#236 Wie baut man ein erfolgreiches Food-Startup auf, Stefan Luegmayr?
Shownotes
Vom Konzernleben zum Food-Startup Was passiert, wenn ein Manager mit zehn Kaffees am Tag, Dauerstress und einem Leben im Autopilot plötzlich innehält und sich fragt: Wer bin ich und was will ich wirklich? Bei Stefan Luegmayr führten genau diese Fragen zu einer radikalen Kehrtwende.
Zwölf Jahre lang war er in Führungspositionen eines internationalen Lebensmittelkonzerns tätig und hat Produkte für die größten Foodmarken der Welt mitentwickelt. Dann tauschte er Anzug gegen Hoodie und die Konzernzentrale gegen eine Backstube im Mühlviertel. Heute ist Stefan Gründer und Geschäftsführer von Hinuts, einem Food-Startup, das mit handgemachten Frischnussriegeln den Snackmarkt neu denkt: wenige Zutaten, kein Palmfett, keine künstlichen Aromen, dafür echter Geschmack und ein gutes Körpergefühl. Ihr erfahrt in dieser Folge:
- wie eine Ayurveda-Kur (auf Anordnung von Stefans Frau) alles verändert hat
- warum Stefan zwei Jahre lang durch Europa gereist ist, bevor der erste Riegel produziert wurde
- wie eine Brotmaschine aus den 1960er Jahren zum Herzstück der Hinuts-Produktion wurde
- was Product-Market-Fit wirklich bedeutet und wie man ihn spürt
- warum Eigenproduktion für eine Foodbrand keine Option, sondern Pflicht ist
- wie man ein Produkt skaliert und trotzdem seinen Werten treu bleib
- und warum es für echten Erfolg einen unstillbaren inneren Antrieb braucht, keinen Businessplan
Transkript anzeigen
00:00:06: Mach es!
00:00:07: Der Karriere- und Lifestyle-Podcast von Die Macher mit Menschen, die bewegen.
00:00:13: Heute als dein Host Melanie Kashofer
00:00:20: Was passiert wenn ein Manager mit zehn Cafés am Tag, ständigen Dienstreisen und einem enormen Arbeitspensum plötzlich inhält.
00:00:28: Und sich die Fragen stellt wer bin ich?
00:00:31: Und wo will ich eigentlich
00:00:32: hin?".
00:00:33: Bei Stefan Loegmeyer haben genau diese Fragen zu einer radikalen Kehrtwende geführt.
00:00:39: Der studierte Wirtschaftsingenieur der zwölf Jahre lang in einem internationalen Lebensmittelkonzern in Führungspositionen tätig war hat den Anzug gegen einen Hoodie getauscht.
00:00:49: Die Konzernzentrale ging eine Bäckerei im Müllviertel und hat seine eigene Vision umgesetzt.
00:00:55: Heute ist Stefan, Gründer- und Geschäftsführer von Heynatz – einem Food Startup das mit Handgemachten Frischnussregeln den Snackmarkt neu denkt!
00:01:06: Die Gründungsgeschichte von Heinatz ist eine Übermut über das Loslassen von Sicherheiten, über ein Team, dass er eine Idee glaubt und über die Kraft des Neuanfangs.
00:01:17: Und ich werde heute mit Stefan über diese Geschichte sprechen.
00:01:21: Ich freue mich sehr auf unser Gespräch, lieber Stefan herzlich willkommen in unserem Podcast!
00:01:26: Danke liebe Melanie für die Einladung, freu mich sehr hier zu sein.
00:01:29: Wir starten immer mit einer kleinen Aufwärmrunde damit wir dich auch ein bisschen besser kennenlernen mit unserem Gedankensprung
00:01:36: Der Gedankenschprung – wir springen kurz von einem zum nächsten Gedanken.
00:01:43: Die härter Selektion, die ich als Gründer lernen musste.
00:01:46: Die härteste definitiv war die, dass ich schon gewusst habe.
00:01:51: jeder erzählt das es schwierig ist ein Start-up zu gründen also ein eigenes Geschäft aufzubauen aber ich hab wirklich unterschätzt wie hart es wirklich ist.
00:02:00: Ein Rat der mir wirklich weiter geholfen hat?
00:02:03: Einer von vielen den ich einmal gehört oder einmal empfohlen bekommen habe und immer befolge ist du kannst nur einen Schritt nach dem anderen tun
00:02:12: eine Entscheidung die ich heute anders treffen würde.
00:02:17: Grundsätzlich, das ist positiv sowie negativ.
00:02:20: Ich bin ein Mensch der immer noch vorne schaut.
00:02:22: Darum kann ich es wirklich schwer beantworten.
00:02:26: Ich stehe zu allen meinen Entscheidungen.
00:02:28: Der Moment in dem ich dache, das schaffe ich nicht?
00:02:32: In dieser extremen Ausprägung hat es ehrlicherweise nie gegeben.
00:02:37: Darauf bin ich besonders stolz?
00:02:40: Dass mein ursprünglicher Vogel – nämlich das Heinerdsprodukt wirklich einen Product-Marketfit hat und vielen Menschen Problem lösen kann.
00:02:52: Wenn ich Heinerz nicht gegründet hätte,
00:02:56: dann hätte ich gewiss etwas anderes gemacht immer in dem Kontext Freiheit.
