#246 Was machen richtig gute Speaker anders, Nina Kraft?
Shownotes
Was einen guten Auftritt von einem unvergesslichen unterscheidet Jeder kann heute posten, sprechen, Wissen teilen. Doch je lauter die Welt wird, desto schwieriger wird es, wirklich durchzudringen. Die entscheidende Frage lautet deshalb längst nicht mehr: Wie werde ich sichtbar? Sondern: Warum sollte sich jemand an mich erinnern? Nina Kraft steht seit über 20 Jahren auf großen Bühnen und vor Fernsehkameras. Mit ihrer Agentur Kraft Media Minds vermittelt sie heute Persönlichkeiten, denen Menschen nicht nur zuhören – sondern deren Botschaften auch hängen bleiben.
In dieser Folge erfährst du:
- warum Wissen allein keine starke Währung mehr ist
- woran Nina „falsche Echtheit“ sofort erkennt
- weshalb weiße Sneakers noch keinen CEO nahbar machen
- wie man sich die Aufmerksamkeit eines Publikums verdient
- warum zu viel Harmonie jedes Event langweilig macht
- welche Themen Unternehmen aktuell wirklich beschäftigen
- wie Führungskräfte ihren Teams in Zeiten von KI Sicherheit geben können
- und warum gerade Frauen aufhören sollten, wertvolle Arbeit zu verschenken
Ein Gespräch über echte Präsenz, relevante Botschaften und die Kunst, in einer lauten Welt nicht nur gesehen, sondern wirklich gehört zu werden.
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00:00:06: Mach es!
00:00:07: Der Karriere- und Lifestyle-Podcast von Die Macher mit Menschen, die bewegen.
00:00:13: Heute als dein Host Susanna Winkelhofer.
00:00:20: Jeden Tag brasseln unzählige Botschaften auf uns ein.
00:00:24: Podcasts, LinkedIn-Posts, Reels, Kino, Vorträge... Eigentlich war's noch nie so einfach wirklich sichtbar zu werden und nach außen zu kommunizieren Und trotzdem wird es immer schwieriger wirklich in Verbindung zu kommen, wirklich in Erinnerung zu bleiben.
00:00:44: Woran liegt das?
00:00:46: Darüber spreche ich heute mit einer Frau die seit über zwanzig Jahren beobachtet als Moderatorin auf den großen Eventbühnen und TV-Produktionen bei Wirtschafts-Events.
00:00:59: Heute baut sie außerdem mit Kraftmedia Mines eine kuratierte Speakeragentur auf Und sieht damit natürlich, welche Themen die Unternehmen gerade bewegen und welchen Menschen man wirklich zuhört.
00:01:14: Ich habe vorher gerade gepostet.
00:01:16: Nina
00:01:16: Kraft ist in der Haus weil ich mich so freue dass du da bist liebe Nina!
00:01:21: Herzlich willkommen!
00:01:22: Ich
00:01:22: sage danke.
00:01:23: normalerweise stellst du die Fragen.
00:01:25: Ist es jetzt komisch für dich?
00:01:26: dass du heute mit Fragen gelöchert wirst.
00:01:29: Maris ist total angenehm, man kann sie mir schon richtig fallen lassen!
00:01:33: Okay aber ich denke mal alle die sich von dir mal diese ganz kurze schnelle Fragen bekommen haben und irgendwie nicht gleich wussten was antworten sollen, die werden sich jetzt denken ja...
00:01:44: Jetzt ist dran.
00:01:45: Jetzt
00:01:45: weißt ihr auch immer, wie das ist?
00:01:47: Ja!
00:01:48: Weil darum geht es bei unserem ersten Programmpunkt quasi unseren Word-Rab.
00:01:54: Ich habe sogar kurze Fragen und du darfst genauso kurz antworten.
00:01:58: ich bin mit mich
00:02:00: der Gedankensprung.
00:02:02: wir springen kurz von einem
00:02:04: zum nächsten Gedanken.
00:02:07: welche Eigenschaft öffnet Türen?
00:02:10: ganz retro höflichkeit.
00:02:12: wann langweilst Du Dich sofort
00:02:15: bei KI-generierten Postings.
00:02:18: Irgendwie kann man es nicht mehr hören, überleiten... Nein!
00:02:21: Ich merke das auf dem zweiten Wort, dass das KI generiert ist.
00:02:24: Aber
00:02:24: kannst du an irgendwas festmachen oder spürst das einfach?
00:02:28: Also
00:02:28: es ist natürlich dieser Gedankenstrich, dieser Lange der ganz klassisch von GGBD und Co.
00:02:33: Und auch eine Aufzählung.
00:02:34: Wenn es immer drei Punkte in der Aufzählung sind, dann ist die KI genauso wie Nicht Weil sondern... Also diese Kontrast, es gibt schon aber Anhaltspunkte wo ihr sehr schnell merkt wie das war keine Person im Hintergrund.
00:02:49: Also KI-Unterschützung ist ja gut, aber wenn man jetzt eine Botschaft bringen will oder dann soll die schon davon da drinnen kommen?
