#245 Warum ist Energie wichtiger als Zeit, Uwe Seebacher?
Shownotes
Unsere wichtigste Ressource: Energie Der Kalender ist voll, die To-Do-Liste wächst und am Ende des Tages fragt man sich, ob man eigentlich irgendetwas Wichtiges geschafft hat. Unser Gast hat für dieses Gefühl eine klare Antwort: Du arbeitest wahrscheinlich zu viel und falsch. Uwe Seebacher ist Wissenschaftler, Unternehmer, Investor und Autor. Er hat an Eliteuniversitäten gelehrt, Unternehmen aufgebaut, in andere investiert und mit seinem Bestseller „Effizient faul“ ein Prinzip geprägt, das vieles auf den Kopf stellt: Die wertvollste Ressource ist nicht Zeit, sondern Energie. Wer das einmal verstanden hat, arbeitet nie wieder gleich.
In dieser Folge hört ihr: was „effizient faul“ wirklich bedeutet und warum das nichts mit Faulheit zu tun hat warum KI nicht mehr ist als ein moderner Taschenrechner und wie man sie trotzdem sinnvoll nutzt was Hochleisterinnen und Hochleister international wirklich gemeinsam haben wie man als Führungskraft Vertrauen aus Authentizität, Empathie und Logik aufbaut und warum ein Nein zu anderen immer auch ein Ja zu sich selbst ist Eine Inspiration für alle, die im Hamsterrad stecken und lernen möchten, wie sie ihre Ressourcen gut nutzen, um zu echter, nachhaltiger Leistungsfähigkeit zu gelangen – physisch wie mental.
**MACH ES! versteht sich als Karriere- und Lifestyle-Podcast. Die Inhalte spiegeln die persönlichen Erfahrungen und Meinungen der Gesprächspartner wider.
Transkript anzeigen
00:00:06: Mach es, der Karriere und Lifestyle-Podcast von Die Macher mit Menschen die bewegen.
00:00:13: Heute als Dein Host Melanie Kashofer.
00:00:20: Ich glaube viele von uns kennen dieses Gefühl.
00:00:23: Der Kalender ist voll, die To-Do Liste wächst Und trotzdem stellt man sich am Ende des Tages die Frage Habe ich eigentlich wirklich etwas Wichtiges geschafft?
00:00:34: Mein heutiger Gast hat eine Antwort auf dieses Gefühl gefunden und sie lautet, du arbeitest wahrscheinlich zu viel.
00:00:42: Und falsch!
00:00:44: Uwe Seebacher ist Wissenschaftler, Unternehmer, Investor und Autor.
00:00:49: Er hat an Elite-Universitäten gelehrt Unternehmen gegründet in andere investiert und sehr erfolgreiche Bücher veröffentlicht.
00:01:00: Gerade deswegen hält er an einem Prinzip fest.
00:01:04: Die wichtigste Ressource ist nicht Zeit, es ist Energie und wer das einmal verstanden hat arbeitet nie wieder gleich!
00:01:14: Was effizient faul der Titel eines seiner Bücher wirklich bedeutet?
00:01:19: Wie KI unsere Arbeitswelt weiterverändern wird und was echte Hochleisterinnen und Hochleisters eigentlich gemeinsam haben, darüber sprechen wir heute.
00:01:29: Ich freue mich sehr, dass du dir Zeit nimmst lieber Uwe.
00:01:31: herzlich willkommen!
00:01:32: Vielen lieben Dank für die Einladung.
00:01:34: ich freue mich hier zu sein.
00:01:36: Es ist sehr heiß draußen, aber trotzdem werden wir uns ein bisschen aufwärmen nämlich gedanklich mit unserem Gedankensprung.
00:01:43: Wunderbar Der Gedankensprung.
00:01:47: Wir sprengen kurz von einem zum nächsten Gedanken
00:01:53: Das Größte, was ich je losgelassen habe.
00:01:57: Mein erstes Leben.
00:01:59: Bedeutet was?
00:02:02: Als junger Mensch Familie aufgebaut und dann erkannt dass es Entscheidungen gibt die man vielleicht nicht getroffen hätte.
00:02:14: um aber auch zu erkennen das Leben ist wie Zeichnen aber ohne Rätiergummi.
00:02:21: Ein Meeting, das mein Leben verändert hat.
00:02:24: Das war das Meeting damals als globaler Marketingdirektor bei der Andritz.
00:02:29: Als ich mich in einem Meeting fand mit unserem verantwortlichen Sales Manager und dann den neuen Sales Repräsentanten für Amerika und Südamerika, als ich merkte, ich brauche eine prädiktive Intelligenz
00:02:45: Eine Entscheidung die ich nie bereut habe.
00:02:48: Gibt es wahrscheinlich mehrere davon?
00:02:52: Der Satz, der mich am meisten antreibt
00:02:55: Man muss nicht alles wissen, aber immer ausreichend um gefährlich sein zu können und gefährliche Fragen stellen oder die richtigen Fragen stellen zu können.
00:03:06: Das raubt mir dennoch Energie.
00:03:09: Toxische Menschen.
00:03:11: Wenn ich morgen aufwachen würde ohne jede Verpflichtung
00:03:15: Dann wäre ich auch glücklich.
00:03:17: Und ein paar Entscheidungsfragen KI- oder Intuition.
00:03:22: Intuition
00:03:23: Tiefe oder Breite
00:03:27: Schimpiose.
00:03:29: Lehren oder Lernen?
00:03:31: Beides!
00:03:33: Und Kontrolle oder Vertrauen?
00:03:35: Vertrauen.
00:03:43: Uwe,
00:03:43: ich habe schon ein bisschen angekündigt.
00:03:45: du hast einen Bestseller geschrieben der effizient Faul heißt.
