#239 Warum lernen wir durch Irritation das meiste über uns, Theresa Irresberger?
Shownotes
Wann warst du zuletzt irritiert?
Öfter mal die Komfortzone verlassen – was sich viele vornehmen, ist in der Praxis oft unbequemer, als es sich anhört. Vor allem für Menschen und Teams, die manchmal gar nicht freiwillig im Workshop sitzen. Theresa Irresberger stellt – wie ihr Name schon vermuten lässt – daher gerne Fragen, die irritieren. Sie schafft Situationen, die unbequem sind. Und genau darin liegt ihre Methode: Denn echter Wandel beginnt dort, wo es leicht unangenehm wird und nicht dort, wo alle nicken, um 17 Uhr nach Hause fahren und alles beim Alten bleibt.
Heute ist Theresa Trainerin, ihr Weg dorthin liest sich hingegen wie ein Karriere-Bingo: Fachhochschule, Uni, Projektleiterin in der Automobil- und Wasserkraftindustrie, Expat-Einsätze in drei Ländern, Geschäftsführerin einer Interessenvertretung. Und dann, irgendwann, ein Schritt, den viele denken aber wenige wagen: alles hinter sich lassen und den Sprung in die Selbstständigkeit wagen. Was die Vernunft damals dazu gesagt hat? Vermutlich nicht viel Gutes. Was das Bauchgefühl gesagt hat? War offenbar lauter.
In dieser Folge sprechen wir mit ihr darüber, was sie über die Schwelle in die Selbstständigkeit gebracht hat, warum so viele Trainings und Workshops wirkungslos verpuffen – und wie man zweifelnde Menschen oder gar Teams am Ende trotzdem mitnimmt.
In dieser Folge geht es um:
- Warum Irritation kein Fehler im Training ist, sondern Methode
- Was tun, wenn am zweiten Workshop-Tag plötzlich alles kippt?
- Warum so viele Unternehmen in Trainings investieren und trotzdem keinen Wandel sehen
- Was nach dem Workshop entscheidet, ob etwas wirklich hängenbleibt
**MACH ES! versteht sich als Karriere- und Lifestyle-Podcast. Die Inhalte spiegeln die persönlichen Erfahrungen und Meinungen der Gesprächspartner wider.
Transkript anzeigen
00:00:06: Mach es, der Karriere- und Lifestyle-Podcast von
00:00:09: Die Macher mit Menschen die bewegen.
00:00:13: Heute
00:00:14: als dein
00:00:14: Host David
00:00:15: Bauer!
00:00:21: Wann warst du zum letzten Mal so richtig irritiert?
00:00:27: Also ich weiß wann's bei mir war aber ich jedenfalls war zuletzt richtig irritierter als ich mich auf diese Podcastfolge vorbereitet habe nämlich weil Theresa Irisberger die mir heute gegenüber sitzt in ihren Trainings bewusst irritierende Fragen stellt.
00:00:41: Und ich wiederum dachte eigentlich, dass es gerade in so Teamworkshops um einen ganz klaren und nicht irritierenden Austausch geht.
00:00:49: Lasst uns also gar nicht lange um den heißen Brei reden sondern Licht ins Dunkel bringen warum beides einander gar nichts ausschließt und wie man Menschen oder sogar ganze Teams aus ihrer Komfortzone rauslocken kann.
00:01:01: Und damit herzlich willkommen liebe Theresa!
00:01:03: Schön das du heute bei uns
00:01:04: bist.
00:01:04: Danke David.
00:01:05: danke für die Einladung Freiblich.
00:01:07: Du hast jetzt neunzehnt Sekunden Zeit, lass dich nicht irritieren aber du wirst gleich schauen weil die erste Frage hat was mit dir zu tun zu tun.
00:01:16: Der Gedankensprung
00:01:17: Wir springen kurz von einem zum nächsten Gedanken.
00:01:24: So die Zeit läuft.
00:01:28: Wann warst du selbst zum letzten mal so richtig irritiert?
00:01:31: Auch in Vorbereitung für diesen Podcast David.
00:01:33: Weil mir klar wurde, dass ich mich nicht wirklich vorbereiten kann.
00:01:37: Also genau richtig!
00:01:38: Das
00:01:38: ist immer gut ja.
00:01:39: Komfortzone mein Freund oder mein Feind?
00:01:44: Situationsabhängig.
00:01:45: In Workshops natürlich die Nichtkomfortzone aber beim Essen bin ich nicht so gerne irritiert.
00:01:51: Das soll schmecken, oder?
00:01:54: Kann ich gut verstehen.
00:01:55: Lieber Kino oder lieber Workshop?
00:01:57: Workshop.
00:01:58: Bin gern unter Leuten.
00:02:00: Dann eine Definitionsfrage Trainerin oder Coach?
00:02:03: Du bist...
00:02:05: Ich bin Wirtschaftstrainerin, Benutzer oder Arbeiter aber mit Coachingmethoden auch.
00:02:10: Angestellt sein ist nichts mehr.
00:02:11: für mich habe ich gemerkt als...
00:02:15: Ganz ehrlich!
00:02:16: Als ich zum dritten Mal gekündigt habe.
00:02:19: Irgendwann fällt der Groschen anscheinbar los.
00:02:22: Apropos drei Dinge die einen gelungenen Workshop für mich ausmachen
00:02:27: Spaß Struktur Und Augenhöhe sind meine Unternehmenswerte.
00:02:35: Lernen mit Emotionen heißt konkret?
00:02:39: Also lernen ohne Motivation ist wie ein Post-it ohne Kleber, sage ich immer.