00:02:55: Es widert mich an ehrlich, es widert sich an diesen KI-Generiten Post zu sehen und ich denke mir da habe lieber ein Rechtschreibfehler.
00:03:03: in einem Posting war jemand anders und merke dadurch, da hat sie wer hingesetzt.
00:03:08: Da hat sich wer was überlegt.
00:03:09: Ja voll!
00:03:10: Was beeindruckt dich an Menschen?
00:03:15: Ein gewisses Bewusstsein, das das eigene Selbstanbelangt.
00:03:20: Ich lass es jetzt mal so stehen.
00:03:21: Aber nur als Zwischenfrage.
00:03:23: Du meinst damit nicht automatisch selbstbewusst zu sein?
00:03:26: Nein.
00:03:27: Einfach zu wissen, wie ticke ich?
00:03:29: Was macht mich
00:03:30: aus?
00:03:31: Also auch so reflektiert...
00:03:32: Genau!
00:03:33: Also einfach wenn man merkt die Person hat schon mal ein bisschen tiefer in sich hineingeschaut, hat sie mit sich beschäftigt, mit all den guten und schlechten Seiten und kann jetzt einfach dastehen und sagen wird's mir so bene, nimmt es mir weh bin oder hat er nicht.
00:03:49: Welches Wort wird zurzeit überstrapaziert?
00:03:52: Authentizität?
00:03:54: Wann diakt jemand sofort authentisch?
00:03:57: Dann müssen wir diskutieren, was Authentizität wirklich ist.
00:04:00: Ich verwende gern das Wort Echtheit und das passiert dann wenn ich nicht darüber nachdenke bin ich echt oder nicht sondern es ist natürliche EchTheit Sobald jemand nachdenkt, wirke ich jetzt authentisch ist der Zug schon abgefahren.
00:04:16: Das war es mit der Authentizität!
00:04:18: War das bei dir immer so?
00:04:19: Weil also ich erlebte jetzt wirklich schon lange auf Bühnen und Riesenkompliment du wirkst für mich immer echt ganz egal in welchem Setting Passt da auch überall hin, aber du bist immer die Nina so wie man sie kennt.
00:04:33: Ist das was, was du irgendwie lernen hast müssen oder ist es bei dir angeboren?
00:04:37: Das sind etwas, was ich mir trauen habe müssen!
00:04:39: Ich hab mir das nicht immer getraut, sich selbst zu sein.
00:04:42: Ich hab Gott sei Dank immer Arbeitgeber gehabt, die mir eine gewisse Spielwiese erlaubt haben – also wenn jetzt an meine Anfänge bei LT-I zum Beispiel zurückdenken.
00:04:52: Wo ich gemerkt hab… Ich darf mich ausprobieren und was sind meine Facetten?
00:04:56: Und keine Facette ist falsch.
00:04:58: Aber ich bin natürlich auch in andere Settings gekommen, wo es dann halt wirklich so um nationales Fernsehen geht, wo man schon merkt, da ist eine gewisse Erwartungshaltung die zu erfüllen ist.
00:05:10: Da habe ich auch gestruggelt.
00:05:11: Wenn ich mir gedacht hab, ist das jetzt plötzlich nicht mehr okay wie ich bin oder ... Ja, du kriegst halt auf einmal Kritik von Regisseuren und Redakteuren.
00:05:21: Und denkst dir ich habe das ja jetzt aber irgendwie fünfzehn Jahre so gemacht.
00:05:25: warum ist es jetzt auf einmal anders erwünscht?
00:05:29: Da ist es wichtig einfach zu schauen wie kann ich verschiedene Settings und Themen bedienen und dabei immer nur meine eigene Duftmarke setzen?
00:05:39: Und ich glaube, das ist mir ehrlich gesagt jetzt erst in den letzten zehn Jahren so richtig gut gelungen.
00:05:46: Vielleicht erst ab fünf vor drei, ich bin letztes Jahr vierzig geworden und erst ab fünfunddreißig warst du, dass ich mir gedacht habe okay hey, das passt schon!
00:05:55: Mach dein Ding und mach es zu deinem Ding, weil meine Events gehen von absoluten Entertainments mit Marco Anato auf der Bühne bis hin zu harten Wirtschaftsthemen.
00:06:20: Die Motivation, sich anzupassen und damit meine Net gezwungenes Anpassen.
00:06:26: Sondern von sich aus zu sagen hey ich gebe mit dem Wandel der Zeit einfach hin und ich sehe das vielleicht sogar als persönliche Challenge für mich
00:06:34: Wenn du ein Publikum in drei Sekunden verlierst dann weil ...
00:06:40: Weil ihr irgendwas auswendig gelernt habt Und weil ihr net von Herzen sprich sondern vom Kopf.
00:06:45: Ein Bühnenmoment der dich nachhaltig geprägt hat
00:06:48: Vielleicht mein allererster, als ich zehn Jahre alt war und Theater gespielt habe.