00:03:48: wir haben vorher gerade gesprochen.
00:03:49: es gibt auch schon weitere Bücher die am Start sind von dieser Serie.
00:03:53: gleichzeitig führst dein Leben das alles andere als faul wirkt.
00:03:56: Du bist Wissenschaftler, Unternehmer, Investor.
00:03:59: Du hast internationale Lehraufträge.
00:04:01: Wie passt das mit diesem Begriff effizient faul zusammen?
00:04:04: Was bedeutet der denn eigentlich?
00:04:08: Ich glaube mein Leben ist der beste Beweis dass es mit effiziente Faul möglich ist viele Dinge zu tun und trotzdem gesund zu bleiben sowohl physisch als auch mental Und ich war nicht immer effizientvoll.
00:04:25: Ich musste es auch schmerzhaft lernen, aber ich habe schon als junger Mensch erkannt ... Da war ich Berater, also ich hab ein Unternehmen aufgebaut mit Tonberatung und Verlagshaus.
00:04:39: Und der Kunde Dr.
00:04:40: Gübner, was damals Topmanager bei der Allianz hat gemeint, Herr Dr.
00:04:44: Sebarer, sie machen irgendetwas anders.
00:04:48: Und weil ich ... als One-Manjo damals, große Teams von Kunden betreut hatte, vierzig bis fünfzig.
00:04:56: Das ist ein Hebel der es nicht Standard in der Beratung.
00:04:59: Was hatte ich gemacht?
00:05:01: Ich hatte den Prozess, den wir innerlich umsetzen mussten vorstrukturiert in sogenannten Templates, sind Vorlagen so dass sich also die Experten führen konnte in der Wissensgenerierung um ein gewisses Ziel zu erreichen.
00:05:16: Dadurch hatte ich einen großen Hebel.
00:05:18: und was dann passiert?
00:05:20: Diese Templates von mir sind in anderen Bereichen der Unternehmen Allianz, Lufthansa und Microsoft die Leute aufgetaucht.
00:05:26: Das heißt, die Leute hatten gelernt mit den Templates ihre Wissen zu strukturieren.
00:05:33: Und das war das eigentlich für mich sehr erhellende als Dr.
00:05:37: Gübner gesagt hat – das ist für ihn nachhaltiger Wissenstransfer in die Organisation!
00:05:43: Ich vergleiche es ein Stück weit wie wenn Heute vielleicht nicht mehr so auch häufig, aber Kinder hatten früher noch Bastelbögen.
00:05:49: Das heißt sie hatten eine Anleitung.
00:05:51: im ersten Schritt schneidest du diese Form aus dann machst du eine Falz, dann biegst du das und dann gibst du einen Klebstoff drauf und klebst jetzt zusammen.
00:06:00: Vorlagen, Templates sind eigentlich das ähnliche wie ein Bastelpogen die Vorlage um dann mein Fachwissen meine Expertise anzuwenden Und das hat mich immer getrieben.
00:06:12: Und nachdem ich dann die Menschen gefragt habe, wie machst du das?
00:06:16: Du gehst auf Theateraufführung.
00:06:20: Du reißt viel und du machst Sport.
00:06:22: Du bist unterwegs.
00:06:24: Du hast viele Tätigkeiten.
00:06:25: Wie schaffst du
00:06:25: das?".
00:06:26: Ich war einfach zu faul, das immer wieder zu erzählen.
00:06:28: Darum habe ich diesen wissenschaftlichen Ansatz der Methoden- und Sotowissenschaften in dieses Buch effizient faul gebracht um den Menschen zu zeigen ein Nein ist ein Ja zu mir und da ist noch lange kein Egoist.
00:06:40: was heißt es?
00:06:42: Was ist der Unterschied zwischen effizient und effiziente Faul?
00:06:46: Weil viele sagen dann, ja Faul ist ja eigentlich negativ kornotiert.
00:06:50: Das ist richtig!
00:06:52: Aber gerade die Düchtigen, die engagierten und ambitionierten, verbrennen dann von diesen sogenannten Blendern und Schwurblern.
00:06:58: Die also nur versuchen geistige Windstille durch körperliche Hektik zu überdünnchen, zu verstecken.
00:07:06: Und dazu wird das Buch geschrieben mit vielen Tipps im Alltag, im Familienleben, im Privatleben – wie kann ich effizient faul sein?
00:07:12: Wie kann ich vor allem das WIE Ich arbeite oder wie ich handle?
00:07:18: reflektieren und kritisch prüfen, weil ein noch schneller Hamsterrad bringt uns nirgendwo hin.
00:07:23: Und ich glaube das ist das was ich verinricht hatte.
00:07:26: Ich bin sehr selektiv in den Dingen die ich mache.
00:07:32: Welchen Menschen ich Dinge mache?
00:07:34: Toxik ist toxisch schwierig, die Energierauber.
00:07:38: Und gerade die, die am wenigsten weiterbringen sind die größten Energierauber und Schwabler.
00:07:42: da hat man ein Meeting stundlang es kommt nichts dabei raus.
00:07:44: also da geht es um Effizient- und Effektivität.
00:07:47: das habe auch lernen müssen weil ich als junger Engagierter natürlich auch vielen blendern auf den Leim gegangen bin, die sich an mir heraufgearbeitet hatten.
00:07:56: Und das versuche ich einfach den jungen Menschen aber auch den tüchtigen Ambizinierten mitzugeben in einem... Mit vielen Beispielen und mit möglichst konkreten Tipps eigentlich um das auch zu mögen.
00:08:11: Letzten Endes geht es nur so dass wenn man einen Job hat, den man gerne macht, dass man nicht verbrennt, wenn man sich auch schützt.