00:03:03: Sicherheit oder Freiheit passt gut dazu?
00:03:06: Ein Freiheit!
00:03:07: Perfektionismus oder Pragmatismus?
00:03:11: Beides ist wichtig, beides lebe ich aber im Zweifelsfall dafür.
00:03:15: Pragmatismus
00:03:16: Netzwerk oder Solo?
00:03:18: Auch das ist nicht ganz einfach, aber natürlich im Zweifelsfall eher Netz weg.
00:03:22: Und Bauchgefühl oder Businessplan?
00:03:24: Definitiv Bauch-Gefühlen!
00:03:33: Ja Stefan deine Gründungsgeschichte beginnt eigentlich mit einer IUW der Kur.
00:03:38: Du warst gestresst du warst unzufrieden.
00:03:40: zehn Cafés am Tag.
00:03:41: ich habe es gesagt Wann wusstest du jetzt muss ich springen und wie lang hat's dann gedauert von diesem Moment bis zur Gründung?
00:03:48: Eigentlich um ehrlich zu sein wusste ich das nicht.
00:03:51: also damals Das heißt, das war nicht auf meinem Missgewachsen diese Ayurveda-Kur sondern sie war verordnet von meiner Frau.
00:03:59: Die mich viel besser kennt als ich mich selbst jedenfalls zu dem Zeitpunkt und ich habe heute eine brav Folge geleistet ohne mir da was zu erwarten und die Auswirkungen waren aber fundamental.
00:04:13: Es hat also mein Lebensbild, mein Selbstverständnis völlig verändert und es war in der Tat dann kickoff sozusagen, also die Entscheidung ist genau nach dieser KUR gefallen.
00:04:27: Vorher war es nicht einmal ein Thema das ich mich selbstständig machen möchte.
00:04:32: Warum war das dann genau der richtige Zeitpunkt?
00:04:34: Also gesellschaftlich persönlich wirtschaftlich und wann war das damit man es einordnen kann?
00:04:39: Es war ja darum... Ich habe das jetzt gerade wieder mal überlegt, wann das ungefähr war.
00:04:43: Das war im Jahr zwei tausend neunzehn, also diese KUR, die wirklich vieles verändert hat.
00:04:47: Es war damals eigentlich nur einmal die Entscheidung oder sagen wir für mich, die Wahrnehmung he, eigentlich traue ich mir zur Selbstentscheidungen zu treffen.
00:04:56: Und das heißt, ich mache selbst was.
00:04:58: aber das heißt Ich habe noch nicht gewusst was!
00:05:01: Ich hab noch gewusst dass ich etwas machen möchte und also dass es dann ins Laufen gekommen ist hat ja nach über zwei Jahren gedauert Weil, sagen wir mal die Entscheidung etwas eigenes zu machen ist das eine.
00:05:15: Aber man braucht auch ein gewinnendes Produkt an das man glaubt wie sonst hat es ganz keinen Sinn.
00:05:22: und diese Idee sozusagen ist ungefähr zwei Jahre später.
00:05:25: also ist mir dieses gewinnende Produkt dann in den Schoß gefallen.
00:05:29: Das war ja ein Zufallsfund, glaube ich in den USA.
00:05:33: Ein Nussregel im Kühlregal, das hat dich so begeistert!
00:05:36: Was waren dann die ersten Schritte, die du dann gesetzt hast?
00:05:38: Nein es ist genau... Ich bin ja eben wie du schon anmoderiert hast, dass er zwölf Jahre schon in der Großindustrie und Lebensmittelbereich gewesen.
00:05:45: Wir haben einen internationalen Geschäft, für die größten.
00:05:51: Foodmarken der Welt, Produkte mitentwickeln dürfen.
00:05:55: Es ist ja nicht so, dass ich selbst entwickelt habe.
00:05:57: Ich habe die Projekte gemanagt aber es sind internationale große Produkte draus geworden bis über See und so weiter ganz Europa.
00:06:06: Und natürlich habe ich durch das auch den Markt sehr gut verstanden und eben die Regelbranche sehr gut gekannt und jedenfalls okay da konnte ich so schnell nichts mehr umhauen Habe ich mir gedacht oder?
00:06:17: Und in immer, wie du sagst im US.
00:06:20: Wir haben immer auf der ganzen Welt Storechecks gemacht und geschaut was gibt es so Neues?
00:06:23: und das kommt mehr eben ein gekühlter Nussregel ins Bild.
00:06:27: Ich war gar nicht physisch dort.
00:06:28: Ich habe es von einem Sales Manager, von einem Kollegen sozusagen die Bilder reingbekommen und denke mir hau warum?
00:06:35: ein Nuss-Regel im Kühlregal macht überhaupt keinen Sinn.
00:06:38: Gehe auf diese Website schauen wir die Zutaten an Schauen ja den Nährwerten an und dann wirklich ohne Übertreibung, also wird man heiß wenn man denkt wie genial.
00:06:48: Also es hat einfach ein paar grundlegende Fundamente was ich geglaubt habe was möglich ist gesprengt nämlich ganz kurz technisch gesprochen Ich habe nicht geglaubт dass man ungesättigte gesunde Fette ohne Stabilisierung und Chemie in eine solide Form bringen kann was ein absoluter Game-Changer ist und da auch noch, dass man es ein bisschen besser versteht.