00:02:44: das Wissen bleibt nicht hängen.
00:02:45: wir speichern nicht deshalb was man logisch finden sondern was uns berührt.
00:02:49: Das ist es.
00:02:51: Einer geht es hinaus einen Satz den ich im Trainings immer wieder höre
00:02:56: Ich bin irritiert aber positiv.
00:02:59: ganz
00:02:59: wichtig
00:03:10: Sehr gut, dann lass uns gleiche die positive Integration sprechen.
00:03:15: Der Vortorfen aber schnell in deinen Lebenslauf einjetzt nämlich mitgebracht weil es liest sich für mich so ein bisschen wie so Karrierebingo also auf meiner Fachhochschule.
00:03:22: wir haben Uni Projektleiterin in der Automobil- und Wasserkraftindustrie, Expert Einsätze in drei verschiedenen Ländern Geschäftsführerin einer Interessenvertretung ist eigentlich mit der Selbstständigkeit jetzt nichts dabei was du noch nicht gesehen hast.
00:03:37: Du hast all das hinter dir gelassen und hast dich eben wie gerade schon angesprochen selbstständig gemacht.
00:03:42: Gab es da so einen entscheidenden Moment oder war das ein Prozess, den du einfach überall diese Stationen erst mal durchlaufen musstest?
00:03:50: Grundsätzlich finde ich dass man viel gesehen haben soll von der Welt und sich ausprobieren sollen damit man weiß was an so liegt.
00:03:57: nur ich habe halt immer in jeder Arbeit eigentlich in jedem Beruf immer diese Trainingstätigkeiten schon gemacht.
00:04:02: somit hab ich gewusst es wird.
00:04:04: Du ist noch im Moment gefragt.
00:04:06: Oder
00:04:07: auf den Prozess?
00:04:08: Es hat schon einen Moment gegeben, wo ich gewusst habe jetzt muss sich das Format wechseln.
00:04:13: Also das war es sich tue, hat's ja nicht geändert im technischen Bereich in Projektmanagement Präsentation und so weiter.
00:04:20: aber... Ich war in Lech wandern mit meinem Partner und war somit meinem Kopf in der Arbeit, war ihn unselbständig Und dann bin ich gestürzt.
00:04:31: Ja, weil ich so ... Ich hab den Kopf nicht abstellen können.
00:04:35: Ich war einfach noch in der Arbeit und habe einen folgen schweren Unfall gehabt.
00:04:39: Die hat man alle Bänder gerissen, die man sie reißen kann am Fuß.
00:04:42: Und dann hab' ich mir gedacht Nein!
00:04:44: Das kann's jetzt sein.
00:04:45: Wenn ich das in der Freizeit nicht abstelle kann Dann ist es das Falsche für mich.
00:04:51: Also das war schon ein Moment wo ich gesagt hab passt und jetzt wechselt ihr.
00:04:56: Jetzt mach ich das was immer schon jahrelang gedacht hab Weil Ich will das einfach, ich will meinen Kopf verabstellen können.
00:05:03: Ich möchte meine eigene Schäfin
00:05:04: sein.".
00:05:05: Ganz gemeine Frage.
00:05:06: Ist das jetzt leichter in der Selbstständigkeit oder ist es wieder so ein Moment, weil im Austausch mit vielen Selbstständigen ist nämlich genau das?
00:05:12: So dieses.
00:05:13: manchmal wünsche ich mir... Ich könnte auch Feierabend machen.
00:05:15: Manchmal wünschen wir die Arbeit würde nicht mit mich ins Wochenende begleiten oder das ganze Jahr über.
00:05:20: hat sich dann was geändert oder ist einfach eine andere Form von Weiterbeschäftigten?
00:05:24: Es hat sie wirklich geändert?
00:05:25: also ich glaube dass hat viel zu tun.
00:05:27: Das hatte viel zu tun mit Dass dass ich das selber entscheiden konnte und wie immer jetzt regelt selbst managern mit Essen, schlafen, Kofferabstellen gelingt mir viel besser als früher.
00:05:39: Also weil nicht mehr von außen vorher gegeben?
00:05:40: Ja genau dieses vorgegeben hat das war für mich der Killer.
00:05:44: Von Personen muss ich auch sagen die sind immer personenabhängig natürlich.
00:05:48: Ich lass mal schon was sagen also ich lasse mich schon führen das möchte ich schon klar stellen.
00:05:52: Ist vielleicht auch gerade in dem Kontext eine spannende Frage weil man merkt es ja immer wenn man so diese Gründungsidee hat spricht man wahrscheinlich mit dem Partner, mit dem Umfeld wie auch immer drüber.
00:06:03: Die Familie.
00:06:04: Wie waren die Reaktionen von den Menschen um dich herum?
00:06:07: Gab es eher Zuspruch oder wurden ein bisschen auch an die Vernunft appelliert oder gab's Bedenken?
00:06:11: also weißt du noch wie das bei dir in diesem Fall war?
00:06:13: Ja weil man jeder abgeraten hat davon.
00:06:16: Also angefangen von Nein Teresa!
00:06:19: Das ist gerade nach Corona Gründungsjahr-Zwanzig-Zweiundzwanzig hatte ich ja.
00:06:23: Nein da will keiner weiter Bildung Jeder spart habe ich ignoriert.
00:06:28: wenn wir doch eine gute Bildung braucht man immer.
00:06:36: Man hatte mir geraten, dass man nicht so viele Baustellen gleichzeitig aufmachen soll im Leben.
00:06:42: Auch finanziell und das war damals schon der Fall in dem Jahr wo ich mich selbstständig gemacht habe, weil kurz vor einem Wohnungskauf andere große Projekte im Leben.