00:08:18: Sonst verbringt man oft Ich komme gerade wieder von einem Führungskräfte Workshop in Deutschland mit forty-fünf Managern und da haben wir auch über das Thema gesprochen.
00:08:27: Gerade die Düchtigen, wenn man früher fertig ist was passiert?
00:08:30: Man bekommt noch mehr Arbeit drauf oder der Bundeskanzler Mehrzeit.
00:08:34: Die Leute müssen wieder fleißiger sein, mehr arbeiten falsch!
00:08:37: Wir müssen so wie wir arbeiten nur weil die politischen Systeme errotieren?
00:08:43: kann es nicht sein, dass wir als Gesellschaft dann mehr arbeiten müssen um noch mehr die erodierenden Systeme noch länger im Leben zu halten.
00:08:51: Was rätst du denn jemanden der jetzt wirklich in diesem Hamsterrad steckt?
00:08:54: Gibt's da vielleicht den einen zwei drei erste Tipps, die du ganz konkret hast?
00:08:59: Ja ich denke man muss beginnen Zeit zu finden um zu reflektieren nachzudenken was mache ich eigentlich?
00:09:09: und wie das auch in der Einleitung gesagt hat Wo findet wirklich Wertschöpfung statt?
00:09:17: Weil bei genauerem Hinsehen wird man draufgekommen, dass man viele Dinge macht die einfach gemacht haben.
00:09:26: Weil sie einmal entstanden sind oder weil sie immer so gemacht wurden und da einmal zu reflektieren was mache ich eigentlich?
00:09:33: Was ist der Mehrwert?
00:09:34: oder vielleicht was kann nicht automatisieren?
00:09:36: Da kann man wieder zum Thema der KI kommen.
00:09:40: Wenn ich aber weiß, was kann sie nicht.
00:09:42: Also für redundante einfache Tätigkeiten ... Weil die KI ist ja dumm!
00:09:45: Sie sind nicht mehr so moderner Daschenrechner.
00:09:48: Kann ich sie nutzen um Zeit zu gewinnen?
00:09:50: Aber dann darf ich keine andere Tätigkeit wieder damit mit der freien Zeit verschwenden und dann zu überlegen, zu reflektieren mein Verhalten meine Dinge wie ich sie mache um dann zu erkennen wo sind eigentlich die Dinge die ich anders machen kann oder vielleicht Dinge die Ich gar nicht mehr mache.
00:10:07: das heißt Zu Beginn zu reflektieren, was mache ich eigentlich?
00:10:09: Eine Liste am Abend.
00:10:11: Was habe ich gemacht?
00:10:12: Oftmals haben wir das Brett vorm Kopf!
00:10:15: Weil zu viele E-Mails drinnen sind, ja?
00:10:17: Habe ich auch einen Manager gehabt und gesagt, Uwe, ich hab ein volles E-mail... ...was läuft da
00:10:20: falsch?!
00:10:21: Dann sage ich das E- Mail-Boss, dass überquillt ist nur das Entergebnis der gesamten Fehler die davor in der Wertschöpfung gemacht wurden.
00:10:29: Es beginnt mit den Bewusstsein vielleicht aber auch selbstlos.
00:10:33: vielleicht einfach mal das Buch hineinlesen, dann gebe ich viele Beispiele wo man sich wiederfindet für die Templates oder Checklisten auch.
00:10:43: Weil ja, das klingt so trivial aber der Beginn ist genauso wenn ich abnehmen möchte oder wenn ich mich den inneren Schweine und überwinden möchte mit dem Laufen zu beginnen.
00:10:53: Das tut weh weil ich mich verändern muss.
00:10:56: Und da braucht man jemanden oder eben ein Buch der einen Mut macht.
00:11:02: Perfekt für euren Podcast.
00:11:04: Mut zu machen, drüber nachzudenken, mut zu machen nein zu sagen, mut zum Machen zu selektieren.
00:11:10: Mut für sich selbst zu sagen mit wem möchte ich was gemeinsam machen und mit wemen auch nicht?
00:11:15: Du hast das Thema KI angesprochen und du hast dich sehr intensiv mit Predictive Intelligence beschäftigt.
00:11:21: Das ist ein sehr komplexes Feldrund um die KI- und Datenbasierte Entscheidungen, was bedeutet dass jetzt runtergebrochen.
00:11:27: für jemanden der sich einfach nur im Alltag fragt wie verändert KI meinen Job?
00:11:32: Sehr gute Frage!
00:11:35: Nachdem ich ja schon ein paar Jährchen auf dem Rücken habe, sage ich das was wir heute mit der KI erleben ist nichts Neues.
00:11:42: Das haben wir damals bei der industriellen Revolution erlebt als man gesagt hatte durch die Fließbandarbeit wird die menschliche Arbeitskraft nicht mehr benötigt.
00:11:49: oder als wir SRB Systeme eher B-System Unternehmenssoftware eingeführt hatten hat man gesagt viele Jobs werden verloren gehen oder CRM Systeme Wir brauchen keinen Vertrieb mehr.
00:12:00: Das sind so diese Entwicklungen.
00:12:01: die sind natürlich und Als der Taschenrechner kam, ich habe auf meinem linken Account einen Post.
00:12:09: Ich glaube es war in den Achtziger Jahren sind die Mathematik-Professoren in Amerika auf die Straße gegangen und wollten verhindern dass der Taschanrechler in den Unterricht kommt weil sie Angst hatten das dann ihr Job nicht mehr benötigt wird.
00:12:23: Das hat alles so nicht stattgefunden und wir werden in den nächsten zwei drei Jahren auch die Entwicklung sehen.
