#252 Wie verbindet man mechanische Tradition mit digitaler Sicherheit, Otmar Zeintl?
Shownotes
Jede Menge Schlüsselfragen
Wer darf rein? Wer bleibt draußen? Und warum der Schlüssel längst mehr ist als ein Stück Metall. Seit 1854 beschäftigt sich Winkhaus mit Türen, Schließsystemen und der Frage, wer wann wo hinein darf. Heute geht es dabei längst auch um digitale Zutrittsrechte, flexible Berechtigungen und die Verbindung von physischer Sicherheit und Cybersicherheit.
Seit 1854 beschäftigt sich Winkhaus mit Türen, Schlössern und der Frage, wer wann wo hinein darf. Heute geht es dabei längst auch um digitale Zutrittsrechte, Cybersicherheit und Lösungen, die sich an den Alltag moderner Unternehmen anpassen.
Im Gespräch erzählt Otmar Zeintl, Geschäftsführer von Winkhaus Austria, wie ihn sein beruflicher Weg zum Traditionsbetrieb geführt hat, warum er als Kind bereits eine besondere Verbindung zum Unternehmen hatte und was es bedeutet, ein Familienunternehmen mit langer Geschichte in die Zukunft zu begleiten.
Außerdem sprechen wir darüber, wie sich sein Blick auf Türen und Sicherheit verändert hat, warum Cybersicherheit bereits beim Zutritt beginnt und weshalb mechanische und elektronische Systeme künftig gemeinsam gedacht werden müssen.
Außerdem erfahrt ihr:
- Wie aus einem persönlichen Berufsweg eine Verbindung zu Winkhaus entstand
- Warum Tradition für Otmar Zeintl vor allem eines ist: eine Grundlage für Veränderung
- Wie man sich vom klassischen Produktanbieter zum Lösungsentwickler entwickelt
- Was elektronische Zutrittssysteme im Unternehmensalltag leisten können
- Warum verlorene Schlüssel heute weit mehr als ein organisatorisches Ärgernis sind
- Welche Rolle NIS-2 und physische Zutrittskontrolle für die Sicherheit spielen
- Warum auch in einer digitalen Zukunft nicht jede Tür elektronisch werden muss
Diese Folge enthält bezahlte Inhalte.
**MACH ES! versteht sich als Karriere- und Lifestyle-Podcast. Die Inhalte spiegeln die persönlichen Erfahrungen und Meinungen der Gesprächspartner wider.
Transkript anzeigen
00:00:06: Mach es!
00:00:07: Der Karriere- und Lifestyle-Podcast
00:00:09: von
00:00:09: Die Macher mit Menschen, die bewegen.
00:00:13: Heute als Dein Host David
00:00:15: Bauer.
00:00:34: Familienunternehmen geführt, mit Österreich als erster Auslandsniederlassung der Gruppe seit neunzehundertneinundsechzig.
00:00:41: Dort verantwortet unser heutiger Gast, Ortmar Zeintl, seit drei Jahren den Ausbau von Winkhaus Austria und positioniert das Unternehmen als Partner für moderne Zutritts- und Sicherheitslösungen sowie Systemlösungs für Fenster und Türen.
00:00:56: Wir wollen heute von ihm wissen warum ein Schlüssel heute viel mehr sein kann als nur ein Stück Metall wie ein Traditionsunternehmen den Sprung in die digitale Sicherheitsweltschaft und, wie er selbst eigentlich in die Branche kam.
00:01:10: Und damit genug der Zahlen- und Worte.
00:01:12: herzlich willkommen!
00:01:14: Ja danke, freue mich dass ich hier sein darf.
00:01:17: Wir starten mit einem kurzen Gedankensprung eine kleine Aufwärmrunde wo es auch zum ersten Mal gleich im Schlüssel gehen wird.
00:01:25: Der Gedankensprung wir springen kurz von einem zum nächsten Gedanken
00:01:32: Schlüssel oder Smartphone, was soll in zehn Jahren noch in deiner Hosentasche stecken?
00:01:38: Also ich glaube das Smartphone.
00:01:40: Denke aber dass trotzdem auch der klassische Schlüssel so wie wir ihn kennen immer noch eine Bedeutung hat.
00:01:45: also dann werden wir auch immer auch in zehn jahren mitführen
00:01:48: Eine Tür in deinem Leben hinter die du heute gerne nochmal schauen würdest.
00:01:53: Ja wenn ich es überlege wahrscheinlich mein erster arbeitstag ist jetzt vor circa neun und dreißig Jahren gewesen.
00:01:59: ja im august habe ich hier in Linz eine Lehre begonnen bei einem Großhaltsunternehmen der Firma Schachermeyer.