00:07:12: Wir haben hauptsächlich also gekühlte Mischriegel so etwas für die Milchschnitte gemacht aber sehr völlig egal.
00:07:18: auf jeden Fall wenn man eine übliche Weise eine Creme produziert dann braucht man einen gesättigtes Fett sowas wie Palmfett weil das gibt die Struktur.
00:07:27: Gebt man dieses Palmfette raus dann rennt der Snack weg und irgendwo war logisch okay ich brauche das und das Fett ist aber nicht gesund Und jedenfalls dieser Regel hat das Gegenteil bewiesen.
00:07:39: Wenige Zutaten passieren auf Nussmus, also Erdnuss-Mus in unserem Fall.
00:07:45: Erdnosöl beinhaltet was ja flüssiges Brandtemperatur aber sehr gesund gut für Sieren und die Zellen braucht dafür Vitaminaufnahmen usw.
00:07:53: Und jeden falls.
00:07:54: dieses Konzept hat gezeigt dass es doch geht und das Ganze ohne Stabilisatoren.
00:08:00: Auf dem Minuten war mir klar das ist etwas was wir in Europa auch brauchen.
00:08:03: Das war so dieser Initial Kick.
00:08:07: Das Produkt habe ich ja dann wesentlich weiterentwickelt und auch entstaubt.
00:08:13: Also das war schon ein älteres Produkt, aber es hat halt einfach gezeigt was möglich ist.
00:08:18: Dann bist du ja zwei Jahre lang durch Europa gereist hast Rezepturen entwickelt und die besten Zutaten gesucht?
00:08:28: Der USP.
00:08:29: und was war denn der Moment, wo du dir gedacht hast das ist einzigartig?
00:08:32: Genau.
00:08:33: Mein Glück war auf jeden Fall dass ich meine Position gut nutzen habe können und in der Tat in ganz Europa unterwegs haben wir die besten Zutaten gesucht und hab auch vor allem einen Zugang zu einem Labor gehabt also in unseren italienischen Produktionen wo ich dann in den Nachtstunden gerührt habe also das heißt die Rezepturen selbst entwickelt habe.
00:08:56: Ja, es ist am Ende.
00:08:57: Das heißt was war mir wichtig?
00:08:59: Also ich wollte eben wenn ich's schon mache dann wollte ich das Gescheit machen und gescheit heißt für mich geringste Verarbeitung heisst so wenig wie möglich Zudaten, heisst für mich keine künstlichen Aromen d.h.
00:09:11: kein Fremd, kein Fake Geschmack.
00:09:13: Es muss echt sein.
00:09:15: Und dann das Allerwichtigste und das war ein weiter Grund warum die Entwicklung zwei Jahre gedauert hat.
00:09:21: wer geschmeckt hat sehr schnell Ein gutes Körpergefühl.
00:09:25: Das heißt, wie die ganze Industrie, das ist auch gar nicht irgendwie negativ gemeint schaut auf Geschmack, schaut auf Optik.
00:09:33: Schaut von mir aus noch auf Nährwerte weil alles das es mag, den Relevant aber es wird vergessen dass man auch darauf schaut.
00:09:41: das Wichtigste, wie nimmt der Körper auf und wie ist das Körpergefühl damit?
00:09:45: Und ja das war die Maßgabe.
00:09:48: sozusagen Zwei Jahre später, mit vielen Versuchen und so weiter waren meine Prototypen dann fertig.
00:09:53: Du hast sehr bewusst dazu entschieden selbst zu produzieren statt extern produziert zu lassen?
00:09:57: Das ist jetzt für einen Food Startup vielleicht ein bisschen unüblich.
00:10:00: Warum war denn das so wichtig und was waren da die Herausforderungen dabei?
00:10:04: Es ist definitiv untypisch.
00:10:06: jedenfalls es wäre wesentlich einfacher gewesen sich einen Lohnfertiger zu suchen.
00:10:10: bitte du hast die Maschinen produzier mir das und ich mache das Marketing aber auch aus der Erfahrung.
00:10:17: Ich habe sehr viel mit lohnfertigen gearbeitet in der Vergangenheit.
00:10:20: Ich weiß einfach, es sind alles nur Menschen und jedenfalls wenn man eine Brand bauen will dann braucht dann ist die Qualität das oberste und das wichtigste.
00:10:28: Und es kann einfach nicht aus meiner Erfahrung gewährleistet werden speziell dann, wenn's groß wird dass man diese Qualität immer hundert Prozent in der Hand hat, wenn man die Produktion nicht in der hand hat.
00:10:39: Drum war von Anfang an klar und also es wäre kein anderer Weg denkbar gewesen Wenn ich das mache Produktion selbst aufbauen, um einfach hundert Prozent von diesem Produkt selbst zu verantworten.
00:10:52: Und du hast gesagt wie du reinkommen bist.
00:10:54: wir sehen von hier eigentlich fast zur Produktion.
00:10:57: die ist nämlich dahinter der GISS?
00:10:58: Hast du gesagt genau?
00:11:00: Genau naja ich sag also wunderschöne Aussicht.