00:06:51: und deswegen hat jeder gesagt nein macht es jetzt nicht Warte noch also bei beiden Themen Corona und Baustelle Warte Nur, ich hab schon genug gewartet.
00:07:01: Also es wurde mir abgeraten.
00:07:04: Einzelne Familienmitglieder haben wir aber zum Glück bestärkt, weil ohne dem wär's auch nicht gegangen.
00:07:09: Und am Ende kamen die Entscheidungen aus dem Bauch?
00:07:11: Aus dem Kopf oder beides zusammen?
00:07:13: Also bei mir persönlich sprechen Herz und Hirn regelmäßig miteinander.
00:07:17: Wenn die beiden kommunizieren ist der Fraunstein ist gut
00:07:19: ja!
00:07:20: Ja deswegen, ich würde nie behaupten, ich bin ein Kopf- oder Bauchmensch sondern die treffen das immer gemeinsam die Entscheidenden.
00:07:27: Es ist von beiden Seiten gekommen Auch mit der Möglichkeit, dass ich schättern kann.
00:07:32: Mit dem habe mich natürlich auch beschäftigt vor allem das Hirn.
00:07:36: Ich kann mir vorstellen also du hast es ja schon so kurz angerissen, dass du eigentlich in deinen vorherigen Berufen die Du hattest eigentlich schon immer diese... ... diese Trainingsaufgaben hat.
00:07:47: Also ich habe mir das mal angeschaut, ... ... Process Engineering, Projektmanagement,... ... Lean Management also alles was da so mit rein spielt ist ja eigentlich schon dass du vor deiner Zeit als offizielle Wirtschaftstrainerin... ... in den Unternehmen schon Trainerinnen warst.
00:08:00: Also hat sich eigentlich von der Tätigkeit gar nicht viel geändert.
00:08:04: Genau!
00:08:04: Was aber schon wichtig waren für mich, dass immer so ein Selbstvertrauen, ein Rückgrat in Form von einem Diplom geholt habe.
00:08:12: Also diplomierte Trainerin der Erwachsenenbildung, das war für mich schon ein wichtiges Puzzle wo ich zwar viel was sich schon gemacht habe hat jetzt das Kind einen Namen bekommen aber auch viel dazu gelernt und mit diesem Trainer-Diplom hab' ich mich erst wirklich auf den Markt getraut dann.
00:08:29: Das heißt ja, hat sie eigentlich nichts vom Methodischen her geändert?
00:08:33: Besser bin ich geworden!
00:08:35: Sehr gut, ich bin in meiner Schnellrate Runde mit dem Gedankensprung.
00:08:39: Ich bin ja schon auf diese verschiedenen Begrifflichkeiten Trainer und Coach zu sprechen gekommen.
00:08:44: Weil die werden oft wie Synonyme verwendet und als Außenstehender hast du eigentlich gar nicht so ein richtiges Gespür dafür.
00:08:49: wo liegt denn jetzt der Unterschied?
00:08:51: Also du selber bezeichnest dich aber ganz gezielt als Trainerin auch wenn du Praktiken aus dem Coaching verwendest.
00:08:59: Worin genau liegt denn eigentlich der Unterschied?
00:09:04: diese unterschiedliche Definition der Begrifflichkeiten?
00:09:06: schon auch wichtig, dass man die bedroht.
00:09:11: Also ich erweitere es um den Begriff Beraterin, Berater.
00:09:14: Das spielt auch noch mit rein?
00:09:17: Beratung, Coaching, Training sind ja drei keine geschützten Begriffe in Österreich oder so wie Rechtsanwältin, Rechtsanwaltsarzt aber sehr wohl gewerblich geregelt.
00:09:31: Ich erkläre das meinen Kunden immer gerne anhand von einem Fußball Spiel, also was macht eine klassische Fußball-Trainerin?
00:09:37: Die steht mit dem Team am Feld und trainiert wirklich das Fußball.
00:09:42: Das mache ich mit den Firmen wirklich on the job – je nach Thema wenn es Präsentationstechnik ist zum Beispiel.
00:09:47: dann präsentieren wir wirklich konkrete Jobcontents.
00:09:51: Ein Coach macht mehr Kopfarbeit, geht in die Motivation hinein stellt Fragen damit sich die Menschen selber helfen können.
00:10:01: Und der Beraterin-Berater, das ist der klassische Fußballmanager.
00:10:04: Der steht ja neben dem Fußballrand.
00:10:06: Er ist gar nicht dabei, sondern er empfiehlt heim wo sollen wir spielen zum Beispiel damit wir bessere Quoten haben?
00:10:14: Also methodisch sind diese drei Begrifflichkeiten komplett unterschiedlich aber Wissen weitergeben oder Wissensarbeit sind alle drei.
00:10:24: Ist dieser Praxisbezug auch ein bisschen mit einem technischen Background im Zusammenhang oder wie kommt es dazu?
00:10:30: Verstehe die Frage nicht.
00:10:32: Du hast ja einen Background als Technikerin, und jetzt bin ich immer so frei und sage technisch, also Techniker sind für mich immer so mit Hands-on, die machen was sehr boxesnah ist.
00:10:44: Also spielt das damit rein?
00:10:46: Weil du sagst wie du bist auf dem Feld on the job oder ist das was, wo du sagest theoretisch habe Ist das für mich keine Arbeitsweise, wenn ich Techniker bin, bin ich Praktiker und nicht der Theoretiker?
00:10:57: Stimmt.
00:10:58: Ich bin eigentlich auch ein Macherin, kommt mir so gerade.
