja verschiedenste Toppings die da drauf kommen muss jetzt nicht unbedingt die Avocado sein, aber was auch immer.

00:16:58: Also wenn es sogar eine Rinderfilet-Spitzen da drauf gibt oder irgendwelche anderen tollen kreativen Dinge dann ist das ja trotzdem immer...

00:17:07: Die Basis des Brot

00:17:09: quasi?

00:17:09: Genau!

00:17:10: Die Brotbasis und darüber hinaus kann man halt dann wählen Und das kann ich als Brunch anbieten.

00:17:16: Das kann ich für die umliegenden hiesigen Unternehmen anbiten am Abend vielleicht als Dinne ein bisschen übertrieben, aber warum nicht?

00:17:27: Also das ist jetzt irgendwie so.

00:17:29: Das lässt jetzt alles ein bissel offen.

00:17:30: D.h.,

00:17:31: Gäste dürfen nicht nur die Hausgäste und daher Pfarrer sein, sondern jeder ist willkommen!

00:17:36: Jeder ist willkommen...

00:17:38: Was können denn deine Gäster hier erleben was man nicht kaufen kann?

00:17:42: Weil man kann ja fast alles kaufen von der wahrscheinlich Espresso-Tasse über die Vase des Bildestühlen oder der Sofa.

00:17:49: Was kann man nicht

00:17:50: kaufen?!

00:17:51: Ich würde sagen, das Gefühl.

00:17:54: Das Gefühl kann man nicht kaufen!

00:17:55: Man kann mit dieser tollen Tasse da draußen im Balkon stehen.

00:17:59: Die Tasse kann man gerne wieder nach Hause nehmen.

00:18:00: aber dieses Gefühl... Dieses Bad Ischl-Gefühl ist sehr spezielle.

00:18:05: Das gibt es hier umsonst.

00:18:08: Das kann man auch nicht kaufen und das ist etwas was man... dass man das definitiv mit nach Hause nehmen kann.

00:18:14: Und auch dieses Gefühl, was ich gerade mit dir erleben durfte ... Wir sind da ein Stück durch die Stadt gegangen.

00:18:18: Es ist grad der Wochenmarkt jeden Freitag-Kommeltag.

00:18:22: Das mal zu erleben?

00:18:23: Du hast, glaub ich alle gegrüßt, alle haben dich gekrüst und kurz mit dir geplauscht.

00:18:28: Aber jetzt gar nicht so einen Smalltalks, sondern es war gleich persönlich, das kann man hier auch erleben oder wie das in einer kleinen Stadt ist, wo jeder jeden kennt.

00:18:38: Das ist für mich persönlich eine ganz spezielle Sache da am Wochenmarkt.

00:18:44: Also der Freitag ist sowieso irgendwie ganz speziell für mich, ich würde gerne den Trachten Freitags ein bisschen auch wieder etablieren.

00:18:51: das war immer so jeder ist im Dientel unterwegs dass das X-Eno oder irgendeine Lederhose da am wochenmarkt und ich mag ja diese also diese Plauschereien dann so wahnsinnig gern die Gespräche die ganz zufällig passieren irgendwie jeder so ganz wohlwollend auf einen zukommt, ich mag das einfach gern.

00:19:12: Ich kann mich nur erinnern als du mir das erste Mal von der Idee zum Hotel erzählt hast... Was ist denn so die Erinnerung für dich?

00:19:20: Wurde dieser Gedanke dran dann schon ein bisschen mehr worden ist als noch so ein Wunschtraum sondern wirklich zum Vorhaben eigentlich schon quasi transferiert ist?

00:19:32: Also Das Projekt startete ja schon vor ungefähr zehn Jahren in meinem Kopf.

00:19:38: Das weißt du, da habe ich das irgendwann dann noch mal präsentiert beim Tourismus Inkubator, das heißt ganz großartige Möglichkeit für mich, das irgendwie zu kommunizieren und es ist dann wieder so ein bisschen abgeflaut wer die Immobilien nicht gepasst hat und der Moment wo's wirklich also in dieser Phase jetzt mit diesem Objekt usw.. Ich hab's, weil ich es auch die ganze Zeit im Kopf mitgetragen habe und so.

00:20:06: Und nie ganz ab ... ja, abgeschrieben hab sozusagen, sondern in meinem Kopf hatte, ich hab's jemandem erzählt.

00:20:15: Und das so auszusprechen, der ist da gesessen oder war so begeistert und hat das so befeuert.

00:20:22: Das ist Wahnsinn!

00:20:25: Also du weißt das, wie ich nur die Idee erzählen, was dann halt mit?

00:20:30: Alles ist häuflich und so weiter.

00:20:32: Und er war so begeistert, dass ich mir dachte, hm... vielleicht ist ... ja!