00:02:05: Und wenn ich hinter diese Türe blicke, überlege ich mir die Erwartungen, die ich hatte und was am Ende des Tages dann aus mir geworden ist.
00:02:16: Dieser Rückblick würde mich interessieren!
00:02:18: Wir
00:02:18: schachen mal ja quasi in der Nachbarschaft bei uns.
00:02:20: In dem Fall, in der nachbarschaft.
00:02:22: Ein Sicherheitssystem das du privat lange belächelt hast aber heute nicht mehr missen möchtest?
00:02:27: Ja, ich habe es eher als vielleicht nervig empfunden im diese zwei Faktor-Autentifizierung.
00:02:35: nur mittlerweile sehe ich dass das einfach im täglichen Geschäft ein sehr wichtiges und speziell was Sicherheit betrifft.
00:02:41: Am Anfang nervig aber jetzt weiß ich wie wichtig solche Produkte sind.
00:02:48: Ein Mensch der dir eine Züge öffnet hat, die du sonst vielleicht nie gefunden hättest?
00:02:52: Ja.
00:02:53: Ein Mensch, ich würde eher sagen es gab mehrere Menschen.
00:02:56: Ich hatte das Glück während meiner Ausbildung oder auch danach dass sich immer wieder Menschen getroffen habe Die mich unterstützt haben, mich gefördert haben Teilweise auch Dinge mir gesehen haben, die ich zu dem Zeitpunkt noch nicht gesehen hab.
00:03:10: Und so gesehen bin ich dankbar dass ich diese Menschen Getroffen habe und dass sie mich bis jetzt begleitet haben.
00:03:17: Ein Tool oder eine App ohne die bei dir morgens buchstäblich nichts aufgeht?
00:03:23: Ja,
00:03:24: da muss ich schon sagen.
00:03:26: Ich starte sehr früh in meinen Arbeitstag und das Erste ist Outlook.
00:03:30: Ich schaue mir meine Termine an, die E-Mails, die angelaufen sind – weil ich muss auch sagen über Nacht mein Mobiltelefon ausschalte aber dann laufen doch einige E-mails auf, dass es so das erste ist.
00:03:43: Und ja privat würde ich eher sagen WhatsApp.
00:03:56: Man spricht ja manchmal von diesem einen Schlüsselmoment.
00:04:00: Wenn es um Karrieren, Momente und Entscheidungen geht.
00:04:03: bei einem Unternehmen das ja buchstäblich Schlüssel- und Schließsysteme mit unterherstellt finde ich hat das so eine was zweite Bedeutung bekommen.
00:04:11: deswegen möchte ich damit gerne einsteigen.
00:04:13: Was war denn dein persönlicher Schlüssel Moment?
00:04:15: Mit Winkhaus?
00:04:16: also quasi der Punkt an dem du wusstest hey das passt.
00:04:19: Ich glaube dass das nicht ein moment an sich war sondern eher ein Gefühl.
00:04:24: Ich hatte einige Gespräche, wie ich mich entschieden habe bei Winkos zu starten und da andere auch mit den Eigentümern.
00:04:31: Mit Herrn- und Frau Winkaus.
00:04:33: Und da hat es einfach vom Gefühl gepasst.
00:04:35: Zum einen ein Unternehmen mit langer Tradition, du hast gesagt über hundertsiebzig Jahre ja aber trotzdem Traditions das eine aber trotzdem auch Winkas will sich auch weiterentwickeln.
00:04:48: Das passt für mich ganz gut in einem Unternehmen zu arbeiten dass zum einen ein Fundament hat, aber auch bereit es sich weiter zu entwickeln und mir auch die Möglichkeit gibt dass ich Winkers mit weit entwickeln darf.
00:05:01: Es gibt ja die einen, die sagen Traditionen und Innovationen schließen sich ein bisschen aus.
00:05:04: Die anderen sagen – da gehöre ich dazu – naja wenn's das seit hundertsebzig Jahren gibt wird Innovation bzw.
00:05:10: das Innovieren irgendwo auch in der DNA des Unternehmens verankert sein weil sonst Würdest du das wahrscheinlich die letzten hundertsebzig Jahre nicht mehr gegeben haben?
00:05:18: Also, du würdest auch sagen es ist ein Zusammenspiel aus Traditionen auf der dann auch die Innovation fußend kann oder?
00:05:23: Ja ich glaube dass das bei der Tradition wichtig ist.
00:05:25: Dass es nicht so gesehen wird quasi das haben wir immer so gemacht.