00:06:53: Und gemerkt hab, hey das geht mal irgendwie leicht von der Hand und ich hab keine Angst vor Publikum.
00:07:00: Ach schön!
00:07:01: Das war der Beginn...
00:07:03: Ich glaub damit hat alles begonnen.
00:07:04: Ich war eine Katze in einem Musical.
00:07:09: Aber wann war für dich klar, dass es nicht die Schauspielbühne ist sondern die Moderationsbühner?
00:07:14: Also da habe ich tatsächlich meiner Gymnasium-Lehrerin, meine Deutschlehrerin viel zu verdanken.
00:07:19: Weil sie hat mir schon mit sechzehn, siebzehn meinen ersten Job vermittelt.
00:07:24: Die hat gesagt das gibt ja einen Jugendfestival und die suchen eine Moderatorin und sie hat auch an mich gedacht und ... Das war halt wer anderer!
00:07:34: der mir diesen Schubs gegeben hat.
00:07:36: Der an dich geglaubt
00:07:37: hat?
00:07:37: Genau, weil ich von mir selbst hätte jetzt nicht gesagt, ich glaube es sollte Moderatorin werden.
00:07:42: Das war's nett!
00:07:43: Hoffentlich hört sie das jetzt.
00:07:44: Hast du das mal gesagt irgendwann?
00:07:46: Ja wir haben dann schon nochmal Kontakt gehabt und sie hat dann auch wirklich bei jeder großen Moderation Ober- und Baale usw.
00:07:51: mir geschrieben und ich glaub Sie waren schon ganz genau dass sie die Person war, die mich da ein bisschen hin manövriert hat.
00:07:59: Kleine Appell an alle Lehrer, Lehrerinnen und Professoren.
00:08:03: Professorin da draußen schaut es hin entdeckt Talente weil manchmal wissen wir das selber nur nicht.
00:08:18: Du hast jetzt quasi schon über zwei Jahrzehnte Menschen auf Bühnen auch beobachtet.
00:08:23: du moderierst ja auch viele An-Kino-Speaker.
00:08:26: zum Beispiel Wann hast du zuletzt so einen Moment gehabt wo du in den ersten zwei Minuten dir gedacht hast wow der oder die kälscht mich total?
00:08:36: Und woran lag das dann?
00:08:38: Das war
00:08:39: bei einem Kino von Markus Gull, er nennt es ja The Storytelling Dude.
00:08:44: Genauso sind das seine Kinos komplett unkonventionell.
00:08:47: Da steht auf den Schietz und auf den Folien, da steht fast gar nichts mehr oben.
00:08:53: Der arbeitet nur mal mit Bildern und das ist fast so eine einzige Inszenierung!
00:08:57: Und der war so schnell – ich liebe Schnelligkeit und Tempo!
00:09:03: Also vom Aussehen her einfach auch ganz anders.
00:09:05: Der ist da mit seinen Boots auf die Bühne gegangen, also schmale, dunkelte Schienz... ...also sehr untypisch für ein Kino-Speaker und dann war es so skeptisch am Anfang.
00:09:16: Wir dachten ja, ist das jetzt zur Inszenierung?
00:09:19: Macht er jetzt cool auf der Bühnenvernat?
00:09:21: Der ist es einfach!
00:09:25: Er hat mich komplett geflasht und das Spannende ist, dass genau er nach meiner Firmengründung auf mich zukommen ist.
00:09:32: Und gesagt hat, er würde gern Speaker bei mir sein.
00:09:34: Er würde gerne in meiner Kartei vertreten sein.
00:09:37: Wenn es jetzt jemand bei dir macht und zu dir sagt, er möchte gern bei dir vertreteen sein?
00:09:42: Woran misst du jetzt ob das passt oder nicht?
00:09:45: Ich muss alle meine Speaker mal gesehen haben!
00:09:48: Auf der Bühne?
00:09:49: Ich muss die spüren, weil ansonsten habe ich ständig Bauchweh, wenn ich die weitervermittle.
00:09:55: Also wenn ich nicht zu hundert Prozent von dieser Person überzeugt bin und sie mit mir selbst auch schon irgendwie was gemacht hat dann will ich das meinen Kunden ja auch nicht weiter vermitteln.
00:10:06: Das heißt nur in einem Zweiergespräch kannst du es noch nicht festmachen ob er auf der Büne funktionieren würde?
00:10:11: Nein
00:10:11: also so ein zweiergesprech nicht.
00:10:14: Ich kann natürlich viel mit Video und Bildmaterial.
00:10:17: Da kann ich schon gut viel erkennen, aber am besten ist es wenn ich die Person selbst erlebt habe.
00:10:25: Es gibt ja grundsätzlich viele total spannende Expertinnen und Experten.
00:10:29: Aber was macht jetzt auch solche Menschen dann wirklich zu?
00:10:32: Bühnen, Persönlichkeiten und wann wird das Expertenwissen einfach zwar immer noch sehr spannend sein aber nicht so rüberkommen?