00:11:01: wir sitzen da im achtzenden Stock hab gar nicht gewusst also neben dem Quadril dass in Linz so hohe Gebäude stehen.
00:11:08: und in der Tat man sieht Luftlinie auf die GISS.
00:11:11: und sagen wir mal einen Kilometer Luftlinien davor ist die Heiners Factory
00:11:15: Und da steht auch die berühmte Brotmaschine, die du benutzt aus den neunzehnten Sechzigerjahren.
00:11:21: Es klingt irgendwie nach einer sehr verrückten Lösung.
00:11:23: wie bist du denn darauf gekommen die für deine Produktion einzusetzen?
00:11:27: Ja in der Tat also die war extrem wichtig in diesem ganzen Spiel weil ich hatte dann meine fertigen Prototypen die ich ja einen kleinen Schälchen sozusagen im Labor immer angerührt habe und dachte mir okay die Masse von Heinerts die ähnelt im umverarbeiteten Zustand einer Teigmasse.
00:11:44: Ich bin dann zu einem Bäcker, zu einem Freund von mir aus Leonfelden und habe gesagt bitte ich brauche also können wir deine Maschinen probieren.
00:11:53: Ich möchte jetzt diese Masse in größerem Stil produzieren.
00:11:56: Und es hat sich sehr schnell herausgestellt dass klassische moderne Bäckermaschinen nicht im Stande sind eine Heinerzmasse anzukneten.
00:12:04: Es hat mich wirklich vor ein Problem gestellt weil wenn man das nicht industrialisieren kann das heißt vergrößern wie soll man dann was produzieren?
00:12:11: Und jedenfalls, also ich konnte da keine Lösung finden hatte aber noch aus der Vergangenheit gute Kontakte in die Bäckerbranche.
00:12:21: Also wirklich altes Wissen und so weiter und habe dann meine Knetbewegung, die ich immer mit der Hand gemacht habe im Labor einem guten Freund, dem Hans.
00:12:30: Also damals war er ein ferner Bekannter, heute ist er ein Ehrenmitglied der Heinerz Community vorgeführt und der sagt dann ja ja da weiß ich schon.
00:12:38: Da gibt es eine Maschine, eine Knetmaschine aus den sechziger Jahren.
00:12:41: mit der hat man früher Rockenbrot produziert ganz schonend.
00:12:44: das kenne moderne Bäcker nicht mehr beziehungsweise ernützt es jedenfalls nicht mehr.
00:12:49: kennen wir das vielleicht?
00:12:51: Und die löst ein Problem.
00:12:53: und zufällig habe ich so eine Maschin Und das heißt, ein Tag später war ich bei ihm zu Hause in Salzburg und habe mir seine alte Knetemaschine abgeholt.
00:13:04: Mit der wir dann in der Tat die ersten fast zwei Jahre von Heinerz auch die Masse angeknetert haben – und liebe Hans, Hans im Glück sage ich immer, hat bis heute keinen Cent dafür verlangt!
00:13:19: Also das ist einer der Menschen, die dich dann auch begleitet haben bei deinem Gründungsweg.
00:13:23: Wie wichtig war denn die Unterstützung von anderen Menschen für diesen mutigen Schritt in die Selbstständigkeit?
00:13:28: Und wie hast du Sie überzeugt an das Produkt, ein Heiner zu glauben?
00:13:33: Das kann ich getrost sagen.
00:13:35: Ohne die Mithilfe so vieler Menschen die wohlwollen selbstlos das ganze Projekt unterstützt haben werde es niemals möglich gewesen und das kann man nicht planen und das können wir auch nicht erfragen.
00:13:49: Es gibt mehrere Persönlichkeiten, die ich auch zwei Jahre vorher schon nur mehr über Heinatz und meinen Projekt gesprochen habe.
00:14:04: Die Leute waren durchgängig begeistert weil die Mission eine sehr wohlwollende pro-menschliche ist.
00:14:11: Aus dem heraus war es eigentlich immer so dass die Leute ihre Unterstützung angeboten haben.
00:14:19: Also ohne jetzt gleich ins Detail zu gehen, aber ich sage ohne so viele helfende Hände.
00:14:24: Wie gesagt alle selbstlos keiner jemals einen Cent verlangt wird es dieses Projekt nicht
00:14:28: geben.".
00:14:29: Du hast den Namen angesprochen?
00:14:31: Der kam ja dann durch einen Bekannten glaube ich eigentlich über Nacht!
00:14:35: Ja einer der prägensten Persönlichkeiten in dieser Heinerz startup Phase war der Jürgen.
00:14:45: Er ist auch, das heißt jetzt Mitgesellschaft.
00:14:47: Ich habe ihm dann fünf Prozent der Anteile angeboten und er hat sich ja auch gezahlt aber dennoch er ist mit an Bord und es war einer dieser Menschen also dem hab ich nicht gekannt, er ist der Bruder meines Nachbarn eigentlich zu einem.
00:15:00: durch einen Zufall hat er mich sozusagen angerufen wollte von mir businessmäßig was wissen Und ich sage, ihr habt auch so ein Projekt am Start.
00:15:08: Da geht es um Nussregel und jedenfalls ab dem Zeitpunkt über einen Jahr hat er mir dann extrem geholfen.