00:05:28: Das bleibt so sondern wie ich vorher schon gesagt habe da sollte das Fundament sein ja Aber man muss trotzdem tagtäglich überlegen, wie kann man sich weiterentwickeln und letztendlich auch darum das Unternehmen ja in die nächste Generation zu übergeben.
00:05:42: Wir denken auch ganz anders in so einem Familienunternehmen.
00:05:45: Was
00:05:45: die Zuhörer jetzt nicht wissen aber du mir im Vorfeld schon verraten hast es gibt einen ganz speziellen Zugang den du zum Unternehmenden Winkhaus hast dann auch wieder in die Branche selbst gekommen bist.
00:05:56: Blaut doch mal ein bisschen aus dem Nägkästchen!
00:05:58: Ja, das ist insofern eine witzige Geschichte.
00:06:01: Zum einen ich habe eben vor neun und dreißig Jahren meine Lehrer bei Schachemau begonnen ja muss auch sagen meine Mutter hat auch früher einmal bei Schachtemau gearbeitet und als ich quasi auf die Welt gekommen bin haben ehmalige Kollegen meiner Mutter sie im Krankenhaus besucht und das ganze war sogar vor meinem Vater.
00:06:21: Und als ich dann, keine Ahnung, wenn es eine Seventeen-Achzehn war bei Schachmeer habe ich diesen ehemaligen Kollegen kennengelernt der dann beim Winckhaus im Außendienst war und hat mir ganz stolz erzählt dass er mich schon als Baby mal in der Hand gehabt hat.
00:06:35: Das ist irgendwie eine witzige Anekdote!
00:06:39: Ich habe selber auch eine Anekdote mitgebracht, weil ich selber bin mit einem Winkhausschüssel aufgewachsen.
00:06:44: Bzw.
00:06:44: sogar mit zwei.
00:06:45: Das erste Mal dass mir meine Eltern einer Schüssel überreicht haben für unser Haus damals da war Winkaus drauf.
00:06:52: das heißt für mich war völlig klar, dass es quasi alle Schüssel müssen so aussehen nach dem Motto und wie dann ausgezogen bin.
00:06:59: im Studium hatte ich für den Haustischschüssel und den Wohnungstischschlüssel zwei verschiedene ja und war dann völlig irritiert Haus des Schlüsseln anderer war als der Wohnungsschlüssel und habe dann zum ersten Mal so richtig darüber nachgedacht, dass es auch andere Schlüsselhersteller geben muss.
00:07:15: Und dann ist mir aber untergekommen, dass die Schlüssel eigentlich gar nicht so der Bestseller sind bei euch sondern das auch viele andere Produkte noch ein Portfolio mit drin sind kommt es öfter vor, dass man als Außenstehender erstmal realisieren muss Winkhaus ist eigentlich mehr als nur Schlüssel- und Schließsysteme.
00:07:32: Ja, man muss sagen den Schlüssel hast du tagtäglich irgendwo in der Hand.
00:07:35: Da ist auch das Logo von uns oben und das Winkers Logo.
00:07:38: Und ja wir haben auch andere Produkte.
00:07:40: Wir sind auch sehr stark im Fenster- und Türenbereich.
00:07:43: Wir haben Beschläge für Fenster.
00:07:45: so kannst dir auch theoretisch ihn da ganz sehen wenn du das Fenster öffnest oder kippst.
00:07:50: Das sind auch beschläger von Winkors verbaut.
00:07:52: Genau, für Haustüren haben wir so mehrfach Verriegelung.
00:07:56: Aber es ist natürlich so, dass es eher selten, dass jetzt jemand die Haustür aufmacht und dann genau sieht was dafür ein Schloss hinterlegt ist.
00:08:02: Dadurch fällt das vielleicht auch nicht unbedingt auf.
00:08:05: Das ist eher der Schlüssel im Vordergrund weil du den tagtäglich benutzt.
00:08:08: aber ja, Winkhaus produziert nicht nur Schlüssel.
00:08:11: Muss ich heute Abend retten meinen Tür oder meinen Fenster reinschauen ob er da wieder mit euch komfrontiert wird?
00:08:17: Ja,
00:08:17: ich hoffe natürlich!
00:08:19: Ja, wir haben gerade eben schon ein bisschen über das Thema Traditionen gesprochen.
00:08:24: Was damit ja auch ganz stark einhergeht ist das Thema Werte vor allem in einem familiengeführten Betrieb und wenn ich überlege schon in fünfter Generation geführt.
00:08:32: welchen Einfluss hatten diese große Tradition dahinter?
00:08:35: Und auch die Werte, die da mit rein spielen darauf wie bei euch heute gearbeitet wird und zum Beispiel auch Entscheidungen getroffen werden.
00:08:43: Also ich bin der Meinungste hat dann sehr sehr großen Einfluß wie Entscheidungen.