00:10:40: Weißt du wir haben in der jetzigen Zeit Zugang zu endlosen Wissen.
00:10:44: Jeder kann sich Wissen in Sekunden aneignen.
00:10:47: Das heißt wissen alleine ist nicht die Währung unserer Zeit sondern es geht um Wissenstransfer.
00:10:53: wie bring ich dieses Wissen zum?
00:10:55: Publikum können gut Geschichten z.B.
00:11:00: aufnehmen,
00:11:01: d.h.,
00:11:01: wenn das Speaker mit Geschichten arbeitet, dann funktioniert es.
00:11:04: Wenn er mit Emotionen arbeitet, sprich, wenn ich die Person auch spüre ... Wenn ich sie festmachen kann im Sinne von hey!
00:11:12: Das ist jetzt keine glatte Oberfläche.
00:11:14: Dann löst es was in uns Menschen aus und dann bleiben Informationen auch hängen.
00:11:21: Aber rein Wissenfakten ist fast nichts mehr wert?
00:11:26: Echte Fakten war nicht KI-generierter.
00:11:29: Was wird denn da heute anders erwartet gewünscht als noch vor fünf Jahren?
00:11:36: Es ist tatsächlich ein Riesensprung passiert.
00:11:39: Vor fünf Jahren hat eine Keynote einfach nur so ausgesehen, das waren halt dann fünfzehn Folien und selbst ich hab zu der Zeit noch so Keynotes gehalten.
00:11:49: Da habe ich die Folien gehabt, da habe ich glaubt, ich muss die wichtigsten Sachen rauf schreiben.
00:11:54: also es ist viel mehr mit Text gearbeitet worden in der Vergangenheit.
00:11:58: Es war vielmehr auch so ein bisschen dieses Narrativ.
00:12:01: Ein Speaker kommt mit Anzug auf die Bühne.
00:12:06: Man hat so ein bisschen einen Typ im Kopf gehabt.
00:12:11: Wenn er nicht mindestens Harvard-Professor war, dann hat man ihm sowieso nicht geglaubt.
00:12:17: Es waren schon Akademische Titel und solche Sachen auszeichnend.
00:12:23: Das war viel mehr wert als heute.
00:12:26: Heute geht es vor allem auch darum die Persönlichkeit zu zeigen, das echte Geschichten zu erzählen.
00:12:31: Haben Sie das richtig rausgehört?
00:12:33: Ja!
00:12:36: Auch die Leidenschaft am Thema ist wichtig, dass ein neues Thema auf die Bühne kommt.
00:12:43: Und das neue Thema muss gefunden werden.
00:12:45: Also jeder, der mal eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben hat weiß wie aufwendig die Suche noch am Titel ist und genauso aufwändig ist es für einen Speaker.
00:12:53: was ist mein Thema?
00:12:54: Das nicht eben schon auf zwanzig anderen Bühnen präsentiert worden ist.
00:12:58: und dann musst du wirklich in die Tiefe gehen.
00:13:01: und da haben wir ein bisschen Reibung erzeugen im Publikum, etwas suchen was vielleicht nicht jeder wo nicht jeder zustimmt.
00:13:10: wenn
00:13:10: ich dich jetzt gern als Kinospikerin Buch möchte für einen Business-Event, wo viele Führungskräfte und Unternehmerinnen sind.
00:13:19: Was wäre das Thema?
00:13:20: Dass du da gerne in zwanzig Minuten erzählen wollen würdest?
00:13:24: Also ich beschäftige mich gerade ganz intensiv mit dem Thema falsche Echtheit Authentizität, weil das meiner Meinung nach gerade überstrapaziert wird.
00:13:34: Auch durch
00:13:34: Social Media?
00:13:35: Ja
00:13:35: auch durch Social media.
00:13:36: Jeder will sich verletzlich zeigen, jeder will sich nahbar zeigen aber man kann sich nicht nahbar sein.
00:13:43: Man ist nahbar oder man ist es nicht.
00:13:45: Man is der Typ dafür oder man is es net und ich beobachte das bei so vielen Events wenn zum Beispiel so Mitarbeiterfeste sind.
00:13:54: Auf einmal kommt der CEO, der wirklich dreihundertsechzig Tage im Jahr einen Anzug anhat mit den weißen Sneakers und dem T-Shirt auf cool, auf lässig.
00:14:07: Und man sieht die Sneaker sehen aber noch komplett weiss, die hat dann noch keinen Sechsmal ankauft... ...und heute will er nahbar sein!
00:14:13: Ich verstehe was du
00:14:14: meinst.
00:14:14: Das ist falsche Echtheit für mich.
00:14:16: Mit dem werde ich mir in der Zukunft auch noch intensiv beschäftigen.
00:14:21: Was
00:14:21: würdest du da jetzt denn jemandem raten?
00:14:23: So einem CEO der da jetzt einen Wandel durchmachen möchte, der wirklich bereit ist.
00:14:28: Wie geht man denn diesen Schritt?
00:14:29: Es geht auch nicht von heute auf morgen.