00:12:29: und mittlerweile auch in anderen Ländern ist er so dass die Unternehmen bewusst sagen Wir machen momentan mit KI gar nichts, weil das ist alles ein Riesenhype.
00:12:38: Es wird zu einer Konsolidierung führen.
00:12:41: Das heißt die KI wird die Jobs verändern was aber vor allem sehr spannend jetzt ist.
00:12:48: Die KI wird vor allem das erste Mal die White Color Workers also die geistig arbeitenden Menschen zur Veränderung führen müssen.
00:13:00: Wohingegen Handwerk, wie man sagt hat goldenen Boden davon, wesentlich weniger wenn überhaupt betroffen wird weil das kann sie nicht.
00:13:07: und wichtig im Kontext von KI ist mir immer wieder anzusprechen Sie isst nicht mehr als ein moderner Taschenrechner sondern bewissenschaftlich auch hergeleitet und so müssen wir sie auch verorten.
00:13:17: ich vergleiche dass auch dann gerne mit dem Taschenrecht in der Schule.
00:13:21: was lernen die Kinder in der schule?
00:13:23: zuerst lernen sich Kopf rechnen Denn nur dann kann ich den Taschenrechner verwenden.
00:13:27: Was wir heute sehen, ist viele Unternehmen beginnen mit KI ohne die grundlegendelemente von KI was sind Hidden Layers, Deep Layers?
00:13:35: Was sind Agenten?
00:13:36: und so weiter zu verstehen.
00:13:38: und dann glaubt man ernsthaft mit KI sinnstiftend zu arbeiten.
00:13:42: weil momentan auch der große Hype diese intelligenten Agenten da sind auch keine neuen Technologien.
00:13:47: Die gibt es seit fünfzehn bis zwanzig Jahren.
00:13:49: nur jetzt haben wir die Prozesse, die Rechnerkapazitäten das wir glauben das ist was tolles Das ist nicht und intelligente Agenten machen schlechte Prozese nur schneller.
00:13:58: also wir skalieren unsicherheit.
00:13:59: ich glaube da geht es darum dass wird In das rechte Bild, in den rechten Kontextrücken untersehen.
00:14:05: wir nächsten Jahren auf jeden Fall.
00:14:06: Was sollte jetzt jemand der vielleicht wirklich in der Mitte seiner Karriere steckt als Mitte der Dreißig Anfang Vierzig hat?
00:14:11: Vielleicht ein bisschen Angst was die KI so mit seinem Job macht?
00:14:14: Was könnte er tun um die KI wirklich als Hebel zu nutzen?
00:14:17: gibt es da konkrete Schritte und um ihm auch diese Angst ein bisschen zu nehmen?
00:14:21: Sehr gute Frage!
00:14:23: Dann sind wir wieder bei dem Thema EffizientV.
00:14:26: Zu überlegen wo kann mir die KI als ein dummes Instrument das automatisiert helfen.
00:14:33: Und wenn ich das tue, dann muss immer der drei Dinge bewusst sein die heutige und fünfundantie Prozent der KI, die wir heute im Markt finden Microsoft Copilot, Perplexity, JGPD, unser weiter Cloud basieren auf sogenannten LLMs Large Language Modellen.
00:14:50: Das sind nur große Sprachmodelle, die mit Wahrscheinlichkeit arbeiten und vor dem Hintergrund versuchen das nächste passende maximal passende Wort zu generieren Ohne Verständnis, das wird nur vorgegaugelt.
00:15:03: Das heißt also die Systeme haluzinieren Sie graucheln Verständnissen vor.
00:15:08: und die drei großen Probleme bei gängigen LLMs Sprachmodellen sind sie sind token begrenzt.
00:15:14: Also irgendwann kippt der System und vergisst weil Token ist einer eines für Speichermenge.
00:15:18: Wenn ich länger chatte hört man eben schreibt dann auch das System der Chat wie zu lange.
00:15:22: wir sollten er neu beginnen.
00:15:23: das System vergisst das Thema ist aber Ich merke nicht wann es vergisst Weil wenn es vergiss Halsoniertes.
00:15:28: Es kommt also irgendein Geschwubbel heraus und das passiert vor allem intransparent,
00:15:33: d.h.,
00:15:33: ich bekomme nicht die Information.
00:15:36: bitte diese Antwort ist jetzt von mir willkürlich generiert weil ich keinen Speicher mehr habe.
00:15:40: Und da sind die drei großen herausholen bei KI.
00:15:43: D.h.
00:15:43: wenn ich mich als in der Mitte der Karriere befinde, Gedanken mache wie kann mir KI helfen?
00:15:49: Dann muss man der Funktion bewussten.
00:15:51: sie kann automatisieren Sie kann perfekt sprach probabilistisch Kompetenz vorgaukeln.
00:15:58: Aber ohne die HIE, die Human Intelligence hat das ganze extreme Risiken und wir sehen nämlich auch den Gegend brennt wie man es gesehen hat bei den CDs, Compact Discs.
00:16:12: als sie kamen hatte immer gesagt die Polyvenyl Schallplatte wird vom Markt verschwinden.
00:16:16: heute Die Generation Set kauft sie wieder alte Plattenspieler und die Polyvenylplatten in ausgesuchten Lehnverteuersgeld hört man diese Rauschenden Platten an.
00:16:26: Man will nicht mehr das kompakte, clean rauschende Musikgefühl.
00:16:31: also hat sich es durchgesetzt.
00:16:32: ist heute ein Luxusgefühl?
00:16:33: oder beim Buch Das E-Book kommt wo ist das Buch?
00:16:36: Heute ist ein Luxussymbol ja steht noch immer für unsere Kultur.