00:20:39: Es fühlt sich irgendwie gut an.

00:20:40: So.

00:20:41: Das war der erste Schritt und das ist immer der erste Schritt, glaube ich, den man machen kann eine Idee zu erzählen oder selbst zu visualisieren, sich vorzustellen was passiert wenn?

00:20:53: Und das war, glaub ich, der zündende Moment.

00:20:58: Und natürlich geht es dann weiter mit, ich schreibe es auf.

00:21:04: Ich kalkuliere es durch und rechne da mal wie viel muss ich investieren?

00:21:10: Wie viele muss ich umsetzen

00:21:12: usw.?

00:21:12: Also für mich sehr unromantische Dinge.

00:21:16: Aber das sieht man halt dann ob die Idee eine Idee bleibt oder ob's wirklich in die Umsetzung gehen kann.

00:21:25: Hast

00:21:25: du da auch schon viele Learnings vom Kaffee Sissikus, vom Designladen-Sissikuss mitnehmen können?

00:21:34: Schon.

00:21:35: Weil dieser Pavillon natürlich an der Esplanade sehr romantisch liegt.

00:21:40: Also das ist so ein kleines Häuschen direkt am Fluss – das ist ja nicht zu sitzen!

00:21:44: Da kann man gut Kaffees oder Foseco trinken und auch nicht feiern.

00:21:50: Aber vorher war es geplant als Designladen.

00:21:54: Also rein Prinz und ja, irgendwelche kleine Designstückel

00:21:59: usw.,

00:21:59: auch sehr romantisch und nett aber das reicht wirtschaftlich natürlich überhaupt nicht vor allem im Winter weil die S-Planade einfach ein schwieriger Ort ist um das wirklich so zu bespielen dann auch wenn's kalt ist und wenn da Schnee liegt und so weiter.

00:22:15: Und darum war schnell klar dass geht sich so nicht aus.

00:22:18: Wir müssen uns da irgendwas dazu überlegen vielleicht oder irgendwas im Konzept ändern.

00:22:24: Und das ist vielleicht schon ein Learning, weil eine Änderung irgendwo mal vorzunehmen oder am Konzept zu schrauben nicht gleichzeitig scheitern.

00:22:34: Also das muss man vielleicht irgendwie sich einmal... Ja!

00:22:38: Das muss man gerne... Genau, dann muss man sich bewusst werden und ich glaube, dass habe ich ganz sicher einen Learning dass man am Weg ruhig einmal drüber nachdenken kann, ob man vielleicht irgendwas macht um es zu verbessern.

00:22:54: Hast

00:22:55: du geplant auch ein Team aufzubauen oder hängt da schon das meiste dann an dir?

00:23:00: Hier jetzt die Modell.

00:23:03: Es gibt natürlich einen Team weil allein und das ist auch in Learning gute Frage Man kann nicht alles alleine machen also unmöglich jetzt in der Vorarbeit nicht.

00:23:13: Also man braucht definitiv, also das fängt bei der Rechtsberatung an und hört beim Steuerberater irgendwo auf und man braucht auch ein Team aus Webseiten Programmierern – auch wenn das eigentlich so meine Kernkompetenz auch ist, denn ich bin jetzt keine Programmiererin aber du weißt was ich mein, es ist einfach, man braucht einen Team ordentlich und professionell auch aufzuziehen.

00:23:39: Und nicht allein dahin zu wurscheln, also wichtiger Punkt!

00:23:43: Ganz wichtiger Punkt

00:23:44: ja.

00:23:45: Und das Sysikus an der Esplanade läuft aber parallel weiter?

00:23:49: Jetzt einmal schon.

00:23:51: Wobei es da ganz sicher Änderungen gibt.

00:23:53: Das Syskus wird zehn, du hast das vorher schon kurz erwähnt nächstes Jahr, also zwanzig siebenundzwanzig.

00:23:59: Und da ist unser Eventkalender boomvoll wobei der Sysicus Pavillon natürlich dass die kleine Schwester zu dem Hotel eher wird, würde ich sagen.

00:24:14: Man kann vielleicht die ein oder andere Feier dann nur erwarten aber ich möchte mich schon wirklich...

00:24:20: Diese konkreten Öffnungszeiten sind wahrscheinlich schwierig.

00:24:22: dazu vereinbaren mit dem Hotel?

00:24:24: Ja

00:24:24: genau!

00:24:25: Also es ist einfach ein zweites kleines Unternehmen weil du brauchst dir trotzdem dort wieder Personal und wir und ja also konzentrieren werden wir uns auf dieses auf diese Location hier in der Schulgasse im Hotel und dazu wird es dem Pavillon schon noch geben.