00:14:32: Wandel in welche Richtung?
00:14:33: Dass man diese Nahrbarkeit wirklich ins Leben, die Führungsrolle integriert.
00:14:40: Nahrbarkate erzeugt man nicht durch Jeans, T-Shirt und Sneaker.
00:14:46: Menschen fühlen sich dann einer anderen Person nahe wenn man wahres Interesse hat.
00:14:52: Der CEO wirklich den Namen des Gegenübers der Mitarbeiterin kennt.
00:14:58: Wenn er vielleicht nachfragt, ich habe mitgekriegt, du fährst dann mit deinem Sohn immer zum Tennis-Training?
00:15:04: Wie geht es denn?
00:15:05: Also wahres Interesse muss überhaupt nichts mit dem Job zu tun haben!
00:15:08: Oder auch das spannende Inserkunde von mir wird jetzt direkt in einer ganz einer großen Institution und er hat gesagt Du warst dir.
00:15:17: das erste was man gesagt haben war.
00:15:19: In diesem einen Sitzungssaal geht die Klimaanlänge nicht ordentlich.
00:15:23: Und ich hab so gelacht, weil ich immer noch zu ... Das ist irgendwie ein bisschen scherz, wenn er gesagt hat, das ist das Erste was sich dort erledigen werde.
00:15:31: und wie kann es die Institutionen nennen?
00:15:33: Aber jeden Österreich kennen sie!
00:15:35: Der wird sich als Direktor an seinem ersten Arbeitstag mit dem Thema beschäftigen.
00:15:42: Und dieses Nahrbarkeit ernehmt die Sorgen und die Themen ernst
00:15:46: Und in die Hand.
00:15:47: In die Hand, ja?
00:15:49: Er wird jetzt nicht selbst bei einem Klimaanlage herumschrauben aber er wird dafür sorgen dass dieses Thema behoben wird.
00:15:54: Schau mal wieder zurück auf die Bühne.
00:15:56: Du hast das Publikum schon so oft erlebt.
00:15:59: Was hast du denn bei allen Auftritten vom Publikums gelernt?
00:16:04: was weißt du über das Publikum?
00:16:05: was viele von uns einfach nicht wissen?
00:16:08: Dass das Publiikum bereit ist einem zu folgen und zuzuhören.
00:16:14: Also die Bereitschaft ist ja mal grundsätzlich immer da, aber sich das Interesse des Publikums zu verdienen?
00:16:21: Ist die andere Sache!
00:16:22: Und was ich gelernt habe, dass es nicht selbstverständlich ist, dass einem zugehört wird.
00:16:29: Mit dieser Haltung gehe ich in eine Moderation.
00:16:31: Es ist nicht selbstständig, dass ihr jetzt alle da sitzt.
00:16:34: Zeit ist das wertvollste Gut – und mir zuhört's.
00:16:37: also muss man das schon irgendwie verdienen.
00:16:40: Und wie verdienst du dir das?
00:16:41: Und vielleicht gleich in den ersten Sekunden, Minuten.
00:16:45: Was machst du damit du diese Aufmerksamkeit dann bekommst?
00:16:49: Also
00:16:50: Interesse schaffen fürs Thema und als Moderatorin bin ich ja nicht der Star der Show!
00:16:56: Ich bin ja gebucht als Roter Faden.
00:16:58: Das heißt meine Aufgabe ist es jeden Einzelnen die auf dieser Bühne steht ein gutes Umfeld zu bereiten um den Zeitplan einzuhalten usw.. Ich bin nicht der Star.
00:17:11: Es geht nicht darum, schaut mich an!
00:17:12: Ich bin die Gescheite, ich bin die Gurte und die Schöne.
00:17:15: Sondern das erwartet euch heute?
00:17:18: Und warum ist es so spannend?
00:17:21: Also ein bisschen dieses Teasing, Leute, heute geht's um was.
00:17:26: Super, das sieht aus als eine große
00:17:28: Ehre.".
00:17:29: Und das haben wir für euch vorbereitet.
00:17:31: Du sagst, deine größte Sorge sei ein Publikum zu Langweilen?
00:17:35: Wie langweilt man denn ein Publikum?
00:17:37: Du hast es beim Gedankensprungsspiel gesagt, wenn man was auswendig gelernt hat sagt und von Herzen kommt... ...und vor allem auch die Frage ist dir das je passiert?
00:17:46: Hast du jedes Gefühl gehabt?
00:17:47: Oh nein!
00:17:48: Die sind jetzt irgendwie total
00:17:49: gelangweilt?!
00:17:51: Ja also ich glaube jetzt tatsächlich nicht gelangwält von meiner Moderation weil ich ja wirklich immer nur so Verknüpfe, aber natürlich habe ich schon Events moderiert wo Speaker waren die nicht gut waren.
00:18:03: Also das muss ja ganz ehrlich sagen die nicht überzeugt haben die das Publikum verloren haben und man kann es gut beobachten.
00:18:09: wenn man das nächste mal in einem Event sitzt wann ist der Moment wo die Leute zum Handy greifen?