00:08:48: Man muss schon sagen, wenn man jetzt über Generationen denkt dann hast du nicht dieses Quartals denken wie vielleicht die vielen anderen Firmen.
00:08:54: Man muss auch schon sagen auch wir als Winkers sind natürlich ein wirtschaftliches Unternehmen.
00:08:59: Wir müssen auch wirtschaftlich denken.
00:09:01: aber ich glaube der Horizont wenn wir Entscheidungen treffen ja da geht es schon teilweise dann Richtung fünf oder zehn Jahre und wir bemühen uns unsere Kunden unsere Mitarbeiter hier mitzunehmen und ich glaube das macht auch einen Familienunternehmen aus.
00:09:15: Also in der Anwohnerzahl hat es kurz gesagt, die Österreich-Niederlassung gibt's seit neunzehnneunundsechzig also auch schon über fünfzig Jahre jetzt.
00:09:23: Was genau ist denn hier in Österreich eure Aufgabe und wie hat sich auch das verändert?
00:09:27: Bist du jetzt auch schon einige Jahre dabei?
00:09:29: was hat sich vielleicht auch speziell unter deiner Führung geändert?
00:09:32: Ja wir haben neunzentneinuerneu... Neunzehneinundsechsig ist die Winkersaustrecke gegründet worden als erste Auslandsniederlassungsgruppe Dazu als ging es um den österreichischen Markt.
00:09:45: Da hatten wir noch das Thema Währung, Schilling und D-Mark Zoll
00:09:48: usw.,
00:09:50: mittlerweile hat sich das alles weiterentwickelt.
00:09:53: Mittlerweile ist die Winkels Austria nicht nur für das Österreichgeschäft verantwortlich.
00:09:57: Wir verantworten aktuell vierzehn Länder in Südosteuropa und hier geht es um die weite Entwicklung.
00:10:03: Also, die Wincos Austria ist so gesehen ein Hub für die Wincus-Gruppe, um von Österreich aus den Südösterreichischen Markten zu entwickeln.
00:10:14: Und die Entwicklung, die stattgefunden hat – also ich würde jetzt nicht mehr als klassischem Beschlägehersteller bezeichnen sondern eher als komplette Lösungsanbieter wenn es gerade um solche Sicherheits- und Zutrisslösungen auch geht Wie ist die Verlaufen?
00:10:28: Ist das was, was man aktiv entscheidet und sagt, man macht es von heute auf morgen anders oder ist das ein Prozess den man dadurch laufen muss.
00:10:34: Letztendlich ist es ein Prozess.
00:10:36: wir sind natürlich sehr nah beim Kunden, machen uns natürlich Gedanken über die Anforderungen der Kunden und hier entsteht natürlich einiges.
00:10:43: und wenn wir schon noch sagen jetzt hat sich in der Vergangenheit einiges getan.
00:10:48: früher wurden Produkte verkauft, da ging es darum zum Beispiel dass in Grunde eine Zylinder gebraucht hat.
00:10:53: Jetzt sucht eine Lösung.
00:10:55: jetzt sagt ich habe hier ein Gebäude hier geht's um Zutritt hier gehts darum wer darf wann wo rein?
00:11:01: Da ist das Produkt an sich nicht unbedingt im Mittelpunkt sondern die Lösung und das ist auch diese Entwicklung die wir einfach sehen.
00:11:08: ich sage so vom Produktverkauf zum Lösungsverkaufe
00:11:11: Also zum einen vom Produkt zur Lösung und zum anderen aber auch vom Thema reine Mechanik, schätze ich.
00:11:16: Auch zum Thema Elektronik der digitale Lösung.
00:11:21: Wo spielt ihr eine Rolle?
00:11:22: Wenn es heute darum geht dass man so wie du es gerade beschrieben hast diese Zutritte-Regel zum Beispiel da gibt's ja sicherlich Auflagen die man erfüllen muss wenn man braucht eine Lösung weil es eine Herausforderung gibt die man bewältigen möchte.
00:11:35: Ist das dann wie ein Barrengspartner, wo ich mich mit dem Kunden anschaue und sage, wir möchten Lösung X?
00:11:40: Und ihr baut die dann für die?
00:11:41: Ja.
00:11:42: Wir gehen das natürlich mit den Kunden durch und melde dir die Frage gestellt hast... Ja, begonnen hat man mit mechanischen Schließsystemen.
00:11:49: Hat immer noch eine Berechtigung.
00:11:51: aber wenn es darum geht dass man eine gewisse Flexibilität hat ja zum Beispiel bei so einem mechanischen schließsystem wenn du zb den generalschlüssel verlierst kannst du nicht von einem tag am anderen alles sperren.