00:11:00: Ja gut, dass du
00:11:01: wie ein Bock hast bist
00:11:04: ja!
00:11:04: Tatsächlich weil ich bin ja meine eigene Zielgruppe auch.
00:11:07: also für mich... ich würde mich überhaupt nicht wohlfühlen wenn ich rein nur Vorträge halten würde oder daneben stehe und zuschaue und die Theorie verklickert.
00:11:16: Das stimmt.
00:11:20: Brauche ja immer Sinn und Relevanz, damit die was auch umsetzen.
00:11:24: Ohne dass ich was check oder irgendwie den Sinn einfach nicht verstehe werde ich es nicht tun.
00:11:30: Und das ist irgendwie das Coole.
00:11:31: Ich habe hauptsächlich Tech-Teams oder Fachkräfte, die ich trainieren und die haben denselben Anspruch.
00:11:38: Vielleicht ist es genau deswegen, dass ich gesagt hab Trainerin, das ist das Umsetzen, das machen also hängt zusammen.
00:11:45: Definitiv!
00:11:46: Heißt das dann auch, dass deine Zielgruppe also die Personen oder Unternehmen, die du ansprechen möchtest.
00:11:52: Auch irgendwo ein gewisses Schnittmenge mit dir brauchen?
00:11:55: Oder ist es zweitragisch?
00:11:56: Gute Frage!
00:11:58: Ich irritiere mich auch selber gerne.
00:12:00: Das heißt ich probier gern neues aus und hab das natürlich auch.
00:12:03: von den Zielgruppen her bin ich offen aber ich mache gern Sachen gut.
00:12:07: Und deswegen am besten ist mein Wirkungsgrad einfach wirklich mit Fachspezialistinnen und Spezialisten nicht nur technischen Teams sondern zum Beispiel auch Ärzten, also ich arbeite auch im Business-Coaching mit Ärztinnen und Ärzte sind ja auch fachlich sehr stark.
00:12:23: Also eigentlich würde es ein bisschen erweitern darum um naturwissenschaftlich orientierte Menschen.
00:12:28: die denen habe am besten den Connex doch?
00:12:31: Ja dann lass uns mal in die Hands on Mentalität reingehen weil ich hab nämlich einen Szenario für dich mitgebracht und zwar folgendes Es ist der zweite Tag eines Workshops.
00:12:40: Am ersten Tag lief alles gut Die Gruppe war offen, die Energie hoch.
00:12:45: Heute Morgen merkst du schon nach fünf Minuten irgendwas ist gekippt!
00:12:49: Die Arme sind verschränkt und die Antworten werden einzelbig.
00:12:52: Jemand schaut demonstrativ aufs Handy.
00:12:55: Was machst Du?
00:12:56: oder womöglich vielleicht noch viel wichtigere Frage?
00:13:00: Was machst du?
00:13:01: auf keinen Fall?
00:13:02: Ist sehr gängig das Szenario also gerade bei mehrtägigen Workshops.
00:13:07: was ich auf keinen fall mache ist dass ich frage wie geht es euch?
00:13:12: selten bekommt man eine gerade ehrliche Antwort.
00:13:16: Da ich ja geschult bin auf Körpersprache und Gruppendynamik, mehr Talente habe ich eigentlich gar nicht, aber die sind wichtig.
00:13:24: im Training, würde ich Methoden einsetzen um diese Körpersprachen und die Gruppentynamik in Worte fassen zu lassen.
00:13:32: Soziometrische Aufstellungen zum Beispiel.
00:13:34: also wird methodisch antworten gibt es viele Möglichkeiten.
00:13:37: Wie sieht das dann in dem Beispiel aus?
00:13:40: Also ich verschenke jetzt mal die Arme und antworte noch einen Satz.
00:13:43: Wie bringst du mich dazu, dass ich wieder mit dir arbeite?
00:13:47: Ja also je nachdem, manchmal ein Beispielthema an Präsentationstechnik.
00:13:53: Ich frage mal David, möchte es gleich präsentieren?
00:13:57: Nein!
00:13:58: Gut
00:13:58: kann ich dir sonst irgendwie helfen?
00:14:02: Was würdest du jetzt gerne tun?
00:14:03: vielleicht können wir noch dir richten?
00:14:07: Geht es auf den Menschen einzugehen, dass er wieder zurückfindet in die Bahnen?
00:14:12: Genau.
00:14:13: Das mache ich meistens mit Humor und die Augenhöhe halt.
00:14:17: Wenn die Augenhöhle zwischen Trainerinnen und Gruppen nicht gleich ist, dann will ja keiner sich atmen oder?
00:14:24: Und das ist oft einmal ein Elefant im Rahmen.
00:14:26: Ist ja auch in Beziehungen derselbe, oder?
00:14:28: Man kann sich selbst produktiv über irgendwas unterhalten wenn irgendwer total erst angefressen ist.
00:14:33: Man muss vor allem über die Gefühle sprechen Und da kann man verschiedene mögliche Arten herausfinden.
00:14:41: Ja?
00:14:42: Ich habe einen Satz von deiner Website mitgebracht, das steht ich verstehe es Menschen aus ihrer Komfortzone zu locken.
00:14:49: Wie gelingt so was und warum wird's gerade in der heutigen Zeit wo alle so schnelllebig agil mit KI Einsatz allen drum und dran so wichtig dass Mitarbeiter aber auch Führungskräfte ganz bewusst ihre Komfortzone verlassen.
00:15:08: Ich weiß, ich habe gelesen laut neuesten Stand der Neurowissenschaften das Erwachsenen hierhin gelernt.
00:15:14: Das ist ja schon ziemlich eingefahren.