00:15:16: Er hat eine Marketingagentur gehabt zu diesem Zeitpunkt nicht mehr.
00:15:20: Wie genial er ist habe ich auch erst später verstanden, weil ich hatte von Marketing null Ahnung.
00:15:26: Jedenfalls der Name Heinatz ist am Ende von ihm Und der ist ihm eingefallen.
00:15:30: Nachdem ich schon so ein schlechtes Gewissen hatte, hat man so viel geholfen und so viele Stunden und soweit dann gesagt, jetzt gehen wir mal essen.
00:15:36: Wir sind in ein sehr feines Restaurant gegangen.
00:15:40: Es war eine ziemlich teure Rechnung.
00:15:41: Die haben mich auch überrascht!
00:15:43: Das dürfte aber doch auch einen Eindruck gemacht haben, weil jedenfalls oder war es auch Zufall am nächsten Tag Mittag ungefähr um die Uhr auf der Jürgen an.
00:15:52: Stefan, ich hätte da einen Namen, was sagst du zu Heimatts?
00:15:55: Ich sage ja völlig verrückt das ist perfekt Und zufällig war auch noch die Domäne dann zu haben.
00:16:01: Heinatz.com, was wirklich eine Sensation ist und ja...und da war der Name da.
00:16:06: Es hat tausend andere Namen gegeben, die wir alle selber ausgedacht haben oder eine Katastrophe aber der hat einfach gepasst.
00:16:12: Und warum?
00:16:14: Einfach High-Naz.
00:16:15: Erstens mal das Hi is Willkommen.
00:16:18: es ist was Hände öffnen des.
00:16:21: du kannst es auch nicht sagen ohne dass du den Mundwinkel nach oben ziehst.
00:16:25: Das Thema Natz adressiert absolut, was es ist.
00:16:28: Ein offensichtlich ein gesundes Lebensmittel und es ist einfach ein klingender Name.
00:16:33: einmal gehört nicht mehr vergessen.
00:16:36: also perfekt
00:16:37: Du planst ja oder du bist eigentlich von fünf, fünftig tausend auf hunderttausend Regeln pro Monat dann relativ schnell gestiegen.
00:16:43: Ihr seid vom Badlienfelden nach Lichtenberg von zwei auf zehn Mitarbeiter.
00:16:47: Das ist ein sehr rasantes Wachstum!
00:16:49: Wie gehst du damit um?
00:16:51: Was ist die Herausforderung für dich beim Skalieren?
00:16:53: Ja wir haben also genau das.
00:16:55: heißt vor zwei Jahren drei Monaten haben wir diese Operation gestartet mit Null Komma Null und ich hatte meinen ersten Mitarbeiter der Michi, sein gelernter Bäcker.
00:17:05: Er hat dann produziert, aber noch einen Tag Handproduktion.
00:17:09: Ich sage, sorry Michi, wir können wieder aufhören für die Woche.
00:17:12: Wir müssen immer das hinverkaufen und die restliche Woche sind man in Supermärkten auf Events herum getanzt in Einkaufszentren überall wo wir irgendwie dürfen haben und haben geschaut dass wir Regel verhökern und so hat es halt gestartet.
00:17:25: Und da natürlich also das heißt Auch mit Online-Marketing in erster Linie, aber auch durch viel Einsatz sind wir dann auf die Füße gekommen.
00:17:34: Und dann war es relativ schnell so, dass der Michi nicht mehr zusammengekommen ist.
00:17:38: Dann ist sein Bruder gekommen – Tomy, beides gelernte Bäcker!
00:17:42: Wir haben das weiter skaliert und ich hätte nie gedacht, dass meine Handfertigung, reine Handfertigungen mit dem Nudelholz und den Blechen, dass man auf fiftyfünfzigtausend Riegel pro Monat kommt.
00:17:53: Das haben wir dann geschafft.
00:17:57: Dann war klar, wir müssen das Ganze weiterentwickeln und haben einen Lichtenberg als eine eigene Factory aufgebaut.
00:18:05: Wir haben eine eigene Maschine entwickelt, eine Formmaschine die dann das Nudelholz seither ersetzt Und die Reise ist halt weitergegangen, es war auch spitze auf Knopf.
00:18:15: Im letzten November hat das nicht geklappt und wir haben es nicht mehr viel testen können.
00:18:20: dann wären wir out of stock gewesen weil November auch die stärkste Zeit ist gerade im online Marketing.
00:18:25: mit der Black Month also wie immer alles so Letzter Last Minute und so entwickeln wir uns halt weiter und wir sind unglaublich dankbar dass das so funktioniert.
00:18:36: Du planst ja tatsächlich jetzt auch fünfhunderttausend Riegel im Monat zu steigern.
00:18:42: Wie bleibt man bei diesem Wachstum, dem eigenen Anspruch gerecht?
00:18:45: Das Handgemachte ist regional natürlich...
00:18:48: Also wie erwähnt also wir arbeiten nach wie vor mit unserer sechziger Jahre Teigmaschine.
00:18:53: es ist nur jetzt eine größere wo man ein bisschen mehr Platz hat.