00:16:39: Also auch das E-Buck hat das Buch nicht absurdum geführt was ihr heute seht Auch im Rahmen von natürlich auch diesen neuen Technologien dass sich Unternehmen in Zukunft bewusst dafür entscheiden werden, ich habe einen menschlichen Vertrieb.
00:16:53: Also diese Menschekomponente wird ein Entscheidungsfaktor werden um Wertschätzung über den Kunden zum Auszubringen.
00:17:00: man wird die KI nutzen für Automatisierung, für einfache Tätigkeiten und Beschleunigung.
00:17:07: Gut Unternehmern, der Hidden Champion dieser vielen heimischen Unternehmen sollten in Zukunft genau das als USB ersetzen.
00:17:16: Ich leiste mir für dich Leukon einen menschlichen Vertrieb – weil du mal wichtig bist!
00:17:20: Das wird ein luxus-guter menschlicher Vertrieb.
00:17:22: und das heißt diese Antidiese sehen wir mittlerweile schon.
00:17:24: Es ist
00:17:25: ein gutes Stichwort, weil ich wollte dich fragen.
00:17:27: Du hast sehr viel internationale Erfahrung, du hast gelehrt, investiert in andere ... gibt's?
00:17:33: Gemeinsamkeiten zwischen Menschen, die wirklich Höchstleistungen bringen.
00:17:37: Hast du da international Gemeinsamenheiten entdeckt?
00:17:41: Sehr gute Frage!
00:17:42: Habe ich Gemeinsameigkeiten entdeckte... Ich glaube, ja eines haben sie auf jeden Fall gemeinsam.
00:17:49: Sie haben alle Höhen- und Diefen erlebt und tiefe Teller durchschritten und haben dadurch gelernt Bescheidenheit, die ich in meinem ersten Leben auch nicht hatte.
00:18:00: Und sie haben auch gelernt und das hatte ich mal bei Claudia Stöckel bei einer meiner Sendungen, die ich im Ausland hörte.
00:18:08: Wenn ich viele Reise in Asien habe, dann habe ich immer den ihr witzigen Sonntag vor mir über die Ö-Treihe, wenn ich das so sagen darf.
00:18:14: Dann hat ... Ich glaube es war ein Parter gesagt, Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Glückseligkeit und diese Hochleistungsmenschen haben ihre Krisen gehabt.
00:18:26: Dadurch sind sie bescheiden geworden und dankbar.
00:18:32: Was so diese Basis ist, um dann eben genau diese Souveränität und Authentizität zu entwickeln.
00:18:41: Zu sagen ja möchte ich oder nein möchte nicht auf sich zu hören.
00:18:45: Ich glaube dieses Selbstgefühl zu entwickeln und zu wissen, dass nichts selbstverständlich ist.
00:18:50: Als Business Angel brauchst du ja auch ein feines Gespür für die Menschen.
00:18:55: Wenn du in einen Unternehmen oder einen Start-up investierst.
00:18:58: was ist dir da wichtiger?
00:18:59: das Team?
00:18:59: Die Menschen dahinter oder das Produkt?
00:19:02: Das Produkt lerne ich erst durch die Menschen kennen Und... Ich habe kürzlich einen Mandat gehabt, da hab' ich ein Unternehmer betreut und ich hab ihn dann gesehen Wo die Herausforderung besteht, nämlich bei dem Unternehmer selbst und habe ihn gefragt was glaubst du das wichtigste im Unternehmen?
00:19:21: Und er hat mir gesagt ich als Unternehmer.
00:19:23: Und zu diesem Zeitpunkt wusste ich dass man da muss sich beenden weil nicht da können wir erfolgreich sein.
00:19:29: Das Unternehmen wird einem Unternehmerscheitern.
00:19:32: Ich denke den Menschen auch der Umgang und das ist ihm.
00:19:39: in kürze scheint dieses nächste Buch in diesen nach effizient Fall Die Illusion der Expertise.
00:19:46: Wir verändern uns von einer Wissensgesellschaft zu einer Verstehens- und Bewertungsgesellschaft, weil Wissen ist omnipresent.
00:19:56: Das zeigt zum Beispiel auch die Thematik – ich war bei einer Diskussion eingeladen im ARD, wo eine Lehre dann gesagt hatte sie gibt den Schülern keine Hausaufgaben mehr außer Vokabel zu lernen denn alles andere kann mit KI sehr schnell generiert werden.
00:20:08: Und das müssen wir uns bewusst finden dass in Zukunft nie Nicht mehr Expertise.
00:20:12: oder oft wird es gesagt, die Altfordern haben Erfahrung.
00:20:15: Das unterscheidet sie.
00:20:16: Erfahrung ist Wissen aus der Vergangenheit das muss man sich vor Augen führen.
00:20:22: und die Expertise ist auch immer weniger der Treiber.
00:20:25: weil was wir sehen auch im Rahmen der Bildung die immer frühere Spezialisierung führt dazu dass die Menschen immer mehr Tiefen wissen haben aber nicht mehr die Kompetenz sind im Rahmen einer Methodik und Struktur Ihr Wissen auch umzusetzen.
00:20:39: Da sehen wir bei den vielen großen Projekten von Flughäfen, Bahnhöfen und vermeintlichen Reformen von Kammern
00:20:46: etc.,
00:20:47: das sind sich selbst erhaltende Tragenesysteme.
00:20:49: da kann draußen nichts werden weil die Menschen im System selbst auch an der Erosion beitragen.
00:20:57: Das schauen wir uns zum Beispiel in Bildungssektoren.
00:20:59: Wir haben Lehrer, die eine wichtige Tätigkeit dafür ausgebildet sind aber ein Lehrer ist kein Bildungsmanager.
00:21:06: Das ist das Gleiche, wenn ich sage, ich kann schiefern.
00:21:09: Ich bin noch lange kein Skilehrer.