00:15:16: oder du auch, du machst deine Podcasts, du bist vorbereitet, könntest spontan auch einen machen David?
00:15:23: Ich würde es mir zutrauen aber ich würde mich definitiv unwohler fühlen.
00:15:25: Genau, also das ist genau das, dass wir mal ausprobieren, dieses einmal nicht das Gewohnte machen is eine von den wenigen Möglichkeiten wie man so erwachsenen Hirne in einer Erdbeben versetzen kann.
00:15:37: Ob es positiv oder negativ ist, ist eine andere Frage.
00:15:41: In der Psychologie spricht man zum Beispiel vor Interventionen.
00:15:44: Hast du schon mal gehört?
00:15:45: Nein!
00:15:45: Das ist ein gezielter Eingriff, dass man wirklich einen Verhaltenswander erwirkt.
00:15:53: und das ist
00:15:54: z.B.,
00:15:55: wenn immer jemand zu spät kommt, dass du auf einmal selbst zu späht kommst und schaust praktisch, du hälst dieser Person den Spiegel vor aber nicht mit du-du sondern mit dem, dass Du das eigene Verhalten kopierst.
00:16:07: Du schaust dann, wie der andere reagiert.
00:16:09: Das heißt ich erachtet dieses Irritieren... Die Dosis macht das Gift?
00:16:16: Klar!
00:16:17: ... als einer der wenigen Möglichkeiten, wie man überhaupt einen Wander, vor allem ein Kulturwander bewirken kann.
00:16:26: Also die meisten verbinden zum Beispiel Trainings auch mit den klassischen Schulvorträgen oder wie auf einer Uni.
00:16:33: Das ist nicht so.
00:16:33: So kannst nie einen Wandel bewirkt werden.
00:16:36: Ansonsten kann ich mal heutzutage schon ein YouTube-Video oder mit KI mir selbst wissen reinziehen.
00:16:41: Das will keiner mehr, also der Key ist dass man einfach mit Emotionen etwas anspricht was andere sich vielleicht lang gedacht haben aber sich nicht getraut haben.
00:16:51: das heißt es ist gepaart mit Mut.
00:16:53: und Was war die Frage nochmal mit?
00:16:57: Du hast damit im Prinzip...
00:16:59: Hab ich's beantragt!
00:17:00: Du hast dann mit den ersten Teil eigentlich sehr gut beantwortet.
00:17:03: Der Teil der Frage war, wie es dir gelingt das man die Menschen dazu bringt ihre Komfortzone zu verlassen also indem man ihnen den Spiegel voll zum Beispiel.
00:17:11: und der zweite Teil der Also warum das gerade heutzutage immer wichtiger wird?
00:17:17: Dass Mitarbeiter, dass Führungskräfte ganz bewusst die Komfortzone verlassen weil eben sich die Welt da draußen immer schneller um uns herumkriegt.
00:17:25: Ja sicher und man ganz ehrlich mit mehr Bildschirmarbeit, mehr Produktivität Leistungsdruck den wir ja fast im Dachrahmen erfunden haben, bis scheint.
00:17:37: Werden Emotionen und das menschliche einfach die Digeraten in meinen Augen immer mehr in den Hintergrund?
00:17:43: Nur ich sag auch immer wie der Beispiel Präsentationstechnik Leute zahlen Datenfakten sind toll aber redet nicht wie eine KI!
00:17:52: Ich möchte ein Mensch da vorne stehen haben.
00:17:54: Also ihr setzt die Pommes.
00:17:56: Visualisierung ist das Ketchup.
00:17:57: Bitte ertrenkt die Pommes nicht dem Ketchup.
00:18:00: Also seid es nur immer ihr die Pomme.
00:18:04: Gutes Bild, das habe ich so in der Form auch nicht gegeben.
00:18:07: Lass uns jetzt zu dem Pommels und Ketchup noch den passenden Burger dazu auf einen Teller packen.
00:18:13: Nämlich... Ich frage mich wie schwer es dann ist wenn jemand nicht freiwillig in so ein Workshop reingeht?
00:18:20: Also Matja dann wenn du hast gesagt um einen Team mit dreißig Leuten vor dir für ein Workshop dass alle drei sich da mit angereist sind und mega Bock drauf haben, jetzt mit dir so einen Coaching zu machen.
00:18:30: So ein Training zu machen die wahrscheinlich halt für sehr geringes werden der Paar dabei sein.
00:18:34: Die sind eher motiviert, gehen eher proaktiv rein andere vielleicht ein bisschen reaktiver und lassen das mal auf die Einwirken.
00:18:41: ja wie schafft man es?
00:18:43: Dass trotz allem alle die daran teilnehmen sich am Ende was daraus mitnehmen.
00:18:49: tatsächlich ist das auf Universitäten und Fachhochschulen bei mir oft der Fall.
00:18:54: Also ich trainiere ja auch, also auf Workshop-Basis Studentinnen und ist klar in so einem Studium macht dann nicht alles Spaß, falls du das studiert?
00:19:02: Ja.
00:19:02: Gut,
00:19:03: da
00:19:04: sind wir wieder als Beispiel Präsentationstechnik.
00:19:09: Ich frage dir mal in die Runde Querbet wer eigentlich gerne richtig gut präsentieren möchte können möchte im Zukunft weil Karriere oder was.
00:19:19: Und dann sind sie auch sehr ehrlich und ein paar sagen ganz ehrlich Ich sitze lieber im Hintergrund und mache da meine Recherchen.
00:19:27: Ich bin und werde nie auf der Bühne stehen, weil es nicht meine Grundstrebung ist.