00:12:01: das ist im bereich elektronik möglich.
00:12:03: wir haben auch seit nineteen neunerneinzig unsere ersten elektronische systeme eingeführt jetzt aktuell ein system das heißt bluebo wo wir auch Die ganzen neuesten Anforderungen in Österreich haben jetzt gerade die Systeme mit der NISS für Unternehmen, die im Infrastruktur oder in der kritischen Infrastruktur sind.
00:12:25: Die haben gewisse Anforderung und hier haben wir auch ein passendes Produkt.
00:12:29: Da geht es natürlich zum einen um die Sicherheit, um die Verschlüsselungstechnologie Aber auch darum, um so einfach wie möglich dem Kunden im Bereich der Zutretzung an die Sektion zu unterstützen.
00:12:41: Ich mich
00:12:42: überrascht es jetzt ein bisschen gerade das Stichwort NISA auch weil ich denke da sofort auf einen IT-Thema.
00:12:46: ja dass ihr mit Cyber Sicherheit in Verbindung gebracht wird.
00:12:51: Warum ist es trotzdem wichtig da auch die physische Komponente nicht außer Acht zu lassen?
00:12:56: Ja es stimmt.
00:12:57: also wenn man sich etwas informiert und man sich miteinander setzt ist immer die Cyber Sicherheit das Erste.
00:13:03: Aber wir Bewinkel sagen, so eine Selber-Sicherheit beginnt nicht mit einem speziellen Passwort oder wie ein Scanner, sondern es beginnt beim Zutritt.
00:13:12: Es geht ja darum auch physisch das Gebäude oder diesen Bereich abzusichern und im Prinzip spielt das gemeinsam eine Rolle.
00:13:20: Das heißt du hast diesen selber... Ansatz her, aber du musst ja auch Gedanken über diesen physischen Zutritt machen.
00:13:26: Und wie gesagt es beginnt letztendlich bei der Türe und auch hier beim Systemen und hier setzen wir mit Blu-Evo auf.
00:13:32: das ist das richtige Produkt gerade für diese Anwendungen.
00:13:35: weil Du den Blu Evo schon erwähnt hast was ich total spannend fand.
00:13:39: es ist ja keine Karte oder ein Chip oder sowas wie man sich das jetzt klassischerweise vorstellen würde sondern also sieht aus wie ein Schlüssel aber aus Kunststoff.
00:13:48: Ja Auch hier, man hat Möglichkeiten natürlich auch Michate und so weiter genauso den Zutritt zu organisieren.
00:13:56: Aber unsere Überlegung war das der Kunde kennt seit Jahren einen mechanischen Schlüssel und weiß.
00:14:01: jeder kunde weiß wie es funktioniert.
00:14:03: Du hast ein Schlüssel steckst in den Zylinder rein, sperrst und wir wollten einfach dieses Gefühl oder das was der Kunte taktiklich kennt gleich belassen.
00:14:13: ja nur dass wir jetzt einen elektronischen Schlüsse haben mit einem Transponder wie gesagt Selbert reingesteckt, rumgedreht und aufgesperrt.
00:14:23: Aber natürlich mit diesen ganzen Vorteilen einer elektronischen Schließanlage sprich du kannst Berechtigungen ständig vergeben unternimmt.
00:14:30: Ich gehe jetzt davon aus dass es vielen der draußen die Zuhörer bewusst ist wenn sie Geschäftsführer sind das dieses Thema nicht auch ein physisches ist.
00:14:37: sollte dem nicht der Fall sein?
00:14:38: wenn mich jetzt gerade ehrlich gesagt überrascht wo fängt man dann am besten an?
00:14:42: ja wenn's darum geht dass man sich nicht nur mit der digitalen Komponente befasst sondern auch darum Wo muss ich auch im physischen Raum aufpassen, dass sich die Dinge... Ist das dann wirklich so?
00:14:51: was wie konkret den Serverraum schauen?
00:14:54: Wie der verschlossen wird und wie es geregelt wird.
00:14:56: Ja unter anderem hier geht's trotzdem um ein Konzept.
00:14:58: Zum einen ja NISS ist eine Vorgabe.
00:15:00: Das ist sein Gesetz, das letztendlich einzuhalten ist.
00:15:03: Auf der anderen Seite ist es auch die ureigene Aufgabe einer Geschäftsführung eines Managements, sich Gedanken zu machen über sein Gebäude.
00:15:11: wer darf wann wo spieren.
00:15:13: Und jetzt geht's nur darum Und man sich mit dem Risiko auseinandersetzt.
00:15:18: Was sind kritische Bereiche?