00:24:43: Ja, das soll jetzt vorhin mal so mit vorgehaltener Hand.

00:24:47: Jetzt hast du auf deinem Arm – wir haben es vorher schon kurz her gezeigt – das Rezept vom Kaiserschmarrn tätowiert.

00:24:52: Gibt's noch irgendwas, das du im übertragenen Sinn dir gern tätowieren möchtest damit du es nie wieder vergisst?

00:24:59: Vielleicht auch irgendwie ein Learning oder irgendeine Erfahrung die du dir gern wieder in Erinnerung rufen

00:25:06: möchtest?

00:25:07: Das ist eine sehr gute Frage.

00:25:09: Ich sag nein, weil ich hab grad mit meinem letzten Tattoo alles auf mir notiert... Was nötig ist!

00:25:22: Ich zeige dir das gerne nachher.

00:25:25: Aber du verrätst jetzt nicht was zu sehen?

00:25:26: Nein, so dat' ich es

00:25:27: nicht.

00:25:28: Wie viele Tattoos hast Du denn insgezeichnet?

00:25:30: Sechsundzwanzig oder Achtundzwang, aber sie sind wirklich klein.

00:25:33: also ja

00:25:35: Wann hast du damit begonnen?

00:25:39: Also in die Kamera das jetzt zu sagen, es war so ein bisschen früh.

00:25:43: Soll ich Mama das

00:25:44: haben?!

00:25:46: Ich habe tatsächlich glaube ich sogar die Unterschrift meiner Mama gefälscht!

00:25:51: Sie weiß das jetzt auch.

00:25:53: drum darf ich das sagen.

00:25:55: aber sie hat ein mini kleines Tattoo gewesen und ja genau das war glaube ich mit... Mini klein, aber

00:26:04: egal.

00:26:04: Du hast es nicht bereut oder?

00:26:06: Naja ich hab's nicht bereuten auch.

00:26:08: Ich habe sie nicht bereuert, aber natürlich hat sich das Teil komplett verändert und so weiter.

00:26:13: also ja... Es war halt so!

00:26:16: Und es gehört genauso zu mir wie alles andere auch.

00:26:19: Wie auch Bad Ischl.

00:26:21: Wie glaubst du denn wäre dein Leben mit deinen Visionen anders verlaufen wenn du nicht in Bad Ischel aufgewachsen wärst sondern zum Beispiel in irgendeiner Großstadt?

00:26:32: Also ich glaube, ich wäre schon immer Designerin.

00:26:35: Ich wäre auch ganz sicher vielleicht eine Gastgeberin.

00:26:41: Vielleicht ist das der einzige Unterschied, dass man viel mehr Möglichkeiten hat in der Großstadt aber trotzdem in einer kleinen Stadt.

00:26:50: gerade im Istel ist es ja voll wichtig, dass du die Dinge hier sind neu erfinden kannst.

00:26:57: Und gerade wenn du Designerin bist oder Gastronomen bist, ist er dann ganz wurscht.

00:27:01: Aber gibt's ja nur mehr Möglichkeiten dann das speziell zu machen?

00:27:05: Weil in Wien oder irgendwo in einer anderen großen Stadt wäre es sicher auch cool, dass was ich mache aber... ...mehr gelernt habe ich ganz sicher da und die, die bin, bin ich ganz klar hier eher!

00:27:21: Aber ist es nicht auch in einer So klein ist er als Partyschler auch nicht, aber in einer endes kleineren Stadt.

00:27:28: Auch so dass man da das dann ... Weil leider gibt's immer, Misskunfts gibt es immer.

00:27:32: Wenn eine große Stadt fällt einem das vielleicht nicht auf.

00:27:35: Aber dass man das da schon intensiver spürt und wenn ja wie kannst du dir davor schützen oder motiviert dich das noch mehr umzusetzen?

00:27:43: Ich glaube davor zu schützen kann man sich gar nicht weil es gibt natürlich.

00:27:46: also die Spüre ich ja auch.

00:27:47: Also das ist jetzt Ja immer wieder ja zu spüren.

00:27:53: Ich bin ja der Meinung, dass man aus allem irgendwo was machen kann.

00:27:58: Egal ob aus Misskunst oder Neid oder irgendwas anderem.

00:28:03: Weil ich einfach wirklich fest der Meinung bin und darum sind mir Kooperationen einfach also wichtig wie ich vorhin gesagt habe.

00:28:10: Ich glaube mit dem schafft man es das man dem vielleicht ein bisschen aus dem Weg geht Weil die, die über einen reden oder die, was nicht so cool finden, was sie machen ... Die gibt's doch eh immer.

00:28:23: Und meistens ist es ja die eigene Enttäuschung, die einen dazu bringt, über jemanden anderen irgendwie

00:28:29: mit den Menschen selber zu tun.