00:18:15: Was macht man dann wenn man merkt oh je!
00:18:18: Ja also ihr habt eher dieses Thema dass es laut wird oft Weil die Settings sind mittlerweile so, dass so Art Batischer gemacht werden.
00:18:29: Und wenn es jetzt keine Kinobestuhlung ist wo man wirklich hintereinander sitzt sondern in gemütlichen Dingen und dann gibt's vielleicht schon was zum Trinken Dann wollen sich die Leute untereinander unterhalten und vergessen das was auf der Bühne passiert.
00:18:41: Da kann aber echt die beste Moderatorin, der beste Speaker vorne stehen Wenn sie sich unterhalten wollen... ...dann verliert man die.
00:18:49: Das heißt, wo kann man da schon bei der Planung vielleicht ansetzen?
00:18:52: Ja
00:18:52: also ich bin kein großer Fan von diesen Netzwerk-Bar-Settings.
00:18:57: Und wenn doch, wenn das einfach der Wunsch ist dann muss das Programm kurz sein und dann muss man das Publikum auch gleich darauf vorbereiten dass das Programm Kurz ist und man bietet sie um die Aufmerksamkeit für diesen kurzen Part.
00:19:09: hey jetzt haben wir eine halbe Stunde Programm danach essen trinken Party weil Die Psychologie des Menschen funktioniert natürlich auch so.
00:19:17: Wenn du weißt, etwas ist kurz ... Dann ist das auch kurzweilig im besten Fall und dann war sie okay die halbe Stunde tratsche jetzt nicht.
00:19:26: Das erinnert mich an die Frage der Kinder beim Autofahren wie lange es sind?
00:19:30: Fünf Minuten.
00:19:31: Zehnmal von fünf Stunden quasi!
00:19:34: Aber da hilft's tatsächlich.
00:19:35: also wenn man mal in dieser Situation ist einfach mal nichts zu sagen auf der Bühne zu stehen oder mal nix zu sagen
00:19:43: Das irritiert dann ein bisschen.
00:19:44: Ja, das
00:19:44: irritiert und dann sind die so ansteubelsen und dann wird's ruhig!
00:19:52: Da sind die Tricks der Niner Kraft!
00:19:55: Das ist also eine Tricke, er funktioniert ja.
00:19:57: Wenn dir jetzt einen Veranstalter vielleicht sogar ganz stolz sein Programm zeigt woran erkennst du?
00:20:04: Ja, es wird funktionieren und woran merkst du da sollte man noch etwas verändern.
00:20:10: Kürzer Wenn ich merke, ist es wirklich mit Drive kurz gedacht und durchgeplant.
00:20:17: Dann habe ich ein gutes Gefühl.
00:20:19: Und wenn ich schon mal merke beim ersten Interviewgast sind vier Fragen vorgesehen ... dann weiß ich nicht, wie zu lang!
00:20:27: Weil das kann da auch passieren, dass ein Gast pro Antwort fünf Minuten redet?
00:20:31: Naja, dann gehen dort zwanzig Minuten mit einer Person drauf.
00:20:35: Also nur zur Kürze... Ja
00:20:37: oder halt auch immer schon so Vor fünf, zehn Jahren würde ich jetzt mal eher sagen.
00:20:42: Diese Reden,
00:20:44: so
00:20:45: fünf Personen die auf die Bühne gehen und was zu dem Anlass sagen.
00:20:49: Und vielleicht auch alle Ärgäste?
00:20:52: Und dann kommt da nichts.
00:20:53: Ja, Errgästelisten das ist sowieso das große Thema.
00:20:56: also nach jedem Ehrengast an einen Applaus und
00:21:01: wow!
00:21:03: Gute Nacht!
00:21:04: Dann verliert man das Publikum, aber Gott sei Dank sind ja meine Kundinnen und Kunden auch sehr beratungsbereit.
00:21:12: Du beschreibst gute Events wie gute Geschichten mit Rhythmus, Reibung einem roten Faden.
00:21:18: Kannst du da nur vielleicht so den einen oder anderen Tipp geben, worauf man da achten könnte?
00:21:22: Oder was da ein guter roter Faden zum Beispiel ist?
00:21:25: Ja, ich finde es zum Beispiel spannend wenn man Personen auf der Bühne in zu Tagrunden zusammenstellt die nicht einer Meinung sind.
00:21:31: Weil dann passiert automatisch was auf der bühne und zu viel Harmonie zerstört auch ein Event.
00:21:36: also es braucht diese Reibung Es braucht ein bisschen Feuer, es braucht etwas Spice damit da was beim Publikum auch
00:21:43: ankommt.
00:21:44: Du baust jetzt mit Kraftmedia Mainz im Grunde eine moderne Speaker- und Expertenplattform auf.
00:21:50: Zu einer Zeit wo KI im Alltag angekommen ist, ein gesellschaftlicher Wandel.
00:21:57: Was bedeutet denn Sichtbarkeit?