00:18:56: das heißt die Badges sind größer geworden und jetzt arbeitet man nicht mehr mit Nudelholz sondern mit einem mit einer Formmaschine.
00:19:04: Aber der Prozess, also das heißt und die beanspruchen des Produktes ist genau gleich geblieben.
00:19:08: In Wald ist sogar die Qualität noch etwas besser geworden weil man keine Luft mehr einarbeiten wie wenn man mit den Handballen drückt.
00:19:15: Das ist zwar bei einem Handsämel super aber bei einem Snack ist es jetzt nicht wichtig.
00:19:19: Und diese Formmaschine, das ist eine eigene Entwicklung, haben wir in Österreich entwickeln lassen.
00:19:25: Ein Riesen-Baby hat natürlich jetzt ganz andere Kapazitäten.
00:19:29: Jetzt ist es so, jetzt haben wir noch manuelle Schritte auch drin.
00:19:32: Das heißt, wir heben jeden einzelnen Regel von der Formmaschine auf die Verpackungsmaschine.
00:19:36: Von der Verpackungsmaschine werden die Hände in die Lieblingsboxen geschlichtet also unsere Verpackungen mit zwölf Regeln Und das ist noch relativ ineffizient.
00:19:46: Jetzt können wir heute ungefähr sechstausend Riegel am Tag produzieren.
00:19:49: Wenn man jetzt immer dabei, dass man diesen ersten Schritt des rüberhebenden Riegels automatisiert mit einem Roboter dann kann ich schon doppelt so schnell fahren Dann kann man die Sekundärverpackung noch optimieren und dann kann man halt noch wesentlich schneller fahren usw.
00:20:03: So kommen halt die fünfhunderttausend-Riegel zustande, müssen wir erst verhückeln.
00:20:07: Aber ich sage, das ist jetzt mit dieser Anlage ja mal möglich.
00:20:11: Und natürlich ... Wir haben noch nie über Umsatzpläne und so weiter gesprochen.
00:20:18: Denkt man nicht mehr drüber nach?
00:20:19: Wir geben heute nur jeden Tag unser Bestes!
00:20:21: Das hat uns dort hingebracht, wo wir heute sind.
00:20:26: Wenn man es ein bisschen fortschreibt, gehen wir davon aus, dass das auch so weitergeht, sofern es uns vergönnt ist.
00:20:34: Wir sind da wirklich easy.
00:20:35: Hattest
00:20:36: du auch im Gründungsprozess externe Unterstützung?
00:20:38: Ich glaube, wir haben was gelesen von Business Upper-Austrede unterstützt.
00:20:41: Wie wichtig ist es fürs Gründen, dass man auch so externelle Hilfe bekommt?
00:20:45: Ja also auf jeden Fall speziell wenn es um Finanzthemen geht.
00:20:49: Also das dabei... ich bin ja der Meinung, wenn Du gründen willst dann musst Du sowieso alles verstehen zumindest im Oberflächlichen.
00:20:58: Du kannst das nicht alles abgeben und das kannst Du auch nicht leisten im Alten voran Marketing.
00:21:03: Das glaubt man immer, das kann man auslagern und nicht.
00:21:06: Da bin ich felsenfest davon überzeugt.
00:21:07: Das kann man nur selber lernen und machen wenn es nur so weh tut.
00:21:10: Aber ich sage im Finanzbereich ist es ein bisschen anders, weil es gibt einfach eine riesen Förderlandschaft.
00:21:15: Es gibt so viele Möglichkeiten auch in Österreich wie du Benefits haben kannst oder einfach ja musst du was sparen kannst und vor allem geht's ja dann auch um Professionalität das die Zahlen anbelangt dass du eben Förderungen oder solche Startup-Kredite kriegst und da ist es aus meiner Sicht am wichtigsten wer nicht von diesem Fach kommt dass man sich da professionelle Unterstützung hilft, also erholt.
00:21:41: Also Business Upper Ausdschwer, das sind sowieso unsere Freunde.
00:21:44: mit denen haben wir viele Gespräche gehabt, haben uns viele Kontakte gegeben.
00:21:48: und weiter Kontakte geht es auch oft und Netzwerk und so weiter.
00:21:51: aber im speziellen Finanzbereich da muss man schauen, dass man wirklich professionell aufgestellt ist weil sonst stößt man überall an seine Grenzen.
00:22:00: Ihr seid jetzt auch im Handel schon vertreten mit dem Produkt?
00:22:02: Schwierig war es, diesen Weg zu finden dorthin.
00:22:05: Genau!
00:22:06: Das erste war eine Grundsortsentscheidung nicht sofort in den Handeln zu gehen.
00:22:09: wir sind erst im Monat vierzehn als eine bewusste Entscheidung in den handel gegangen und haben uns dann unsere Partner sehr gut angeschaut und haben sich entschieden also mit der Spar zusammenzuarbeiten.
00:22:22: Wir haben das Glück, dass wir in das jungen Urban-Startup-Programm reingekommen sind.
00:22:27: Das, was auch viele Benefits dann bereithält und aber es war definitiv keine gemete Wiese.
00:22:34: Es ist einfach so naturgemäß wenn du da herkommst mit einem Riegel Dann ist die erste Reaktion einmal jetzt kommt der Kerl daher Mit dem Millionen ersten Riegl braucht kein Mensch Und du musst dir dann schon also beweisen sozusagen Dass du da etwas anderes was Neues hast.