00:15:20: Du sprachst es gerade in den Server an, dass keine kritischen Bereiche sind.
00:15:23: Es gibt aber noch andere kritische bereiche die ich gehören identifiziert im Unternehmen und dann gibt es dementsprechende Lösungen, die aber gemeinsam.
00:15:32: also wenn wir damit ein Partner sind erarbeiten wir diese Lösungen gemeinsam mit unseren Kunden.
00:15:38: was
00:15:38: ich jetzt mich frage ist wenn das dieser Plugebo ist wenn ich richtig verstehe die Brücke zwischen zwischen Elektronik und Mechanik am Ende, oder?
00:15:47: Blu-Evo ist ein rein
00:15:49: elektronisches System.
00:15:51: Wie schafft man es diese Brücke zwischen elektronisch und mechanisch zu schließen?
00:15:55: Zum einen hat man was Physisches zum anderen elektronische Komponente.
00:16:00: Ist das dann die Einbindung in der ganzheitlichen System von diesem Blu Evo?
00:16:03: oder wie funktioniert das am Ende?
00:16:06: Der grundsätzliche Unterschied, wenn ich jetzt ein mechanisches Schließsystem verwende, habe ich ja gewisse Einschränkungen.
00:16:11: Speziell wenn wie gesagt ein Schlüsseler verloren wird oder wenn ich eine schnell Berechtigung ändern müsste.
00:16:17: Das ist bei Mechanischlüsselern muss der Schlüssel getauscht werden.
00:16:21: das ist im elektronischen Bereich anders d.h.
00:16:23: du hast dieses Medium Du hast den Schlüssel.
00:16:26: Und wenn jetzt keine Ahnung, eine zusätzliche Tür notwendig ist, dass du dort berechtigt bist hineinzusperren ja?
00:16:32: Dann kann der Administrator ganz einfach diese Berechtigung freigeben.
00:16:35: Du kannst weiter einen Schlüssel benutzen und musst deinen Schlüssel nicht umtauschen.
00:16:39: Und hier hast du irgendwo diese Schnittstelle aber natürlich auch zu anderen Dingen!
00:16:43: Du kannst dir mit diesem System also wir verwenden da diese sogenannte Mayfair-Technologie des Feier Drei V heißt, dass es jetzt aktuell die aktuellste Verschlüsungstechnologie gibt.
00:16:55: Die aber auch kompatibel zu anderen Dingen ist.
00:16:57: wenn du z.B.
00:16:58: in der frühen Unternehmen fährst keine Ahnung Du hast dann Schranken kannst mit dem Schlüssel ein Schranken öffnen Dann benutzt du von mir sein Elektroauto.
00:17:05: Es gibt eine Wallbox Du startest die Wallbox mit dem Schlußel Du kommst ins Unternehmen rein Ja?
00:17:11: Du hast an verschiedenste Dinge die du Mit dem Schlüssler verwenden sperren kannst oder auch benutzen kannst und ich glaube hier ist diese.
00:17:21: Das ist mit mechanischen Systemen nicht möglich.
00:17:23: D.h.,
00:17:23: das heißt eigentlich eher, dass die Elektronik der Mechanik ersetzt.
00:17:26: am Ende?
00:17:27: Ersetzen bin ich mir nicht ganz sicher!
00:17:29: Ich würde einfach sagen ergänzen.
00:17:30: es wird immer noch Projekte und Beispiele geben wo auch die Mechanik eine Berechtigung hat.
00:17:38: Aber in vielen Dingen, wenn man jetzt Richtung NIS und so weiter spricht, wenn es auch darum geht das auch der Zutritt dokumentiert wird.
00:17:44: Dass man nachverfolgen kann wann hat wer wo gesperrt?
00:17:48: Das wird man nur elektronisch lösen können.
00:17:50: Merkst du im Austausch mit anderen Geschäftsführern dass durch dieses Thema NIS da auch ein anderes Bewusstsein geschaffen wird weil sie trotzdem eins wo's auch um persönliche Haftung geht um enge Fristen hier eingehalten werden müssen ist schon so verankert, dass sie das auf dem Sturm haben und auch umsetzen?
00:18:06: Oder ist es doch eher noch ein Thema, dass die heimische Wirtschafts- und Industrie vor den Kopf stößt.
00:18:11: Also wenn man jetzt mit sich anderen Geschätzern unterhält oder wenn man über nicht spricht – das ist mal der erste Ansatz – dann ist immer die Brechseiber-Sicherheit.
00:18:20: Wenn man dann aber ins Gespräch geht und das dann auch logisch erklärt, dass natürlich auch der physische Zugang ein Thema ist, dann ist auch hier das Verständnis da.