00:28:31: Das muss einem bewusst sein und in den anderen Geschichten gehe ich einfach mit meinen vielen Kooperationen und dem Glauben dran, dass man miteinander nur viel mehr wachsen kann Irgendwie ein bisschen aus dem Weg.

00:28:45: Für mich selbst und alles andere, ja das ist eh so.

00:28:49: Das kann ich nicht ändern.

00:28:51: Was würdest du denn...

00:28:52: Außer dem Entschuldigung, außerdem ist es sehr bestätigend noch dazu dass es solche Leute... Eigentlich ein Lob

00:28:57: oder?

00:28:57: Eigentlich ja!

00:28:58: Also das Geräte rundherum.

00:29:00: Du hast recht eigentlich motiviert mit noch Ja stimmt.

00:29:04: Was würdest du dann einer Hörerin oder einem Hörersagen der vielleicht schon lange so eine Idee in seinem Kopf herum trägt aber irgendwie nur nicht in die Umsetzung gekommen ist

00:29:14: Ja.

00:29:15: Machen, also einfach machen.

00:29:18: Perfekt zu unserem Podcast?

00:29:21: Der heißt nicht umsonst

00:29:22: so!

00:29:22: Also es ist schon wirklich so, irgendwann das Einfachste habe ich vorher schon gesagt, entweder darüber zu reden, dass es einer besten Freundin oder den besten Freund zu erzählen oder mal aufzuschreiben oder sowieso zu visualisieren und dann einfach den ersten Schritt tun, an Termin ausmachen.

00:29:45: Ein Telefonat führen so irgendwas.

00:29:47: Das heißt es kann immer ein kleiner erster Schritt sein und dann kommen die nächsten?

00:29:50: Genau!

00:29:51: Und was macht man wenn da so richtige Stolpersteine im Weg liegen?

00:29:56: Die kommen also die Stolpesteine kommen ganz ganz sicher aber das ist ja eben genau dass was einen dann trotzdem nur weiter auf den Weg bringt weil man hat Dinge zu lernen.

00:30:09: Also ich habe weder eine Hotelfachausbildung noch Ja, irgendwie in der Entstehung so eines Projekts sie jemals so intensiv mitgearbeitet dass ich wüsste oder gewusst hätte vorher was da auf mich zukommt.

00:30:26: Und trotz der kleinen Größe dieses Projektes oder dieses Hauses ist es trotzdem so das du dann da sitzt und mit dem Elektriker, mit dem Architekten... Also du hast Bauverhandlungen oder nicht Verhandlungen aber Besprechungen.

00:30:43: Das ist natürlich schwerwiegend, weil da darf nichts passieren.

00:30:47: Also das ist mir ganz bewusst und der Druck ist dann hoch usw.

00:30:54: Aber man muss ja nicht gleich das Haus verkaufen und alles auf eine Karte setzen oder sowas sondern man kann ja mal langsam beginnen und sich einfach darauf einstellen dass Stolpersteine einen nur stärker machen.

00:31:09: Das ist wirklich wichtig Das sind die größten und wertvollsten Learnings.

00:31:14: Abends blöd klingt jetzt, aber das sind die wertvollste Antworten, die man da bekommt.

00:31:19: Ja.

00:31:20: Scheller Vorbesitzen da in einem Jahr wieder?

00:31:23: Das Hotel hat dann schon fast zwölf Monate geöffnet.

00:31:27: Was wünschst du dir, was da die Leute darüber sagen?

00:31:30: Also mein Traum ist es dass jemand nach London oder nach Wien oder irgendwo hin zurück nach Hause fährt.

00:31:40: War jetzt weiter ein Ischel in diesem vollkommen bunten und lustigen, kreativen und fancy Hotel.

00:31:50: Das musst du anschauen!

00:31:51: Ja... Und dann kommen

00:31:53: die nächsten?

00:31:55: Das wär cool.

00:31:57: Also gar nicht so, da habe ich eh ganz gut geschlafen und essten war auch gut oder sowas sondern einfach dieses ganz spezielle Gefühl was man damit nimmt.

00:32:08: genau das wäre schön.

00:32:10: Also ich reise es leider nicht nach London zurück, aber nach Linz.

00:32:13: Und dort werde ich auf jeden Fall jetzt schon noch was noch gar nicht geöffnet ist und zählen.

00:32:17: Gratuliere schon mal zu dem, was du jetzt alles geschafft hast und ganz viel Freude!

00:32:22: Und weiterhin so viel Mut auch wenn Stolpersteine kommen da weiterzugehen.

00:32:27: Danke lieber Katharina!

00:32:28: Danke

00:32:28: dir!

00:32:29: Ich freue mich!

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