00:19:32: Somit habe ich diese unmotivierten Mal ... also ich weiß wer die sind Und ganz ehrlich, die überfordere ich dann auch nicht Weil einfach andere Stärken haben.
00:19:43: Und die, die aber sagen ja sie wollen wirklich Sie wollen einfach wirklich gute Präsentationen machen Die fordere ich.
00:19:49: Zu den unmotiverten sage ich Ja bitte dann wenigstens mal nicht stören.
00:19:53: Das wäre schon eine Klasse, ja?
00:19:55: Dann passt das auch.
00:19:56: und mit der Zeit, das ist in neun von zehn Workshops der Fall werden sogar die unmotivierten einfach mitgerissen gerissen weil ich dann einfach mit so einer Leidenschaft mich auch um diejenigen kümmern, die es auch lernen wollen.
00:20:09: D.h.,
00:20:09: dass ist meistens ein Prozess, der ganz von alleine geht aber eben am Anfang immer die Augenhöbe waren so hey!
00:20:14: Es ist okay unmotiviert sein panzerlich.
00:20:18: Sind wir hier zum Kaffee trinken?
00:20:19: willst du das aus deiner Zeit machen oder nicht?
00:20:22: Also von der Augenhöhe quasi in die Motivation reingeht.
00:20:25: Ja und das ist Eigenverantwortung, wir sind in der wachsenden Bildung Wenn jemand einfach nur die Workshopzeit absitzen möchte dann ist es sein oder ihr eigenes Bier Und das ist okay so lange sie die Gruppe nicht stören Oder?
00:20:38: Das
00:20:38: wäre ein gutes Stich vor weil wenn ich mich mit meinem Umfeld austausche Freunde, Familie die auch in Unternehmen tätig sind ist immer so ein gemischtes Bild nach so Workshops.
00:20:48: Die einen sagen ja das war wirklich gut dass wir damals zwei Tage unterwegs waren.
00:20:52: dann kommen andere und sagen naja da haben wir im Prinzip den Tag verloren.
00:20:55: so richtig was mitnehmen konnte ich mir nicht.
00:20:56: oder Wir haben dann im Workshop haben wir super mitgearbeitet.
00:21:00: jetzt setzt man eigentlich gar nichts davon um.
00:21:02: also woran liegt es dass praktisch dieser switch von man hat?
00:21:06: vielleicht eins weil gute tage mit begleitung Dass der nicht gelingt, dass man das danach in den wirklichen Berufsalltag übernimmt.
00:21:13: Und was kannst du da als Trainerin dagegen tun?
00:21:16: Also, was braucht's?
00:21:17: Habe ich dir richtig verstanden?
00:21:18: Was braucht es damit so ein Workshop nachhaltig wirkt?
00:21:20: Genau!
00:21:21: Das ist eigentlich auf dem Punkt geworden.
00:21:23: Warum unkompliziert wenn es kompliziert
00:21:27: wird?
00:21:27: Danke, dass du mich auch trainierst hier während der Podcastheuge.
00:21:32: Gut zwei Punkte zu denen ich auch gerne berate... Viele Unternehmen glauben mit einer Alltagsfliege, einem Workshop ist alles rum.
00:21:47: Das heißt die Anzahl an Workshops, die Dauer der Lernbegleitung wird notorisch unterschätzt.
00:21:53: Ich sage schon immer wenn es zum Beispiel ein Verhandlungstraining ist würde ich auf mehrere Halbtage aufteilen über einen Monat oder dann eben wenn das eine Strategieprozess ist Auf jeden Fall nach X Monaten Follow-up Reflexion.
00:22:09: Das heißt, der erste Punkt um das nachhaltig zu machen ist die Dauer der Begleitung und der zweite Punkt ist die Menschen, die ich in den Workshop schicke.
00:22:22: Es ist zwar richtig dass man sagt Topmanagement zuerst weil der Fisch fängt beim Kopf am Stinken Fisch schwenkt, das ist ja so ein Brecher.
00:22:34: Der Fisch stinkt vom
00:22:35: Kopf?
00:22:35: Ja, der Fisch stinkt vom Kopf!
00:22:37: Ist natürlich richtig.
00:22:38: Das heißt top down ich muss oben anfangen mit einem gewissen Kulturkeim den ich pflanze.
00:22:45: nur wenn ich danach die Fachkräfte nicht auch trainiere dann ist es alles ein bisschen... mühseliger.
00:22:52: Ich bin ein Multiplikator, es mittleres Management-Bereichsleiterin oder was aber die Fachkräfte?
00:22:58: wenn ich zum Beispiel einen Mitarbeiter im Team habe der sich als Opfer des Lebens sieht bringe ich den Wandel auch nicht wirklich durch.
00:23:07: deswegen ist das der zweite Punkt diese Ganzheitlichkeit dass man wirklich mehrere Menschen trainiert und vor allem auch dieser Unterschied zwischen Wer möchte und wer nicht?
00:23:22: Wenn ich dann sage, passt dich, trainiere Fachkräfte muss ich schon unterscheiden.
00:23:27: Wer ist denn überhaupt trainierbar?
00:23:30: Es hat nicht jeder das Unternehmen oder das Arbeitsleben als Priorität.
00:23:37: Stichwort Mitarbeiter versus Mitunternehmer.
00:23:44: einen Kulturwanderer wie zum Beispiel in Richtung Fehler, Kultur, New Work, Eigenverantwortung.
00:23:50: Menschen in einem Workshop schicke die einfach andere Stärken haben, die lieber ausführen sind zb.
00:23:57: dann kann ich in einem workshop auch keine Mitte machen.