00:21:11: Also etwas zu können, es ist komplett anderes als es zu vermitteln.
00:21:15: Aber in diesen Gremien haben wir dann eben altgewordene, älter gewohrene Lehrer oder in der Expertise entwickelte die plötzlich eine Veränderung durchlaufen weil sie jetzt Bildungsmanager sein müssen.
00:21:27: Das geht nicht!
00:21:27: Oder ein Universitätsrektor als Bildungsminister?
00:21:30: Das ist ganz ein anderes Rollenverständnis ja und Das ist, glaube ich das, worüber wir uns auch Gedanken machen müssen in der Bewertungs- und Verstehensökonomie.
00:21:40: Dort müssen wir hin.
00:21:41: Und das beschreibe ich sehr wohl auf Basis von Wissenschaftlern Modellen und Beispielen, dass die Illusion der Expertise, wo wir uns Gedanken machen können, das wird für die Bildung ein wichtiger Impuls sein um hier weltwerksfähig bleiben zu können.
00:21:56: Ich
00:21:56: stelle mir das gerade auch für Schülerinnen und Schüler schwierig, vor ein Zeiten von KI überhaupt noch zu unterscheiden.
00:22:03: Was sind die relevanten, die richtigen Informationen?
00:22:05: Und du arbeitest ja auch zum Thema Medienkompetenz.
00:22:08: Es ist nicht nur für SchülerInnen und Schülerrelevanz sondern für uns alle wie schaffen wir es in Zeiten von Fake News, von generierten Bildern wirklich das Reale herauszufiltern?
00:22:21: Da haben wir noch einen weiten Weg vor uns weil wir damit erst Erfahrung sammeln müssen Ganz klar.
00:22:28: Was wir aber sehr wohl sehen, das hat auch diese kürzliche Studie gezeigt als eine Schulklasse vier Wochen keine Händes nutzen wollte.
00:22:35: Wir waren alle überrascht wie positiv diese jugendlichen Generiere also reagiert hatten ohne Hände.
00:22:41: hier sehen wir im Moment dann auch ein Bedürfnis in der Gesellschaft eben nach wieder echten Informationen eben auch die Erlangung der Kompetenz damit besser umzuckeln.
00:22:53: Das ist ein Reifeprozess, so zu kultureller epistemischer Reife-Prozess.
00:22:58: und hier ist es entscheidend diese Arbeit an diesem Forschungsprojekt seit Fünfzehn Prädiktores.
00:23:04: wir arbeiten seit fünfzehnten Jahren dran eben einem Verstehensmodell das ihm nicht halluciniert weil es nicht nur Sprachmodell ist sondern auch Neurosymbolik und intelligente Agentenarithmetik Algorithmen zwar auch rechnen kann Und ich glaube, da bedarf es eben auch eines solltzukulturellen Mandels.
00:23:21: Aber eben auch der Ausbildung dahingehend mit diesen Inhalten besser umzugehen.
00:23:29: und was wir eben auch sehen wird immer mehr zu ... Kenntzeichen solcher Inhalte kommen, um hier auch weniger erfahrene Nutzer zu schützen.
00:23:41: Wir haben am Wissenesprojekt eine Trustscan App entwickelt die man sehr einfach auf das Device laden kann dass sofort zeigt bei jedem Shop, e-Commerce, E-Mail, WhatsApp.
00:23:52: Ist es grün, orange oder rot?
00:23:55: Um hier sofort zu erkennen bin ich da schon wieder auf einer Gefahr.
00:24:00: Also dahin geht es um Aufklärung und Kompetenzentwicklung.
00:24:03: aber was wir auch sehen werden für dieses inter Europäische Forschungsprojekt im letzten Jahr tausend Kandidaten rekrutiert.
00:24:12: Techniker, Programmierer haben aber feststellen müssen kein einziger der Kandidat hat dieses akademisches standardisierte Recruiting Prozessprogramm erfolgreich durchlaufen, lauter Bewerber aus anderen Kulturbereichen – Indien, Südafrika, Ukraine und Tunesien.
00:24:32: Das war für uns überraschend.
00:24:34: keine Absolvent dafür in technischen Universitäten.
00:24:37: Wir haben uns auch diese Frage gestellt im Wissenschaftlerkreis und sind zu dem Schluss gekommen die Agilität der Curricula-Entwicklung an den Bildungsinstitutionen in der EU ist einfach zu wenig agil-fluid, um hier reagieren zu können.
00:24:53: Weil wenn wir so ein Forschungsprojekt im Rahmen von Predigtor aus dem Verstehensmodell.
00:24:56: dann müssen wir nicht nur schauen was wird programmiert sondern auch wie wird das Programm mit damit wir das in den größeren Texte einbinden könnten können?
00:25:04: und da haben diese ausländischen Experten in diesem Blind Double Blind Review Verfahren besser konvertiert dann auch entsprechend die Auswahl gewonnen, kann man so sagen oder das Angebot bekommen als Exzeltdienst dafür zu arbeiten.
00:25:23: Das ist auch ein interessanter Aspekt der für uns auch neu war dass wir in der Agilität der Ausbildung ja wenn es darum geht gehen wir mit KI und Fähigkeiten usw.
00:25:32: hier auch agiler werden müssen.
00:25:33: Das heißt hat sich durch deine internationale Erfahrung dein Blick auf Österreich auch ein bisschen verändert?
00:25:38: Oder merkst du Dinge wo vielleicht andere zum Neu dran sind?
00:25:43: Der hat sich natürlich verändert.
00:25:47: Ja, weil ich auch sehe wo stehen andere Regionen und vor allem auch wie reflektiert sind wir?