00:21:59: Egal ob für eine Marke oder für eine Persönlichkeit in dem Umfeld heute?
00:22:04: Früher hat man sich Sichtbarkeiten ja relativ leicht kaufen können.
00:22:07: auch, dass wir den klassischen Weg gegangen über die klassischen Medien hat vielleicht irgendwie einen Inserat gebucht zur eigenen Person und dann hat man sie sicher sein können.
00:22:16: das sehen jetzt einmal viele Menschen Zeitungen und so.
00:22:20: Da hat man gewusst, dass das sehen Leute oder man hat etwas eine besondere Errungenschaft und die Medien interessieren sich von sich aus für die Person.
00:22:29: Diese beiden Wege hat es gegeben.
00:22:32: Jetzt ist es so, dass ja jeder für sich eine eigene PR-Agentur fast ist.
00:22:36: Wenn ich heute möchte, dass meine Follower wissen, dass sie heute im Interview sitzt dann mache ich das Posting.
00:22:48: Jeder kann für sich Sichtbarkeit erzeugen.
00:22:51: Aber
00:22:52: die Masse an Personen, die Messages nach außen senden ist halt so groß geworden, dass sie nicht mehr darauf achten, was ist jetzt wirklich relevant?
00:23:00: Also Sichtbarigkeit ist heutzutage nur durch Relevanz erreichbar!
00:23:05: Wann hast du denn so das Gefühl gehabt, ich gründe jetzt Kraft, media meins.
00:23:09: Jetzt ist der Zeitpunkt, da ist ja Lücke oder was war und ist das so der Antrieb von dir für dich?
00:23:15: Es hat sich tatsächlich sehr natürlich ergeben weil die Anfragen immer mehr geworden sind.
00:23:21: zusätzlich zu meinen Moderationen.
00:23:23: kennst du noch jemanden?
00:23:24: hast du dann nur nun mal, ja dann habe ich ihn nun mal durch die Gegend geschickt und irgendwann haben wir gedacht es hat keine Professionalität.
00:23:30: Ich stelle das jetzt auf eigene Beine.
00:23:32: Der Markt ist da.
00:23:34: und was man an dem Punkt auch noch ganz wichtig ist, vor allem für Frauen bitte verschenkt eure Dienstleistung nicht.
00:23:43: Weil die machen so viele!
00:23:46: Einfach
00:23:46: aus gut will ja dann gib wieder den Kontakt, dann check ich dir das, dann mache ich das, aber ja das ist alles wertvolle Arbeitszeit.
00:23:56: warum verschänken?
00:23:57: Ich gebe voll gern Sachen her und auch meine Beratung usw.
00:24:04: Aber
00:24:04: irgendwo muss da noch mal Schluss sein, also ich finde die Dienstleistungen von jedem soll mehr wert sein!
00:24:11: Das
00:24:12: heißt jetzt bekommst du das bezahlt was du vielleicht lange auch als netten Gefallen gemacht hast?
00:24:18: Na
00:24:19: sicher, aber der Aufwand ist natürlich viel größer.
00:24:22: Also ich recherchier ja... Teilweise sind es mehrere Wochen zu Personen.
00:24:27: Also ich kriege Eventkonzepte auf den Tisch und dann heißt, bitte such mir für diesen Event fünf geeignete Personen.
00:24:34: Das ist Arbeit!
00:24:36: Und die Arbeit gehört
00:24:37: bezahlt.".
00:24:37: Und welche Themen sind da gerade besonders gefragt?
00:24:40: Es sind tatsächlich zwei Kontraste, die aktuell sehr gefragt sind – das ist zum einen klassisch neue Technologien, künstliche Intelligenz und auf der anderen Seite Digital Detox, Gesundheit, Mental Health... Der genaue Gegensatz und einige Speaker haben das jetzt auch schon so in ihren Programmen, dass sie diese beiden Pole verbinden.
00:25:04: Und ja, das Thema natürlich Mensch bleiben, Mensch sein in Zeiten der KI ist ganz stark gefragt.
00:25:12: Was ist denn da die große Herausforderung
00:25:14: daran?
00:25:16: gerade in einer Situation, in der wir noch nie waren.
00:25:19: Wir haben niemanden, den wir fragen können wie geht man mit diesem Thema um?
00:25:23: Die klugen Köpfe des Landes müssen Sie jetzt ganz intensiv damit beschäftigen.
00:25:27: was löst das in uns Menschen aus wenn da plötzlich die KI unser Leben übernimmt?
00:25:33: ein Thema dass er in Zukunft ganz stark sein wird ist die psychologische Sicherheit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weil die ja auch das erste Mal jetzt in der Lage sind dass sie mit der KI arbeiten und aber im Hintergrund Auch ein bisschen Sorge haben wird mit die KI ersetzen.
00:25:50: Du sprichst von den menschlichen Kosten der digitalen Transformation, das meinst du damit wahrscheinlich jetzt auch?
00:25:56: Wo siehst du diese Kosten am deutlichsten?
00:25:58: bei den Führungskräften oder bei den Teams?