00:18:26: Und ich muss sagen, weil du jetzt die Geschäftsführer ansprichst es ist nicht nur die Aufgabe der Geschäftsführung.
00:18:31: Ich glaube das ist letztendlich eine Managementaufgabe dass man sich Gedanken macht welcher Mitarbeiter zum Beispiel darf wann wo rein spielen und da gibt es ja mehrere Abteilungen die hier mitarbeiten.
00:18:42: Da gehört das Facility-Management genauso mit dazu vielleicht auch ich sage mal HA weil auch die Zeitauffassung über dieses Medium des Schlüsseles verwendet wird und also Es ist schon ein sehr breites Spektrum im Unternehmen.
00:18:56: Aber ja, man muss sich aktuell damit auseinandersetzen und ich denke das ist auch gut so dass man sich immer wieder mal kritisch zum Thema Zutritt auseinander setzt.
00:19:06: Weil das Thema Blue Evo und auch um die Nisse herum ein großes Innovationsthema ist, wo ihr eine aktuelle Lösung anbietet.
00:19:15: Merkt sie auch dieses ständige innovieren in anderen Bereichen, die ihr im Portfolio habt?
00:19:21: Ich sage mal so du bist kein Unternehmen, das fünf Generationen alt ist wenn du nicht mit der Zeit gehst.
00:19:27: Das ist Tagesgeschäft dass wir uns natürlich weiter entwickeln Und wie ich vorher schon gesagt habe Wir sind sehr nah am Kunden und hören so was der Kunde braucht.
00:19:37: Und schauen, dass wir das weiterwickeln.
00:19:39: Auf der anderen Seite sind natürlich auch unsere Produktmanager unterwegs und überlegen sich natürlich welche Möglichkeiten gibt es noch um gewisse Dinge einfacher zu machen.
00:19:48: Dasselbe ist auch wie ich mir vorhin schon gesprochen habe zum Thema Elektronik.
00:19:53: Elektronika klingt jetzt kompliziert oder wie auch immer aber man muss seine Nummer kompliziert machen.
00:19:58: Man kann ja bei bestehenden Bereichen bleiben, wie ich vorher gesagt habe, man kann beim Schlüssel bleiben hat aber trotzdem den in die nächste Generation geholt, eben in den elektronischen Zugang.
00:20:10: Also diese Möglichkeiten haben wir.
00:20:11: Das heißt trotzdem zu meinen Traditionen und wir sprechen auch teilweise von einer Evolution.
00:20:16: Wir wollen diesen Bereich wirklich in die Zukunft weiterentwickeln.
00:20:20: Wenn man überlegt, neununddreißig Jahre waren es glaube ich, die du schon in der Branche bist?
00:20:24: Und ein bisschen noch fast etwas länger wenn man berücksichtigt, dass du im Kreis sagst quasi schon vom ersten Vertreter angesprochen worden bist.
00:20:31: Aber zurück zu den Neunund dreißig Jahren also... Das sind ja trotzdem vier Jahrzehnte eigentlich, die du miterlebt hast was ich in diesen ganzen Bereichen getan hat.
00:20:41: Das Tempo wird sich natürlich wie in allen anderen Branchen auch die letzten Jahre speziell erhöht haben.
00:20:45: Ich schätze mal es wird alles immer schneller und schneller wieder werden.
00:20:48: Hättest du das für möglich gehalten dass wir an diesem Punkt sind wo man Kunststoffschlüssel halten und so um sowas wie die NISC kümmern müssen diese ganzen Überlegungen mit elektrischen Schließsystemen haben?
00:20:59: War das damals für dich denkbar oder ist das einfach eine Reise bei der man sich mittreiben lassen muss?
00:21:04: Ich glaube, dass das ja eine Reise ist wo man sich mittreiben lässt.
00:21:06: Das war auch vielleicht zum Anfang.
00:21:08: zur Anfangsfrage Wo möchte ich gerne wieder hin?
00:21:11: Ich würde gern wieder mal irgendwo zurück schauen.
00:21:13: wie war mein erster Arbeitstag und ich glaube man kann sich das zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen um neunundreißig Jahre Die die zeit vergeht wirklich sehr schnell Und das ist teilweise gar nicht absehbar.
00:21:26: Aber es sind aber auch Dinge wo ich habe erzählt wir haben seit nineteen ninety unser erstes elektronisches System.
00:21:31: Auch da hat man schon überlegt Brauche ich überhaupt noch einen mechanischen Schlüssel?
00:21:35: Ja, jetzt sind wir in dem Jahr zwanzig, sechsundzwanzig und er ist immer noch da.