00:25:57: Und ich bin Österreicher zu unserem Status und ich bin in großem Jahrzeit im Ausland Vorträgen, in Projekten und versuche dann immer die Brücke zu schlagen, weil wo ich mir dann aber die oft die Frage stelle, sie wird nicht angenommen.
00:26:16: Vielleicht auch aus Sorge erkennen zu müssen dass wir vielleicht nie doch von anderen Kulturbereichen Experten in anderen Ländern profitieren könnten.
00:26:27: Ich glaube das hat mich sehr geholfen.
00:26:29: meine Zeit in Südamerika, meine Zeit im Deutschland in Amerika.
00:26:34: Hat mir auch gezeigt Das hat sich hier bestätigt.
00:26:37: Als junger Berater habe ich viel mit Amerika zu tun und das war für uns das gelobte Land im Rahmen der Beratung, aber wir haben dann gesehen die kochen nur mit Wasser und weniger warmem Wasser als wir weil sie von dort her schlechter sind als wir.
00:26:50: also das hat mir schon gezeigt auch den Blickwinkel und es ist schlimmer... Es ist schwierig dann mit Leuten zu sprechen über ein Tellerrand zu schauen wenn die noch nie außerhalb des Tellerrands waren.
00:27:03: vielen, glaube ich.
00:27:05: Weil man natürlich dann wenn man es außen geht auch aus der Komfortzone heraus muss.
00:27:10: aber das führt dann auch zu gewisser Ignoranz und Arroganz.
00:27:15: Danzen einen Tanz und das ist nicht gut.
00:27:17: Was glaubst du?
00:27:18: Wenn jetzt jemand vor einer Entscheidung steht Aber nicht wirklich weiß wie er anfangen soll oder was die ersten Schritte sind.
00:27:24: Was ist wichtiger?
00:27:25: Ist es der Mut, ist es die Methode oder ist es mein Set?
00:27:29: Ich glaube, das kann man nicht getrennt sein.
00:27:31: Das meint sie als Erste?
00:27:33: Dass dann dazu führt, dass ich den Mut habe und mit dem meins die Methodik finde um voranzuschreiten.
00:27:41: Also ich halte nichts planlos.
00:27:44: geht da planlos, dass es nicht mehr zeitgemäß ist, glaube ich, nicht gut.
00:27:49: Man muss auch – und das finde ich so toll – IKEA primiert einmal im Jahr den größten Fehler, den Sie gemacht hatten!
00:27:54: Auch das gehört dazu, das fasziniert mich.
00:27:56: Ich möchte wissen wie viele Unternehmern es heute sich schon leisten den größten Fehler zu machen ja?
00:28:00: Das gehört dazu und ich glaube auch dass die Führungskraft hier dieses Walk the Talk voranzugehen, dieses Vertrauen also des Dreik von Amy Edmondsen, das Dreik des Vertrauens aus Authentizität, Empathie und Logik ist ganz entscheidend für die Kommunikation aber auch für die Fährung.
00:28:15: Und wenn man das etabliert dann glaube ich kann man als Führungskraft dem Team Mut machen Mit dem Mindset auch unterstützen und dann gemeinsam die Methode zu finden, um einen Plan umzusetzen.
00:28:28: Ich würde
00:28:29: dich gerne auf ein gedankliches Szenario noch mitnehmen.
00:28:32: Stell dir vor du müsstest morgen einen twenty-fünfjährigen Coaching.
00:28:35: der ist hoch intelligent, hoch motiviert aber völlig überwältigt von den Möglichkeiten und Anforderungen dieser Zeit.
00:28:41: Er fragt dich Uwe wenn Du nochmal von vorne anfangen würdest was wären Deine ersten drei Entscheidungen?
00:28:47: Was antwortest Du?
00:28:48: Ich würde mir jemanden an die Seite holen, der vielleicht ein Silberrücken ist schon als er älter ist.
00:28:58: Der aber menschlich zu mir passt glaube ich.
00:29:05: Das ist das Erste.
00:29:06: wenn es um einen Unternehmern geht dann würde ich versuchen zu erkennen wo sind die Stärken?
00:29:15: Wo sind die Gefahren und den ganzen Toller Ansatz ist auch zu fragen, wenn es scheitert.
00:29:23: Warum scheitern das Produkt oder das Form?
00:29:26: Wenn ich sofort im Worst Case Szenario und kann daran erkennen worauf ich acht geben muss glaube ich Ja, ich würde auch sagen als Unternehmer unternehmst du und bist kein Unterlasser.
00:29:40: Das bedeutet auch Risiken und die ersten Jahre sind aufgebaut da gibt es keine großen Gehälter und für mich ist Gehalt auch so wie eine Droge.
00:29:49: das ist dazu da um deine Sucht zu befriedigen dass ihr was leisten kannst.
00:29:53: ein Unternehmer schafft sich auf.
00:29:54: Freiheit bedeutet aber auch natürlich auch bedingungsloses Commitment und auch Abstriche zu machen.
00:30:03: Und ich habe einen Unternehmen, der ist ein Geschäftsführer, dreißig Jahre, den führe ich dahingehend und so.
00:30:10: Er hat sich mit einer tiefen Freundschaft vertrauensvoll entwickelt und ich glaube wir profitieren sehr gut voneinander und das sind mir auch ein Thema.
00:30:19: Oftmals hört man vom Generationenkonflikt.
00:30:21: Den gibt es als Wort aber per se für mich nicht.
00:30:24: Es gibt den Generationen Dialog Und wenn irgendwo ein Generation an Konflikt besteht, dann deswegen.
00:30:29: Weil die eine Generation, nämlich die X oder Babybummer wie alt vorderen uns nicht auf die neue Generation einlassen und das auch etwas... Man darf die Vergangenheit nicht aus der Gegenwart betrachten sondern aus der Vergangenkeit und ich glaube dieses Zusammenspiel kann in meiner Erfahrung nur sehr befruchtend sein mit jungen Menschen.