00:24:00: also zwei Punkte das erste ist die Workshop Dauer oder die Begleitung die Lernbegleitung und des zweites die die Menschen die ich einschick
00:24:08: ganz blöde Frage.
00:24:09: aber macht es denn aus deiner Sicht mehr Sinn diese Menschen gar nicht in den Workshop mit reinzunehmen?
00:24:15: Oder muss man die einfach anders abholen?
00:24:17: Guter Punkt.
00:24:18: Also es macht schon Sinn, je nachdem wie schnell man einen Wandel vollziehen möchte oder wie viel Zeit und Kapazität das hat.
00:24:27: Ich würde auf jeden Fall immer alle abholn aber mit dem Wissen.
00:24:32: ein Training ist nicht die Lösung für alle.
00:24:35: Das heißt wird sie anders abholt.
00:24:37: Ich darüber jetzt zu philosophieren würde gar nichts bringen weil das ist zu allgemein.
00:24:40: also da braucht man ein konkretes Thema.
00:24:43: Das heißt aber im Umfeldschluss auch, dass praktisch im Abend Schluss an so einen Workshop egal ob der jetzt hoch frequentiert ist mit Reflexion und Wiedertreffen.
00:24:50: Mit Aufteilung bleibt trotzdem auch immer beim Unternehmen selbst.
00:24:55: Workshop Teilnehmerinnen und Teilnehmern, eine ganz große Stellschraube die man selber noch drehen muss um den Erfolg auch nachhaltig zu sichern.
00:25:04: Ja
00:25:04: also es ist oft so dass ich nach einem Workshop dann mit dem Auftraggeber der Auftrag Geberin zusammensitze das meistens die Fachlich-Führungskraft oder Disziplinäre und die bekommen dann to do's von mir entweder die die wir uns gemeinsam arbeitet haben oder welche die einfach selbst raten würde weil ich gefragt werde.
00:25:22: Das heißt ohne Wirklich zeitnahes, regelmäßiges Monitoring dieser To-Do's.
00:25:30: Seitens der Auftraggeber war so ein Workshop eine Eintagspflege.
00:25:38: Es ist immer Teamwork auch zwischen Trainerinnen und Unternehmen absolut.
00:25:42: Also ohne Ausjubung.
00:25:43: geht es wahnsinnig?
00:25:44: Ja genau!
00:25:44: Wenn man das so sagen will ja ist so!
00:25:47: Da haben wir doch wieder die Technik erinnert.
00:25:52: Die Frage zum Schluss Ich würde dir zum Ende gerne eine ganz andere Frage stellen und noch mal damit zum Anfang zurückhüpfen, weil wir es ja gerade so vom Selbst in die Hand nehmen hatten.
00:26:07: Nicht nur die Unternehmen sondern auch die Personen dahinter Nachdem du selbst in diesen Weg gegangen bist, was würdest du denn jemandem raten?
00:26:16: Der jetzt gerade überlegt den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
00:26:19: Bei dir ist ja im Jahr zweiundzwanzig vier Jahre noch gar nicht so lange her aber noch zu unsicher ist um die Komfortzone über die wir jetzt viel gesprochen haben zu verlassen.
00:26:30: Die Fragen werden nicht wirklich leichter David.
00:26:34: Wir haben schon etwas dabei gedacht.
00:26:37: Ja wie hast Du dich dann entschieden dass Du Podcasts machen willst?
00:26:40: Ich bin gefragt worden, ob ich Lust drauf habe und dann gesagt ja.
00:26:42: So ein relativ einfacher Prozess.
00:26:44: Und das wäre aber ein Punkt den ich raten würde die Passion.
00:26:47: oder hast du Lust darauf?
00:26:49: Hast du einen Talent?
00:26:50: dass du gut machst?
00:26:51: Du redest gut, du redest gerne, du stellst gern Fragen oder passt ist jetzt nicht in Richtung Selbstständigkeit aber in Richtung Thema.
00:26:59: Das heißt mal die Passion auch dieses wenn du einen talent hast wird es vom Markt gebraucht.
00:27:06: Ich bin zum Beispiel auch richtig gut im Tanzen, Hip-Hop und Chest Dance.
00:27:09: Richtig gut!
00:27:09: Ich liebe es.
00:27:10: aber ich hätte mich nicht damit selbstständig machen können weil das der Markt nicht braucht und es gibt andere die's noch besser machen.
00:27:17: So unter zweiter Punkt ist Proof also Proof & Passion.
00:27:22: Proof heißt als Selbständige bist du ja vereinst du ja mehrere Rollen in einer Person oder?
00:27:28: Ich bin nicht nur Trainerin oder Business Coaching sondern auch Buchhalterin Artyspezialistin, Marketingmensch und so weiter.
00:27:37: Und da soll man sich schon vorher fragen nicht nur will ich das, sondern kann ich das auch?
00:27:44: Hätte ich kein Gefühl für Umsatz- und Kosten könnte ich noch so mein Talent ausleben?
00:27:49: es wäre brodlos.
00:27:51: also passion proof.
00:27:54: Ja, sind wir wieder beim Thema Hand und Fuß.
00:27:56: Wie du es am Anfang schon angesprochen hast?
00:27:58: Ich danke dir für ganz viel Inspiration!
00:28:00: Wir sind doch noch nicht ganz um Ende angekommen weil ich würde nämlich gerne noch was testen.
00:28:05: Und zwar würde ich mich zum Abschluss bevor wir ins Auto gehen, mich gerne noch von dir irritieren lassen.
00:28:12: Okay, na was würdet dich... Also grundsätzlich mal, war's das heute für einen Tag für dich?