00:21:39: Also ja es gibt Weiterentwicklung aber auch der Bestand an sich oder das Bestehende ist per se nicht schlecht.
00:21:46: Und ich glaube hier geht's darum ein bisschen die Balance zu finden zwischen Dingen die man schon lange verwendet die weitergebracht werden und alles Richtung Zukunft, Richtung Weiterentwirkung.
00:21:57: Wie sich das entwickelt.
00:21:58: was die nächsten, weil eine Zwanzig Jahre passiert muss ich ganz ehrlich sagen Ich möchte ein Teil der Reise sein, aber ich kann es jetzt schwer voraussagen.
00:22:07: Wo die Reise hingeht?
00:22:07: Ja,
00:22:08: Christoph Kugel haben wir leider gerade keine zur Hand.
00:22:09: Aber vielleicht nehmen wir einfach in zwanzig Jahren nochmal einen Podcast auf und sprechen darüber was sich in diesen zwei Jahrzehnten dann getan hat.
00:22:16: Aber ich höre schon raus.
00:22:17: also das Thema Beständigkeit ist glaube ich ein ganz zentrales bei euch auch so im direkten Austausch mit den Kunden.
00:22:23: Das ist schon etwas wo man wenn man überlegt die letzten zehnundzwanzig Jahre sicherlich auch für Systeme von damals noch bedient, kann ich mir vorstellen.
00:22:33: Wird gerade mit so was im Blue Evo zum Beispiel auch für die nächsten Jahrzehnte ein relevantes Thema werden?
00:22:38: Ja das ist sehr wichtig für uns dass wir auch die ersten Systemen die wir in der Jahre neunundneinzig auf den Markt gebracht haben auch noch weiter servisieren.
00:22:46: und das ist gerade im Bereich wenn man Richtung Elektronik denkt kauft ihr einen PC, Laptop, Handy wie immer.
00:22:52: ja und das Teil von keine Ahnung... Ja, das liegt in keiner Schublade oder so.
00:22:58: Das gibt's einfach nicht mehr.
00:22:59: und da ist schon auch unser Denken.
00:23:00: ja,
00:23:01: d.h.,
00:23:01: wenn wir, wie ich sage, Projekte mit Kunden gemeinsam machen dann wollen die natürlich weiterentwickeln und noch weiter noch servisieren aber nichtsdestotrotz brauchst du auch neue Produkte!
00:23:16: Die Frage zum Schluss
00:23:21: Ja, ob man nachdem wir jetzt schon ein bisschen in eurer Vergangenheit und auch in eure mögliche Zukunft oder speziell auch deine geschaut haben würde ich gerne noch schauen was sich für andere Unternehmen tut.
00:23:31: Und nachdem ja doch auch gerade uns Menschen zuhören die vielleicht in ihrem eigenen Unternehmen gerade Entscheidungen treffen müssen.
00:23:37: Was wünscht du dir denn dass die nach unserem Gespräch heute anders sehen oder zumindest mal drüber nachdenken, sei es über das Thema Sicherheit.
00:23:46: Über das Thema Zutrittssysteme oder auch generell über das thema langfristiges Denken familiäre Werte, Tradition und Innovation.
00:23:55: Ich hätte drei Punkte irgendwie.
00:23:57: Der erste Punkt wäre Selber-Sicherheit.
00:24:00: Wie ich schon gesagt habe ist nicht nur ein Passwort sondern Beginn an der Tür dass man sich hier überlegt und dass es ausgewogenes Projekt sieht physischer Zutritt plus Sauversicherheit.
00:24:14: Der Punkt zwei ist, wenn man jetzt da irgendwo Richtung Wincos denkt, du hast von deiner Anekdote vom Schlüssel erzählt dass man auch überlegt das Wincos nicht nur Schlüssel hat sondern auch andere Produkte im Bereich der Sicherheit und Komfort wie ich schon gesagt habe.
00:24:30: Trickebeschlag und auch Schlösser für Haustüren Ja.
00:24:36: und der dritte Punkt ist letztendlich trotzdem auch das Thema Familienunternehmen.
00:24:40: Zum einen Tradition, aber dass Sie jetzt nicht sehen ja... Das haben wir immer so gemacht.
00:24:45: es soll auch kein Blick in den Rückspiegel sein sondern wirklich der Blick nach vorne und das ist das was ich auch gerne jeden mitgebe.
00:24:55: man kann auch Tradition und Zukunft miteinander verbinden.
00:24:57: Für mich das perfekte Schlusswert.
00:24:58: ob mal herzlichen Dank dafür dass du heute zu Besuch warst für deine Zeit und für die vielen wichtigen Inputs.
00:25:04: Danke habe mich gefreut.
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