00:26:02: Tatsächlich bei beiden.
00:26:03: Die Führungskräfte struggling weil Sie Zahlen erfüllen müssen, weil sie diese neuen Technologien einbauen müssen ins Unternehmen und weil sie transformieren müssen.
00:26:12: Das heißt die sind extrem getrieben und auf der anderen Seite ist der Druck auf den Mitarbeiter.
00:26:20: aber auch gar nicht die Skills haben, diese KI jetzt einzusetzen oder nicht alle.
00:26:26: Und ich glaube das wird die große Challenge sein wie wir die Menschen und die Teams darauf vorbereiten und es muss meiner Meinung nach selbstverständlich sein dass es für all diese Möglichkeiten und Tools der KI Ausbildungen gibt Workshops Also einfach mit praktischer Erfahrung die Angst davor nehmen.
00:26:47: Weil jetzt ist es so, jeder ist auf der Laue und keiner kriegt diese Motivation vermittelt.
00:26:54: hey da ist etwas neu und wir werden in fünf Jahren nicht mehr so arbeiten wie wir heute arbeiten.
00:26:59: aber wenn wir uns vorbereiten dann wird uns das gelingen.
00:27:05: Es passt gut zu der Aussage, die gestern mein Interview-Gast zum Thema KI gesagt hat.
00:27:09: Der hat auch gesagt man muss nicht Angst haben dass einem die KI den Job weg nimmt sondern die nimmt jenen den Job Weg die sich nicht mit KI beschäftigen wollen oder können.
00:27:19: genau.
00:27:20: Aber der Mensch will sich natürlich nicht verändern.
00:27:22: das ist so.
00:27:23: Veränderung ist im ersten Moment.
00:27:25: hast du einen Tipp?
00:27:26: Dass man mehr Lust auf Veränderungen bekommt
00:27:28: Wenn man sich bewusst macht wir haben gar keine Wahl Wir müssen uns mit der KI beschäftigen.
00:27:36: Dann ist das nicht so etwas, wo man einen Widerstand erzeugt.
00:27:40: Das gehört jetzt einfach dazu wie die Smartphones gekommen sind.
00:27:45: Da haben wir uns auch gedacht okay, ich habe wieder dieses Kastel und dann ist aber das Ganze auch in eine Lust umgewandelt worden.
00:27:51: Und jetzt hängen wir den ganzen Tag auf dem Smartphone.
00:27:54: Keiner
00:27:54: kann sich mehr ein Tag ohne Smartphone vorstellen?
00:27:56: Und wir
00:27:56: werden uns auch kein Leben mehr ohne KI vorstellen können!
00:27:59: Ich stelle mir das immer gerne mit dem Bild vor, man steht am Bahnhof und der Zug die KI ist da.
00:28:05: Man kann einsteigen, mitfahren natürlich selber dann entscheiden in welchem Abteil, welchen Platz oder man bleibt stehen und irgendwann ist der Zug abgefahren.
00:28:15: oder weil irgendwie wenn man sich gar nicht damit beschäftigt ist man immer weiter hinten und weiß irgendwann wann immer wie man da noch einsteigern kann.
00:28:23: Wir sind ja alle auf einem selten Level in Wahrheit bis auf Ein paar Superhirne, aber eigentlich sind die meisten von unserem selben Level.
00:28:31: Das heißt wenn wir jetzt alle starten und da alle in den Zug einsteigen dann hat auch jeder die Möglichkeit da nun mitzukommen.
00:28:42: Und ich glaube auch die Angst muss nicht da sein, dass man das alles so hundertprozent verstehen
00:28:46: muss.
00:28:47: Man kann es auch gut anwenden lernen können und nicht verstehen was du eigentlich mit dem Hintergrund so genau läuft.
00:28:53: Genau!
00:28:53: Ich glaube es muss einfach das Interesse da bleiben und diese Bereitschaft wir werden uns jetzt
00:28:59: alle verändern
00:28:59: müssen.
00:29:00: Nicht nur eine Person
00:29:01: alleine Wir sitzen alle im selben Boot ist ja tröstlich!
00:29:08: Die Frage
00:29:09: zum Schluss
00:29:16: Nina, zum Schluss.
00:29:16: Egal ob jetzt auf einer Bühne oder im Alltag... Was kann jeder von uns ab heute tun damit andere ihm gerne zuhören?
00:29:26: Jeder von uns kann lernen selbst besser zuzuhören!
00:29:30: Oh das ist schön!
00:29:31: Das ist der erste
00:29:33: Schritt!
00:29:34: Wenn man anderen zuhört, verändern sie Denkweisen, Erfahrungen und all das kann man dann wieder einbauen.
00:29:41: Und hat damit wirklich ein wunderschönes Properie an Ideen.
00:29:46: Und allen die uns jetzt bis jetzt zugehört haben können wir es schon.
00:29:50: Danke fürs Zuhören!
00:29:52: Und danke Nina dir für deine Zeit.
00:29:54: Ich sag danke Es war super.
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