00:28:18: Ist es ein guter Tag?
00:28:19: bist du gechillt oder nicht?
00:28:20: Ja,
00:28:21: heute bin ich sehr entspannt.
00:28:22: Was machst Du heute Abend?
00:28:24: Ich werde heute Abend noch ein paar Sachen aufarbeiten, die liegen geblieben sind.
00:28:29: Und dann werde ich tatsächlich Dune II schauen.
00:28:33: DuneII?
00:28:33: Aber das ist ein cooler Film!
00:28:34: Das kann ja auf jeden Fall sagen... Ja, habe
00:28:35: ich im Kino gesehen aber ich möchte ihn zu Hause auch mal wieder schauen.
00:28:37: Okay und statt Arbeiten Freizeit steht nicht so ein Programm bei dir oder...?
00:28:40: Dune I?
00:28:41: Ah
00:28:41: gut okay.
00:28:43: Aber erst nach dem Arbeiten, oder?
00:28:45: Nach der Arbeitszeit?
00:28:47: Wären da aber sehr schwierig.
00:28:49: Stimmt, stimmt!
00:28:51: Das war eine so blöde Frage.
00:28:56: Ja gut also ich würde gerne zu was irritieren, was du selber... welches zu einem Problem hast?
00:29:02: Aber du hast ja kein Problem weil du heute chillen wirst mit uns.
00:29:12: Vielleicht bin ich auch unirritierbar.
00:29:14: Davon gehe ich überhaupt nicht aus, weil das ist jeder absolut!
00:29:18: Ne also was würdest du so gern verbessern bei dir im Leben?
00:29:22: Ja genau.
00:29:22: es wäre glaube möglich gewesen heute Abend Dinge nicht aufarbeiten zu müssen wenn ich sie schon smarter in meinen Alltag entdehret hätte.
00:29:29: Ah meinst mit Selbstorganisation und so?
00:29:31: Ich könnte quasi früher in June zwei starten wenn ich das besser hinbekommen habe.
00:29:34: Okay welchen Mehrwert hättet ihr für dich?
00:29:36: Früher Feierabend, früher in die Freizeit.
00:29:39: Ja wie kann man das messen?
00:29:40: Wir
00:29:40: beobachten wann nicht feierabende machen.
00:29:42: Was hast du im Endeffekt davon wenn du mehr freizeit machst?
00:29:44: und was ist das Ergebnis wenn du sie nicht hast?
00:29:46: Heißt es irritiert!
00:29:47: Ich bin jetzt
00:29:50: ja irritiert.
00:29:51: Übersetzte sind zahlten.
00:29:52: Was bringt einem das?
00:29:55: Weniger Arbeitszeit gleich mehr freizelt.
00:29:57: Ja genau aber was machst Du mit Deiner Freizeite dann?
00:29:59: Achso mein Problem ist mir macht die Arbeit auch sehr viel Spaß.
00:30:04: Superpunkt, brauchst du überhaupt eine Work-Life Balance?
00:30:07: Nein das gibt es sowieso nicht.
00:30:08: Es gibt eine Work Life Integration nach meiner Definition.
00:30:10: Super und genau das ist ja dann eigentlich kein Problem was du hast.
00:30:13: deswegen keine Notwendigkeit für Irritation weil es ist ein guter Punkt.
00:30:17: Work-Live Balance.
00:30:18: ich Ich finde diese Diskussion ist einfach zu eintönig in dieser Gesellschaft geworden, weil manche brauchen keine Balance.
00:30:25: Weil genau wenn man die Passion im Beruf hat dann ist man auch nicht ausgebrannt danach.
00:30:30: Weil man währenddessen die Zeit so genießt ist bei mir als Trainerin ja genau dasselbe.
00:30:34: Aber trotzdem darf man für die Basics im Leben trotzdem noch Zeit haben?
00:30:38: Was sind das für welche Basics bei dir?
00:30:41: Ja also Zeit mit der Partnerin, Zeit mit dem Hund all diese Dinge die bei allem Spaß an der Arbeit trotzdem nicht zu kurz kommen dürfen.
00:30:50: Stimmt
00:30:50: und noch mehr basic, was Körperfunktionen betrifft zum Beispiel?
00:30:55: Schlafen
00:30:55: Und
00:30:57: Essen?
00:30:57: Ja!
00:30:58: Das ist zum Beispiel etwas das muss ich mir selber oft planen weil auf das vergesse ich gerne öfters.
00:31:04: Weil ich draufgekommen bin ohne Schlaf, ohne regelmäßiges gutes Essen funktioniert ja auch nichts.
00:31:10: wie machst du es?
00:31:12: Mir fällt auf dass ich heute doch nix gegessen habe.
00:31:15: Gut, dann kann ich dir das empfehlen zu tun.
00:31:17: Also
00:31:17: da haben wir meine Irritationer drin.
00:31:18: Super!
00:31:20: Bist du aber echt eine harte News damit?
00:31:22: Ist das ja eigentlich
00:31:23: ein gutes Zeichen oder?
00:31:25: Ich nehme es jetzt mal für mich als gutes Zeichnen mit.
00:31:28: Theresa, ich möchte dir ganz herzlich dafür danken dass du heute für jede Menge Inspiration gesorgt hast.
00:31:34: Schlussendlich auch noch für einen Stück weit Irritations und ich bin schon sehr gespannt wie viele Menschen da draußen noch editieren.
00:31:41: Vielen Dank für deine Besucht
00:31:42: Danke schön für deine tollen Worte und für die coole Zeit.
00:31:45: Hat mir echt Spaß gemacht, danke sehr!
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