00:22:47: und in unserem Fall war's so von Anfang an Testmarkets gemacht.
00:22:51: Wir sind selbst zu Einzelhändlern gefahren und haben dort, also mit dem Kaufmann
00:22:55: usw.,
00:22:57: gesagt, okay bitte gib uns die Chance!
00:22:58: Und wir beweisen dir dass das funktioniert.
00:23:00: Haben dort auch verkostet und so weiter.
00:23:02: Das heißt es war die Vorarbeit.
00:23:04: Wir haben schon einige Supermärkte und Reformhäuser usw.
00:23:07: gehabt wo's dann gelaufen ist.
00:23:09: Mit diesen Zahlen sind wir dann zur Spar.
00:23:12: Am Ende des Glückes ist das auch das gesamte Einkaufs.
00:23:16: Management von der Spar-Riesen-Heinheitsfans sind.
00:23:19: Ich hoffe, ich darf das sagen aber es ist nichts Schlechtes und das hat definitiv geholfen weil das ja immer auch ein zweistufiger Entscheidungsprozess ist.
00:23:26: da ist dann ein Gremium da kann man auch nicht einwirken Und wie gesagt der schwingte immer mit.
00:23:30: jetzt kommt schon wieder einer mit dem Riegel daher und dann braucht man schon auch wieder Befürworter und selbstlosen Menschen.
00:23:37: also einfach auch ein gutes Produkt dass man da durchkommt weil sonst gefällt mir.
00:23:42: Was würdest du sagen?
00:23:43: Wie viel von deinem Wissen, aus deinen bisherigen beruflichen Erfahrungen konntest du bei der Gründung mitnehmen und gab es Dinge wo du gesagt hast?
00:23:50: das muss ich mir komplett neu beibringen.
00:23:52: Also definitiv muss ich sagen also ich würde mir diese Operation Heinatz niemals zutrauen wäre ich noch dreißig.
00:23:59: Ich bin jetzt gerade zweieinvierzig geworden.
00:24:02: Also die jahrelange Erfahrung, vor allem ich war in einem superdynamischen multinationalen Unternehmen und ich hatte freie Hand- und Spielwesen.
00:24:13: großen Marken, wie Milka oder Danone Müller uns weiter allen großen Deris in Europa gearbeitet.
00:24:19: Da lernt man verdammt viel und vor allem wir waren auch immer umtriebig und haben viel probiert und sind oft gescheitert.
00:24:24: Und diese Learnings kann ich natürlich jetzt mitnehmen weil ich sage wenn man diese Erfahrungen nicht hat würde man so viele Themen als logisch befinden definitiv in die Falle laufen.
00:24:35: Also das ist jedenfalls einmal, da bin ich sehr dankbar dafür.
00:24:39: also ich denke auch nicht dass es in der Form sonst so funktioniert hätte wenn man einfach falsch abbickt.
00:24:43: ganz normal man muss irgendwann den Fehler machen.
00:24:45: Ich habe schon viele gemacht und das andere das heißt wo ich überhaupt keine Kompetenz hatte ich hab's vorher schon erwähnt war im Marketing.
00:24:54: Ich hatte alle anderen Bereiche kann man grob sagen ein führender oder administrativer Position schon mal durchlebt.
00:25:00: Ich war auch vor zwei Jahren in der Beratung und zweiter Woche eine schöne Lehrschule, aber den Bereich Marketing habe ich immer nur so zu sagen beobachtet.
00:25:08: Und das ist in Wahrheit jetzt absolut meine Hauptaufgabe.
00:25:12: Es gab auch nur einen Weg – dann habe ich von Anfang an gesehen wie ich ein Start-up von Null weg mit als eigener Kraft ohne Investoren auf die Füße bekomme nämlich wenn wir es schaffen über moderne Kanäne, Social Media eine Marke zu bauen und dort Kunden zu generieren.
00:25:29: Und das ist das, was mich am meisten beschäftigt hat die letzten zwei Jahre und drei Monate.
00:25:34: Was würdest du sagen?
00:25:35: Was ist dein Warum?
00:25:37: Also geht es dir um gesunde Ernährung?
00:25:39: Geht's dir um Selbstverwirklichungen?
00:25:41: oder was steckt da für dich wirklich dahinter?
00:25:43: Aus meiner Sicht also gesunde Ernehren ist nur ein Mittel zum Zweck.
00:25:46: keiner macht irgendwas nur, weil er aus diesem Argument heraus aber gesunde Ernährung ermöglicht, also energievoller zu sein.
00:25:56: Die wiederum dann die ermöglichen, der zu sein, der du bist.
00:25:59: und da sind wir genau, bei Heiner hat es jetzt als Brand auch bei mir als Person.
00:26:04: Mir geht's am Ende um Freiheit
00:26:06: d.h.,
00:26:07: das zu machen was mich antreibt sozusagen ist was ich liebe und selbst Entscheidungen zu treffen.
00:26:15: Das andere ist alles nur... ein Mittel zum Zweck, das zu erreichen.