00:30:51: Die Frage zum Schluss
00:30:57: Zum Abschluss noch Du sagst die wichtigste Ressource ist nicht Zeit, sie ist Energie.
00:31:04: Was wäre denn ein Tipp?
00:31:06: Wie managt man seine Energie am besten?
00:31:09: wie macht man das einfach?
00:31:12: Wichtiger Aspekt.
00:31:13: Energie kann mir genommen werden durch toxische Personen und durch toxischen Tätigkeiten.
00:31:21: um meine physische und mentale Energie aufrechtzuhalten was die Basis ist um langfristig sowohl physisch als auch mental gesund zu bleiben Bedarf es, einmal mich selbst zu hören?
00:31:34: Gerade junge Menschen zum Glück.
00:31:35: die Genset beginnt damit stärker.
00:31:38: Andere Generationen wir wurden nicht so auferzogen auf uns zu hören.
00:31:43: Ich glaube das beginnt mit sich hineinzuhören dass ein Beispiel ist.
00:31:47: ich bin wahnsinnig ein Gerechtigkeitsmensch.
00:31:49: wenn ich irgendwo mitbekomme es ungerecht ist dann komme ich so einen Brennen in der Brust und wird mir kalt und heiß.
00:31:55: Das habe ich oft negiert, was ich heute mache ist wenn das passiert... Ich hab letztens einen Call-Cup mit jemandem der dann mein Team kritisiert hat ungerechtfertigt weil einfach nur die eigene Schwublerei, die eigene Koalitätigkeit extrapliziert wurde.
00:32:09: Dann hab' ich gesagt lieber Freund, da sind wir jetzt zu viel!
00:32:13: Ich bin ja den Calls an dieser Stelle, kann nicht so akzeptieren.
00:32:18: Wir waren Kunde, hab aufgelegt haben mich rausgezogen, hätte ich nie Vor Jahren mich getraut, das zu tun.
00:32:25: Dadurch habe ich mich aus der Situation gezogen, konnte runterkommen und habe meine Energie geschützt weil sonst hätte ich Energie dafür verwendet nur mit dieser Ungerechtigkeit umzugehen.
00:32:38: Und Breife da.
00:32:38: später kam ein E-Mail mit einer Entschuldigung des Herrn.
00:32:42: Also ich glaube darum geht es dass wir uns bewusst sind was ist Energie?
00:32:46: wir müssen wahrscheinlich physisch mental.
00:32:48: Und wenn ich auch erschöpft bin, ich war jetzt in Deutschland vier Tage beim Workshop da war ich erschöpt und bin in der Früh an die Ostsee laufen gegangen weil ich gemerkt habe ich bin leer und bin laufengegangen und bin dann in diese Reflexion gekommen weil ich für mich wieder Energie aufgebaut hatte.
00:33:02: Ich glaube worum es geht ist es gibt nicht das eine Mittel um Energie aufzubauen weil das ist individuell.
00:33:08: Da einer liest, der andere lesen ist wieder schwierig, aber dann hab' ich schon wieder gedanken Den Gedankensturmen abstellen und das kann ich bei einem Monat oder einer Tätigkeit.
00:33:17: Das kann der Sauna sein, beim Spazierungen mit dem Hund sein, das kann beim Reiten sein – das muss jeder für sich erkennen!
00:33:24: Wo ist mein Seelenort?
00:33:25: Wo ist meinen Sehnsortort?
00:33:25: Wohin ist mein Energieort?
00:33:27: Wenn ich dafür Zeit habe, dann hab' ich den ersten Schritt getan weil da kann ich in dieser Reflexionsphase erkennen wo kann ich Aktivitäten eliminieren?
00:33:35: Wo kann ich Menschen eliminieren die mir nicht gut und die meine Energie
00:33:38: ziehen?!
00:33:38: Ja, und dann habe ich den ersten Zeitschritt getan.
00:33:41: Und dann lerne ich auch in dem nächsten Schritt Tätigkeiten zu eliminieren, Menschen zu eliminierend.
00:33:46: Da bin ich schon da wo ich Zeit habe um effizient faul zu sein.
00:33:51: Auch nichts zu tun!
00:33:52: Das Beispiel war alles noch in Industrie beraterbar also auf Urlaub ging weil die ersten drei vier Tage nur am schlafen Dauerschlafen, weil ich fertig war.
00:33:59: Wenn ich heute im Urlaub bin, sitze ich hell wach am Strand wie immer und nehme Dinge, weil wir nicht mehr exhaustet sind, nicht mehr ausgebrannt haben.
00:34:06: Und ich glaube daran erkennt man oder viele Leute gehen in den Urlaub und sind dann krank.
00:34:11: Das sind die Dinge wo ich merke okay mein Energiehaushalt funktioniert nicht und da beginnt es mit sich selbst, verändert bei mir selbst.
00:34:18: Selbstschutz ein Nein zu dem Anfang ist ein Ja zu mir und dazu muss ich mich befähigen den Mut, die Souveränität, die Authentizität zu entwickeln für mich zu agieren.
00:34:30: Lieber Uwe, danke dass du dir die Zeit genommen hast um hier bei uns zu Gast zu sein.
00:34:34: Da waren wirklich viele wertvolle spannende Tipps dabei und ich wünsche dir für die Zukunft alles Gute!
00:34:39: Ich danke euch vielmals wieder.
00:34:40: Einladung und liebe Grüße an eure Hörer.
00:34:43: Ja achtet mehr auf euch!
00:34:45: Schöne Schlusswort Dankeschön.
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