00:26:19: Ich würde dich gerne auf ein gedankliches Szenario mitnehmen und zwar stelle dir vor du müsstest morgens in ein anderes Land ziehen ohne dein Netzwerk oder deine Produktionspartner, deine Maschine aus den neunzehnten Sechzigerjahren.
00:26:30: so darfst nur die Rezeptur und deine Erfahrung mitnehmen.
00:26:33: würdest Du Heinerz in einem anderen Land nochmal gründen?
00:26:36: Und wenn ja was wären die ersten drei Schritte die Du machen würdest?
00:26:39: Retroperspektiv kann ich ja schon behaupten und da bin ich sehr dankbar dass wir einen Winning-Product geschaffen haben, sprich es löst Probleme.
00:26:48: Darum wird mich nichts aufhalten, das ganze noch einmal genauso zu
00:26:51: starten.".
00:26:52: Genau mit den Schritten die du am Anfang gesetzt hast.
00:26:54: oder würdest es anders machen?
00:26:55: Ich
00:26:55: würde's genau wieder so machen.
00:26:57: ganz ehrlich!
00:26:59: Wohin soll denn die Reise für dich mit Heinerts sagen wir in den kommenden zwei drei Jahren gehen?
00:27:04: was ist so deine Vision?
00:27:06: Also eben das heißt Umsatzziele und sowas haben wir ja überhaupt nicht.
00:27:10: Wir geben jeden Tag unser Bestes.
00:27:12: Das ist einfach unser Style.
00:27:14: Wir schauen auch, dass wir sauber und robust bauen.
00:27:18: Also keine Superlative.
00:27:21: Ich finde die passiert sowieso aber man kann sie ja nicht erzwingen in zwei bis drei Jahren.
00:27:28: also was für mich einfach eine schöne Vorstellung ist das wir eben ein Produkt als eine Brand bauen auf die Österreich stolz sein kann, auch Oberösterreich.
00:27:38: Es ist auch eine bewusste Entscheidung gewesen im Müffittel die Produktion zu machen.
00:27:41: Ich bin da wirklich sehr verbunden und bin da auch aufgewachsen.
00:27:45: Das ist irgendwie eine schöne Entscheidung.
00:27:47: aber ich sage es wird die Zukunft weisen und auch die Konkurrenz uns zeigen wie groß, wie machtvoll, wie schön das Ganze wehren kann.
00:27:57: für uns würde immer ein schöner Job und eine schöne Mission sein was auch
00:28:01: passiert.".
00:28:03: Die Frage zum Schluss.
00:28:10: Jetzt habe ich zum Abschluss noch die Frage nach einem Tipp.
00:28:13: Und zwar, was wäre dein wichtigster Tipp für jemanden der gerade überlegt diesen Sprung zu wagen?
00:28:18: Sei es in die Selbstständigkeit oder ein eigenes Projekt?
00:28:20: und jetzt komme ich zum Titel des Podcasts.
00:28:22: Wie macht man das einfach?
00:28:23: Jedenfalls!
00:28:24: Man muss bereit sein wirklich all-in zu gehen.
00:28:27: Es geht nicht beiläufig, es geht nicht nebenher Es geht nur voll Oder es geht gar nichts.
00:28:33: Also das möchte ich wirklich so sagen.
00:28:37: Das zweite Also es braucht einen unstillbaren Antrieb und den kann man nur dann haben, wenn man wirklich einen tiefen Glauben in seinem Produkt hat.
00:28:48: Wenn man das aus anderen Motiven vielleicht machen möchte viel Geld zu verdienen oder Rom zu ernten oder sowas... Es wird scheitern!
00:28:57: Es ist gar kein Zweifel, es wird scheiten!
00:29:00: Oder zumindest nicht langfristig funktionieren.
00:29:02: Du brauchst diesen inneren Antrieb ein gutes Gefühl, ein warmes Herz.
00:29:11: Das lässt sich durch jede Dunkelheit gehen.
00:29:14: Und die Dunkelheid gibt es viel, gerade ganz am Anfang.
00:29:17: Also das ist einfach so.
00:29:20: Da bin ich überzeugt.
00:29:20: Das heißt wenn man wirklich eine Idee hat und die man voll und ganz glaubt... Man muss auch das Umfeld haben dazu.
00:29:30: Also man sollte fit sein, gesund sein – es glaubt man nicht beanspruchend, dass auch körperlich ist.
00:29:35: Man sollte ein wohlwollendes Umfeld habe, das was er möglichst unterstützt und jedenfalls nicht balkurdiert, weil auch das kann ganz schlimm sein.
00:29:43: Dann hat man eigentlich alle Voraussetzungen und dann wird's auch etwas werden!
00:29:47: Lieber Stefan, Dankeschön für deine Zeit.
00:29:49: Deine Gründungsgeschichte hat mich wirklich bewegt und ich glaube auch unsere Hörerinnen und Hörern.
00:29:54: Und ich freue mich jetzt schon darauf, eure Regel zu verkosten!
00:29:56: Du hast uns nämlich zwei Packungen mitgenommen und die stehen schon im Kühlschrank bereit.
00:29:59: Das
00:29:59: ist ein Pflichtprogramm, selbstverständlich.
00:30:02: Super, vielen Dank, Stefan.
00:30:03: Ebenfalls dankes ja.
Neuer Kommentar